IFR Verfahren

  • Eine Sache noch welche ich bei der Nachbesprechung erwähnen wollte aber vergessen habe. Es ging ja darum ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Anflugvarianten wir künftig nutzen wollen. Der Vorschlag es komplett variabel zu halten und es dem Missionsbauer zu überlassen, welche der 4 Varianten genutzt wird, finde ich nicht gut. Meine Einstellung dazu ist "Keep it simple". Damit meine ich eine Variante die verwendet wird, wenn kein Human ATC vorhanden ist (98% der Fälle) und eine einzige Variante wenn KI ATC mit eingebunden ist. Im Briefing immer daran erinnert zu werden welche Variante heute angewendet werden muss kostet Zeit und ist am Ende doch nur fehlerbehaftet. Daher meine Votes für nur zwei Varianten:


    Für mich scheidet die Variante Full KI (instrument approach) komplett aus. Funktioniert zwar, aber viel zu langsam, kostet Zeit und sprengt den zeitlichen Spielabend. (Kein Vote)


    Unrestricted Approach (Approach, Tower, Ground). Altes Problem von dem wir eigentlich weg wollten, da Tower und Approach nicht auf einer Freq. sind und wir besser kommunizieren wollen. (Kein Vote)


    Advisory (nur Tower Freq). Anmeldung kurz auf Approach damit Lichter angehen und dann sofort auf Tower. Dort werden verbal Position und Absicht übertragen. (VOTE für ATC mit KI)


    Human ATC. Bisher habe ich Human ATC immer nur auf einer Freq. erlebt. Beste Lösung finde ich (VOTE 2)


    Lassen wir es bitte einfach, meine Meinung.

  • Ich persönlich sehe es ähnlich wie RatCat. Es sollte "einfach" gehalten bleiben. (Siehe meinen Beitrag weiter oben)


    Man vergisst sonst wieder die Verfahren. Stichwort Close Air Support mit einchecken etc. Kann aktuell keiner mehr von uns. Hatten

    wir auch mal trainiert.


    Auch wenn ich dann lese, dass die Charts wieder "unzuverlässig" sind, die Tower KI einen im Flug vergisst usw. Das kann ja nicht wirklich funktionieren.


    VG

  • Wenn ich die Rückmeldungen und meine Eindrücke zusammenfasse, dann komme ich auch zum selben Schluss wie RatCat.


    Ich empfehle daher:


    entweder human ATC auf einer Frequenz


    oder


    Advisory mit KI ATC = auf APP kurz unrestricted app. anmelden, danach auf U3 wechseln und dort alle Koordinationen und Funksprüche unter den Flights machen.


    Gruss

    Pitbull

  • Nach meinem ersten Flug unter "Advisory" Regeln noch eine Anmerkung.

    Es zu Beginn der Mission, während des Rampstarts, Unstimmigkeiten. Einige Flights spulten die althergebrachte Sequence U2 > U3 >U4 > U6 durch, während ich unter Advisory verstehe: U3 > U6. (und beim RTB zum Ende der Mission: U6 > U3)


    Das beachtend, was Pitbull richtig als Herleitung argumentiert hat, macht es für mich unter "Advisory" keinen Sinn, zu Beginn der Mission anders zu verfahren als während der Landung.

    Was das zuletzt nur ein "Gewohnheitsfehler" während des Rampstarts oder seht ihr das anders?

  • Nach meinem ersten Flug unter "Advisory" Regeln noch eine Anmerkung.

    Es zu Beginn der Mission, während des Rampstarts, Unstimmigkeiten. Einige Flights spulten die althergebrachte Sequence U2 > U3 >U4 > U6 durch, während ich unter Advisory verstehe: U3 > U6. (und beim RTB zum Ende der Mission: U6 > U3)

    Das gleiche ist mir passiert, ich wurde auf VHF aufgefordert mich auf U2 zu melden. S.h., ich habe es so verstanden wie Du und alles andere ist dann für mich ein Mischmasch, der von einem guten Standard abweicht. Hoffe jetzt, ich lag richtig.

  • Hm, eigentlich überspringen wir bei Pitbulls Verfahren keine Instanz. Wir melden uns bei der Anflugkontrolle ( weil sonst kein Licht) an z.B. request unrestricted approach und warten dann aber nicht auf die Anweisung seitens des Controllers auf die Towerfrequenz zu gehen sondern wechseln direkt. Deswegen würde ich beim Start ebenfalls keine Instanz übergehen. Da wir aber erfahrungsgemäss Groundcontrol des öffteren bezüglich der Taxifreigabe ignorieren weil noch drei Flüge vor uns sind. Könnte man auch hier theoretisch schnell auf die Towerfrequenz wechseln. Aber es könnte zu Problemen bei der Starterlaubnis führen. Was mir beim letzten Flug nicht gut fand war, dass wir ohne Freigabe aufliniert sind und natürlich entsprechend auch Schimpfe kassierten.

    Übrigens beim Aproach dürfen die Piloten auch nicht vergessen auf der Towerfrequenz um Landeerlaubnis zu fragen. Die Frage ist läst BMS das sofort nach Frequenzwechsel zu oder erst ab z. B. 10 Nm im Final.

  • Hm, was wir noch bedenken sollten. Auf der Anflugkontrolle gibt es noch infos über die aktive Piste, QNH UND Verkehr!!!

    Ausserdem war Pitbulls Ansatz eigentlich nur für den IFR Anflug vorgeschlagen, nicht regulär.

    Guter Hinweis und was ich beim Testen festgestellt habe, wir würden uns eine Menge vom Realismus nehmen. Und ILS ist ja wirklich eher ein Ausnahmefall. Wir werden schon was finden, mit dem alle glücklich sind.

  • Ich bin ja persönlich immer noch dafür, dass man bei einer Sichtweite von 5 Metern vom TE Bauer alle Werte vorgegeben bekommt und man dann auch gerne den KI Funk ignorieren kann und

    wenn das Wetter "normal" ist, lässt man alles so wie gehabt. Fliegt man mit anderen Staffeln, kommt man sonst nur durcheinander. Siehe letzte Woche.


    VG