Ab diesem Punkt wanderte die Centertube in die Garage, um dort weiterbearbeitet zu werden. Dort erhielt sie einen weiteren Schleifgang und eine frische Schicht Grundierung.

Stolz wie Otter kommt nun mein Hightlight zum testen ein Paar Instrumente dran geschraubt:

Zufrieden endete dieser Tag des Cockpitbaus – zumindest vorerst.
Am nächsten Morgen fiel mir jedoch ein Fehler auf. „Nicht so schlimm“, dachte ich zunächst. Ich hatte mehrere Duplikate der CNC-Fräspläne angelegt, alle geändert … aber mit welcher Version hatte ich nun welches Teil gefräst?
Da nahm das Unheil seinen Lauf: Bei der Korrekturmessung stellte ich fest, dass mir hinten an der Tube ganze 6 verdammte Millimeter fehlten. Verdammte Hacke!
Also ab in den Baumarkt. 6 mm MDF? Fehlanzeige. Also griff ich zu zwei Platten 3 mm MDF – in der Hoffnung, sie zusammenkleben zu können – und nahm gleich noch eine Platte 18 mm MDF mit, um meinen „Rettungsversuch“ zu starten und den Fehler zu korrigieren.
Stand Fehlerkorrektur:

Zum Glück konnte ich den Fehler retten – und die Rückwand ist nun endlich bombenfest (vorher wackelte sie wie ein Otter im Wasser).
Puuh, wieder etwas geschafft!
Doch jetzt kommt der Hammer: Ich muss das Cockpit in 3D exakt so nachbauen, wie es aktuell dasteht, um die Pläne anzupassen. Der Grund? Ich weiß leider nicht mehr, welchen meiner unzähligen, zigfach veränderten Pläne ich damals tatsächlich zum Fräsen genutzt habe.
Falls sich jemand fragt: Wie kann man so etwas vergessen? – Nun, ich war zwei Wochen im Krankenhaus wegen meiner Bandscheibe und danach noch eine Woche komplett vom PC fern, weil ich nicht einmal in die Werkstatt gehen konnte. Treppen waren in dieser Zeit die reinste Hölle.
Der aktuelle Stand: Ich muss einen kompletten Daten- und Maßabgleich machen, erst dann kann es weiter gehen.