Combat SAR 30.11.
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Hi Pitbull,
ich würde gern mal wieder mit euch in die Luft gehen.
In welchem Theater findet die Mission statt?Gruß
Keule -
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Ich schau mal das ich das Balkan Theater wieder zum laufen bekomme.
Gruß
Keule -
Habe heute den Techniker angerufen, weil ich nach wie vor Verbindungsabbrüche habe, so auch heute Abend.
Am Freitag soll ich einen neuen Router bekommen. Sorry, dass ich einfach verschwunden bin. -
Hu, spannende CSAR Mission. Leider kam mir eine SA-19 ins Getriebe....
Bild zeigt die notgelandete KC-10 -
Das gleiche bei mir. War ein bisschen blöd, dass ich den Befehl bekam, Heading North zu fliegen, wäre lieber in Richtung Westen zur Küste in den sicheren Bereich geflogen.

Trotzdem war es hochspannend und eine Super Idee, wäre gerne in der Pampa gelandet und hätte die Tanker Crew aufgenommen, schon weil sie uns immer so schön Sprit geben. Gleichzeitig hätte ich ihnen das Versprechen abgenommen, wenn ich am Boom hänge, wird keine Kurve geflogen, sonst mache ich über der Adria die Heckklappe auf und geh in den extremen Steigflug.

Mein Dank an Pitbull, für die Super Idee.

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Es war kurz vor 22 Uhr als die Crew der KC-10 callsign „Camel1“ die Cruise-Checks durchging. Sie waren auf einem Rückflug von Athen Richtung Aviano und alle Crewmitglieder freuten sich schon auf die 2 kommenden freien Tage.
Plötzlich gab es einen lauten Knall und das Flugzeug drehte schlagartig nach rechts. Sofort versuchte der Kommandeur einen Notruf abzusetzen, aber im selben Moment erkannte er, dass nur noch die Notinstrumente beleuchtet waren und alle anderen Displays dunkel waren. Vermutlich waren auch sämtliche Funkgeräte ausgefallen. Hektisch versuchten er und der Copilot die letzte Position zu ermitteln, während dem sie weiterhin mit der Steuerung kämpften und zu allem Übel noch in die Wolken einflogen.
Nach bangen Sekunden stiessen sie unten aus den Wolken und realisierten blitzartig ihre missliche Lage. Sie erkannten die Westküste Balburiens und ihnen blieb nur noch ein Ausweg aus dieser Lage: eine Notlandung auf einer Strasse irgendwo im Feindesland.Etwa zur selben Zeit sassen 7 Piloten der 47th und ein Austauschpilot der 1st Glory Wing Staffel im Aufenthaltsraum in Pescara und wollten gerade das Feierabendbier geniessen, als ein Nachrichtendienstoffizier herein stürmte und mit bestimmter Stimme die Piloten in den Briefingraum befahl.
Sofortiger Auftrag an alle anwesenden Piloten: Combat SAR, um die vermisste Crew der KC-10 möglichst rasch zu finden und mit einer C-130 zu evakuieren.
Es musste davon ausgegangen werden, dass gegnerische Luft- und Bodentruppen ebenfalls unsere vermissten Piloten suchten und gefangen nehmen wollten.
15 Minuten später starteten 6 F-16 Richtung letzter bekannter Position der KC-10. Die Piloten Viper und Bikeman sollten die KC-10 anpeilen und danach die Crew mittels FLIR suchen. Unterstützt wurden sie vom RESCAP mit Keule und Maverick und zur Bekämpfung von möglichen Bodentruppen flogen noch Bumerang und Korbi voll beladen mit AGM-65 Richtung Suchgebiet. Als Rescue-Element wurde Nik mit einer C-130 von Amendola eingesetzt, er sollte im Suchgebiet landen und die Vermissten wieder heil nach Pescara bringen.
Im Suchgebiet konnte dann mit vereinten Kräften die KC-10 in der Nähe eines Waldes ausgemacht werden. Zusätzlich konnte Funkkontakt mit der vermissten Mannschaft hergestellt werden, diese waren Richtung Nordosten geflüchtet und befürchteten nun, von gegnerischen Panzerverbänden angegriffen zu werden. Es eilte also ziemlich und die balburische Luftwaffe war mit Mig-23, Mig-25 und Mig-29 im Anmarsch.
Nachdem die Position der Vermissten ausfindig gemacht wurde, einigte man sich auf eine lange Strasse westlich von Livno als möglichen Landeplatz für die C-130. Alles schien, wenn auch sehr knapp, aufzugehen und so drehte die C-130 kurz Richtung Norden, um den Anflug auf die Strasse Richtung Osten einzuteilen. Plötzlich schoss eine SA-19 vom Boden Richtung Himmel und traff unvermittelt die C-130. Die Piloten konnten sich in allerletzter Sekunde noch mit dem Schirm retten und erkannten am Fallschirm, dass sie genau über den Panzerverbänden geflogen waren und deshalb leichtes Ziel waren.
Enttäuscht musste Keule den Kameraden am Boden mitteilen, dass die Rescuemission gescheitert war und just in dem Moment feuerten die gegnerischen Panzer nochmals eine SA-19 gen Himmel und traffen einen der CAS-F16.
Auch dieser Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz retten und so warten nun 7 Piloten weiterhin im Feindesland auf die Rettung.Das HQ hat umgehend eine Krisensitzung einberufen und wir können damit rechnen, dass noch in den nächsten Stunden ein weiterer Einsatzbefehl für die Befreiung der Kameraden eintreffen wird.
Haltet Euch bereit! -
Es war so richtig kalt und dunkel. Alle Piloten der KC-10 und der abgeschossenen C-130 rückten noch näher zusammen und warteten still neben einem grossen Granitfelsen. Einzig die metallenen Schläge eines Hammers störten die Ruhe. Bumerang versuchte gerade, aus den Überresten seines abgeschossenen TGPs eine IR-Taschenlampe zu bauen. Damit wollte er am Rendezvous Punkt Signale an die Rescue-Flugzeuge geben. So hatten sie es mit dem HQ über das Notfunkgerät abgemacht, bevor dieses endgültig den Geist aufgab, weil die Batterie leer war.
Plötzlich tauchte Bumerang aus dem Gebüsch auf und präsentierte mit breitem Grinsen seine selbst gebastelte IR-Lampe.Rasch erhoben sich alle und machten sich auf den Weg zum Rendezvous Punkt. Sie hatten noch gut eine halbe Stunde Fussmarsch vor sich.
Gerade als sie einen kleinen Fluss durchquerten, hörten sie Flugzeuge am Himmel von Osten und Südwesten. Das mussten wohl schon die eigenen Fighter sein und so stapften alle noch schneller Richtung Rendezvous-Punkt.
Plötzlich erhellte ein gelber Feuerball den Himmel und man hörte einen lauten Knall. Da waren wohl die Balburen noch im Spiel und hatten die eigenen F16 in einen Luftkampf verwickelt.
Und dann hörte man einen dumpfen Knall ganz in der Nähe, so dass alle schnell zusammen zuckten. Das war wohl das Ende der KC-10, welche von den eigenen Kräften mit einer fetten Bombe aus Sicherheitsgründen zerstört wurde.
Kurze Zeit später traffen alle müde beim abgemachten Punkt ein und nun zerrte Bumerang sein Meisterwerk aus dem Rucksack. Schnell schloss er die Batterien an den TGP-Kopf an und begann die IR-Signale in alle Richtungen auszusenden, in der Hoffnung, dass es jemand unseres Rescue-Teams sehen würde. Es dauerte auch nicht lange, da hörten sie das tiefe Brummen der C-130, die direkt von Süden her auf der grossen, verlassenen Strasse zur Landung ansetzte. Als die Herkules zum Stehen kam, rannten alle Piloten aus dem nahe gelegenen Wald und stürzten überglücklich durch die Heckklappe in den Innenraum der Transportmaschine. Vorne im Cockpit drehte sich Nik rasch zum Frachtraum um und wies mit wilden Gesten die neuen Passagiere an, sich schnell hinzusetzen und anzuschnallen, er ahnte schon, dass der Start auf der holprigen Strasse alles andere als gemütlich sein würde.
Kaum war die Heckklappe geschlossen, schob Nik die Schubhebel nach vorne und beschleunigte die C-130. Kurz vor Rotationsgeschwindigkeit hörte man an der linken Seite ein lautes Knirschen und Rumpeln bevor die Herkules mit starken Vibrationen abhob.
Der erste Teil des Rettungseinsatzes war geglückt, aber die Landung in Pescara würde wohl noch einmal eine echte Herausforderung werden.
Der Flug über die Adria gestaltete sich elend lange und immer wieder hörte man auf der linken Seite ein Knarren und Quietschen der wohl beschädigten Aussenwand.
Nik hatte Schweiss auf der Stirne, denn er kämpfte wohl sichtlich mit der Maschine und dem neuen Flugverhalten.
Als er nach ca. 40 Minuten endlich in den Endanflug auf die Piste 04 in Pescara eindrehte, standen schon alle Piloten der F-16 neben dem Tower und schauten gespannt Richtung Südwesten.
Mit einem lauten, metallischen Schleifgeräusch setzte die C-130 auf der Piste auf und kam dann unvermittelt zum Stehen. Alle Piloten gerettet, Mission Success!Teilnehmende Piloten:
Korbi – Fury11 – DEAD
Bikeman, Wildhog – Falcon11/12 – RESCAP
Keule – Lobo11 – Strike
Nik – Stonecat11 – CSAR
Iceman – Vampire – AWACSBumerang - Panther1 - IR Pointer
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Glückwunsch Männer!
Schön das alle wieder heil zu Hause angekommen sind

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Danke für die Missions mit den schönen Spezialeffekten Pitbull!

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Gelungener Einsatz von Pitbull.
Schönes Debriefing!
Allerdings hast du bei der Auflistung einen vergessen.
Pitbull: KC-10 Pilot/ AWACS Magic1Danke an alle beteiligten Piloten für die Rettung!
Die Bastelei am TGP hat Spaß gemacht .
Ich hab´s zu unserem Anschauungsmaterial gelegt (das Vordere).Foto von Cuca
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Das Ergebnis deiner Bastelei mit dem TGP, eine super Idee, wie die gesamte Mission auch, ein echter Pitbull halt, wurde nicht nur vom Rescueteam gesehen. Der Infrarotlaser 3x lang, der überdimensionalen "Taschenlampe" :D, was übrigens O bedeutet, wurde auch von Alexander Gerst auf der ISS gesehen.
Bumi, das Ding solltest du dir patentieren lassen, nur an der Größe musst du noch etwas dengeln.
(Pitbull, zeig doch bitte das Foto aus dem Briefing nochmal)Pitbull hat in seinem schönen Debriefing noch etwas vergessen, beim Wenden, es war dunkel wie im .....arsch, bin ich mit den linken Rädern mit irgend etwas kollidiert. Deshalb mussten die durchgefrorenen Piloten nochmal raus, ihre Socken ausziehen und in die perforierten Reifen stopfen und einen Hydraulikzylinder mit Rödeldraht am weiteren Einfedern hindern. Wer eine Infrarotlampe bauen kann, bekommt auch das hin.

Kennt ihr das Gefühl, wenn man steif im Pilotensitz sitzt, als hätte man einen Ladestock verschluckt, den Kopf zwischen die Schultern gezogen, mit Schweiß auf der Stirn und versucht die Mühle wie ein rohes Ei in die Luft zu bekommen? Dann kommt noch das Wissen dazu, dass ein Knoten zuviel an Startgeschwindigkeit, dir den Flieger unterm Arsch zerlegt. Ich glaube, ich habe 4 Minuten die Luft angehalten.
Den Rest hat Pitbull schon sehr treffend beschrieben. Nicht auszudenken, wenn ich die C-130 wieder nicht nach Hause gebracht hätte. Viel schlimmer noch, unsere Piloten würden in irgend einem Balburischen Drecksloch verschimmeln.Deshalb sollen sich die Balburen warm anziehen, denn mein nächster Flug dorthin geschieht wieder in einer F-16 und dann regnet es Feuer vom Himmel und meine AMRAMS werden auch getunt, da helfen ihnen dann ihre Drecks Ar(s)cher auch nichts mehr. Bin grade extrem zornig auf diese Stinkböcke, die ewig Streit machen und so doof wie ein Meter Feldweg sind.
Super Mission, noch bessere Ausgestaltung und von der Staffel gut umgesetzt, bin stolz auf uns und auf unseren Gastpiloten, der in einem ganz erheblichen Maße dazu beigetragen hat, dass der Einsatz ein Erfolg wurde, obwohl der erste Einsatz unter einem so unglücklichen Stern stand, danke Keule von den 1.st GW.
