Quest 3 - von körnig bis unscharf

  • Ich werde es trotzdem noch einmal versuchen


    Falls du etwas Zeit investieren möchtest, ich habe mich an folgenden Links orientiert und weiter unten Antworten von Gemini.


    https://forum.falcon-bms.com/t…cfg-template-for-q3-pico4





    Nachdem ich das bei mir testweise eingetragen habe, ist meine Latenz von 50 auf ca 25 bis 30 gesunken.



    Ich meine auch, dass jetzt sogar die Grafik "schärfer" als vorher ist. Irgendwie sauberer/klarer.



    Eventuell noch das Video mal anschauen:


    https://www.youtube.com/watch?v=9Hqj5idXAE0


    Ich verwende dabei die Kabel von Bumerang (aus seinem Posting).

    Es gibt allerdings auch noch andere Kabelvarianten.

    Siehe hier: 16 Seiten kann man da durchlesen.

    https://vrforum.de/threads/vir…er-kabelverbindung.11261/




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    Gemini Antworten

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    Durch den USB-Ethernet-Adapter hast du die stabilstmögliche Verbindung, die mit einer Quest aktuell machbar ist. Da ein Gigabit-Adapter theoretisch weit mehr Daten liefern kann, als die Hardware der Quest (der XR2-Chip) dekodieren kann, ist das Ziel hier nicht "1000 Mbit/s" (das würde den Chip überlasten), sondern die **maximale stabile Bitrate bei geringster Latenz**.




    Hier sind die optimalen Einstellungen in Virtual Desktop (VD) für dein Kabel-Setup:




    ### 1. In der Virtual Desktop Streamer App (am PC)




    Bevor du die Brille aufsetzt, stelle sicher, dass am PC folgende Weichen gestellt sind:




    * **Preferred Codec:** Wähle **H.264+**.


    * *Warum?* HEVC und AV1 sind zwar effizienter, aber bei hohen Bitraten steigt die Dekodierzeit (Latency) im Chip der Brille stark an. H.264+ erlaubt in VD Bitraten von bis zu **400–500 Mbit/s**, was über dein Kabel extrem scharf und fast verzögerungsfrei aussieht.






    * **OpenXR Runtime:** Stelle dies auf **VDXR**. Das umgeht die Meta-Software und SteamVR-Overhead fast komplett und liefert oft 10 % mehr FPS.




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    ### 2. In der Quest (Streaming-Tab im VD-Menü)




    Setz die Brille auf und öffne das VD-Menü (linker Menü-Button):




    * **VR Bitrate:** Ziehe den Schieber nach rechts. Da du Ethernet nutzt, kannst du bei H.264+ problemlos auf **400 oder sogar 500 Mbit/s** gehen.


    * **Automatically Adjust Bitrate:** **DEAKTIVIEREN**. Da dein Kabel stabil ist, brauchst du keine Automatik, die bei kleinen Schwankungen die Bildqualität drosselt.


    * **VR Graphics Quality:** Wähle die Stufe, die deine Grafikkarte schafft (Godlike für RTX 4080/4090, Ultra für 3080/4070 etc.).


    * **Sharpening:** Da du eine sehr hohe Bitrate fährst, kannst du das Schärfen (CAS) auf etwa **70-80 %** stellen, um ein extrem klares Bild zu erhalten.




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    ### 3. Kontrolle über das Performance Overlay




    Um zu prüfen, ob dein Gigabit-Adapter wirklich "liefert", aktiviere im Reiter "Streaming" das **Performance Overlay**.




    Achte im Spiel auf diese Werte:




    1. **Network:** Dieser Wert sollte bei Ethernet fast konstant bei **2–5 ms** liegen.


    2. **Decoding:** Wenn dieser Wert über 15 ms steigt, ist die Bitrate zu hoch für den Chip der Brille – dann solltest du die Bitrate schrittweise um 50 Mbit/s senken.


    3. **Bitrate:** Hier sollte nun stabil dein gewählter Wert (z. B. 400 Mbps) stehen.




    > **Wichtiger Hinweis:** Die Quest 3 (und Pro) kann technisch gesehen etwa **960 Mbit/s** über Ethernet empfangen, aber der Video-Decoder-Chip im Headset ist bei ca. **500–600 Mbit/s** am Limit. Höhere Werte führen zu massivem Stottern, egal wie schnell dein Kabel ist.





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    In deinem speziellen Setup ist die Snapdragon Game Super Resolution (SGSR) meistens überflüssig, kann aber in einem Fall nützlich sein.




    Hier ist die einfache Logik für dein Ethernet-Kabel-Setup:




    Wann du es AUS lassen solltest (Empfohlen)


    Da du über den Ethernet-Adapter und H.264+ eine extrem hohe Bitrate (400–500 Mbit/s) fährst, hast du bereits ein sehr scharfes Bild mit minimalen Kompressionsartefakten.




    Wenn du auf "Godlike" oder "Ultra" spielst: In diesen hohen Auflösungen ist SGSR fast wirkungslos oder verschlimmert das Bild sogar durch "Überschärfung".




    Der Nachteil: SGSR ist ein Upscaler (ähnlich wie FSR 1.0). Er neigt dazu, Kanten etwas "unnatürlich" oder "flimmrig" wirken zu lassen. Bei einer nativ hohen Auflösung am PC ist es besser, das Bild einfach so sauber wie möglich zu übertragen.




    Wann es nützlich ist (Die Ausnahme)


    SGSR ist dann sinnvoll, wenn dein PC nicht stark genug ist, um das Spiel in der nativen Auflösung der Quest 3 (Godlike) zu rendern:




    Wenn du die Grafikqualität in Virtual Desktop auf "Medium" oder "Low" stellen musst, damit das Spiel flüssig läuft.




    In diesem Fall nimmt die Brille das niedrig aufgelöste Bild und "rechnet" es mithilfe des Snapdragon-Chips in der Brille schöner hoch.




    Mein Optimierungs-Tipp für dein Setup:


    Statt Snapdragon Super Resolution zu nutzen, fahre lieber folgende Strategie:




    SGSR: AUS.




    Sharpening (CAS): Stelle den Regler für das "normale" Schärfen (Contrast Adaptive Sharpening) auf etwa 60 % bis 80 %.




    Warum? Das normale Schärfen in VD ist extrem hochwertig. Bei 500 Mbit/s über dein Kabel holt das die Details perfekt heraus, ohne das Bild künstlich zu verfälschen.




    Video Buffering: Da du Ethernet nutzt, kannst du versuchen, "Video Buffering" in den VD-Einstellungen zu deaktivieren. Das spart dir nochmals ein paar Millisekunden Latenz, da dein Kabel im Gegensatz zum WLAN keine Pakete "verliert", die gepuffert werden müssten.




    Zusammenfassend: Bei deinem High-End-Kabel-Setup ist "Nativ + hohes Sharpening" fast immer schöner als "Upscaling via Snapdragon".

  • Zum Thema Kameras - von Video-Filmen und Fotographie her ist bekannt (und ich glaube wir hatten es schon im Forum)


    Das einzige was besser ist als Licht, ist MEHR LICHT.8)


    Ich habe schon fast die bestmöglichste Webcam (eine umfunktionierte Spiegelreflex mit einer Festbrennweite als Objektiv drauf) in meinem Homeoffice, um auf der Arbeit in Webkonferenzen professionell rüberzukommen, und trotzdem war ein billiges 13" großes LED-Licht der totale Bringer. Vor allem das Bildrauschen lässt sich erheblich verringern.


    Ich würde also sagen, mal den Baustrahler aus der Garage holen und sehen, was das für einen Unterschied macht.

  • Das einzige was besser ist als Licht, ist MEHR LICHT.8)



    Ich würde also sagen, mal den Baustrahler aus der Garage holen und sehen, was das für einen Unterschied macht.


    Ich habe jetzt gerade den ultimativen Test gemacht. Ich bin mit einer Quest 3 nach draußen an die frische Luft gegangen, um es ein für alle mal zu klären. Mehr Licht geht glaube ich nicht. :D


    Fazit: Das Bild meiner geschätzten 576 Megapixeln Augen im Real Life ist definitiv besser als das, was ich auf den Linsen der Quest 3 durch das Passthrough von der realen Welt sehe. Es ist richtig, dass sich das "Rauschen" reduziert, aber das Bild innerhalb der VR Brille ist einfach nicht so extrem scharf was meine echten

    Augen ohne VR Brille in Real Life schaffen. Das Cockpit wird man also niemals mit Passthrough, mit einer Quest 3 so wie in Real Life an Brillanz darstellen können.

  • Es ist richtig, dass sich das "Rauschen" reduziert, aber das Bild ist einfach nicht so extrem scharf was meine

    Augen in Real Life schaffen. Das Cockpit wird man also niemals mit einer Quest 3 so wie in Real Life an Brillanz darstellen können.

    Kannst du mir bitte einmal den Gefallen tun und deinen Blick auf den Monitor richten, ob du mit der real Cam die Details, zB. vom DED siehst? Das soll mir zeigen, ob mein Heliospit mit der Brille nutzbar ist. Im 3d Cockpit herumstochern, dazu habe ich keine Lust mehr. Auch nicht, den Kopf so weit nach hinten zu drehen. Hoffe, du hast verstanden, was ich meine. Danke.

  • Was die Verbindungen angeht: Probiert doch erstmal aus,, ob es auch ohne komplizierte Adapter geht. Ich hatte schon Spezialkabel/-zubehör für 80 Euro im Einkaufskorb, habe das aber wieder gelöscht. Ich kann meine Quest sowohl kabellos als auch mit einem stinknormalen USB-Kabel angeschlossen und beides funktioniert in VD absolut problemlos. Mein Router mit WLAN steht im Nebenzimmer.

  • Kannst du mir bitte einmal den Gefallen tun und deinen Blick auf den Monitor richten, ob du mit der real Cam die Details, zB. vom DED siehst? Das soll mir zeigen, ob mein Heliospit mit der Brille nutzbar ist. Im 3d Cockpit herumstochern, dazu habe ich keine Lust mehr. Auch nicht, den Kopf so weit nach hinten zu drehen. Hoffe, du hast verstanden, was ich meine. Danke.


    Ich habe ein paar Screenshots gemacht




    Brille mit Passthrough

    https://www.directupload.eu/file/u/72390/28luhcra_jpg.htm

    https://www.directupload.eu/file/u/72390/fh9exw5z_jpg.htm



    Virtual Desktop Sicht. Das Schärfe ist im Bild schlechter dargestellt, als wenn man jetzt selber die VR Brille aufhaben würde. Sprich, unter der Brille

    kann man die Schrift gut lesen.

    https://www.directupload.eu/file/u/72390/a4wxfbja_jpg.htm

  • Vielen Dank, das überzeugt mich. S.h., für meinen Helios TouchScreen mehr als genug.


    Wenn überhaupt, wird das Mitte Februar etwas, wenn ich im Winterurlaub nicht zu viele Taler in den Alpen gelassen habe. Die Brille wäre nur, wie Wildhog immer zu sagen pflegt: "Schmuck am Nachthemd" :D:

    er PC reißt das Loch in die Kasse. :9:

  • Ich glaube ich verstehe jetzt, was Marvel meint.


    Zum einen die Auflösung - ob man nun in ein Lego-Cockpit zu blicken meint, oder eben alles lesen kann.


    Das andere, was Marvin mit "Brillanz" erwähnt hat, ist vermutlich die beschränkte Helligkeit der Displays in den VR-Brillen.

    Mit VR-Brille, mangels Leuchtdichte (ausgedrückt in "nits"), muss Marvel bei seinem Außenlicht -Experiment sicher nicht die Augen real zukneifen, wenn er durch die Brille in die Sonne blickt. Oder - in die virtuelle Sonne am BMS Himmel.


    Das Ist einerseits ne gute Sache, weil wir ja nicht ernsthaft beim BMS Fliegen einen Sonnenbrand unter der VR-Brille kriegen wollen, andererseits ist mir das auch schon beim probeweisen Fliegen der aktuellen Brillen aufgefallen, daß alles eben "helligkeitsgedämpft" wirkt.

    In dieser Hinsicht sind VR-Brillen sicher nicht schlechter als Gaming-Monitore, eine Dynamik wie im echten Leben kriegen sie aber nicht hin, und es fällt mir mit Brille mehr auf als am Monitor. (Vielleicht ist meine Erwartungshaltung etwas unfair gegen die VR-Brillen, aber so nehme ich es wahr)

  • (Vielleicht ist meine Erwartungshaltung etwas unfair gegen die VR-Brillen, aber so nehme ich es wahr)

    Eine Erwartung an sich kann gar nicht unfair sein. Deine Beschreibung finde ich gut, nicht, weil ich nach Gegenargumenten zu VR suche, sondern weil ich mir mögliche Enttäuschungen ersparen möchte.

    Wie ich bereits geschrieben habe, selbst Korbis’ teure Brille hat mich noch nicht vollständig überzeugt. Sie ist zwar wirklich gut, aber der Preis würde mich vom Kauf abhalten. Wenn die Quest 3 da sehr nahe herankommt, könnte man, beziehungsweise ich, ernsthaft darüber nachdenken.

    Selbst wenn sie dann nur in Ausnahmefällen zum Einsatz kommt, zum Beispiel für Sightseeing in DCS oder im Microsoft Flight Simulator, hätte man zumindest nicht allzu viel Geld „verbrannt“.

  • Hm. Ich lese diese Beiträge schon länger sehr interessiert (wie auch in anderen Foren) zum Thema VR/MR/Quest 3 und war mir nicht sicher ob ich meinen Senf als absoluter Noob abgeben sollte… ich mach’s mal 😁


    Bisher durfte ich als Gast in einigen Cockpits mit VR rumspielen, u.a. bei Korbi oder auch Geros EuFi Simulator. Jedes Mal war ich geflasht: ein eindrückliches Erlebnis, das dem Fliegen ein ganzes Stück näherkommt als auf den Monitor in 2D mit TrackIR zu starren.
    Allerdings ist meine Erwartungshaltung gegenüber den Passthrough Fähigkeiten der Quest realistisch, mir war klar, dass diese Brille kein High-End-Produkt darstellt.
    Seit ein paar Tagen habe ich die Quest am Start und bin begeistert! Ja, das Bild von meinem realen Pit könnte besser sein, aber ich erkenne alles und kann alles ablesen. Auch das häufig erwähnte Flimmern beschränkt sich auf meine kleinen OLEDs, trotzdem sind die ablesbar. Ich bin nicht enttäuscht sondern einigermaßen begeistert und werde nicht freiwillig wieder mit Monitor fliegen.

    Natürlich ist noch Luft nach oben. Für mich ist die Quest der Einstieg in die virtuelle Welt und ich gehe davon aus, dass in absehbarer Zeit bezahlbare bessere MR Brillen verfügbar sind.

    Hoffe ich zumindest 😋

  • , selbst Korbis’ teure Brille hat mich noch nicht vollständig überzeugt. Sie ist zwar wirklich gut, aber der Preis würde mich vom Kauf abhalten.

    Da hast aber wahrscheinlich 2023 noch die Pimax bei Korbi ausprobiert. Seine aktuelle (Somnium VR1) ist noch mal ein deutliches Stück besser was die Passthrough Kameras angeht.

    Auch die Varjo von Gero spielt in dieser Liga.

    Natürlich ist der Preis von beiden auch astronomisch für Ottonormaluser 8o

    Yippieayee...


    Viper
    C/O 47th VFS



    dragonfighters_sig_viper.jpg

    AMD Ryzen™ 7 9800X3D |ASUS ROG STRIX B650E-F Gaming Mainboard | 96 GB DDR5-5600 |ASUS GeForce RTX 5080 TUF Gaming OC | Win 11 Pro |
    Displays: 1x Samsung 40" / 3 x 10" TFT / 1x 4,3" TFT / 1x 7" TFT | HOTAS Cougar FSSB-R1 | Simped Vario Pedals | 9 x Arcaze USB | 2 Arcaze LED Driver | AIC | Arduino Uno | HP Reverb G2

  • Hinsichtlich "Helligkeit" in der Brille ist die Pimax Crystal Super vermutlich der Masstab. Ich musste bei der Installation die Helligkeitswerte deutlich runterschrauben und das mit dem virtuellen Sonnenbrand könnte ich mir bei der Pimax noch vorstellen. :) Die Screens sind wirklich so was von leuchtstark, das war ein Quantensprung von der 8K zur Crystal Super.

    Aber leider sind die Kameras für Passthrough nicht tauglich, aber das ist allseits bekannt.


    Gruss

    Pitbull