Bee's Cockpit

  • Was ich vorab schon mal empfehlen kann ist, einen Falcon BMS Einsatz einfach so mit der bestehender Hardware : PC, Hotas System, TrackIR/VR Brille mitzufliegen.

    Das Cockpit kann man theoretisch weiter bauen bis zum Zeitpunkt, wo man auf dem Sterbebett liegt, die letzte Ölung erhält und dann noch nebenbei mit einem Neuro-Interface den letzten Feinschliff

    an der neuen Cockpit-Kanzel aus selbst gegossenen Polycarbonat vornimmt. ;-)

    Achso hab fast vergessen zu erwähnen,... ich habe mich gegen eine Hintergrundbeleuchtung der Panels entschieden.
    Das kann ich zwar machen aber das, überlasse ich mal anderen ... der Pitbau dauert fast schon viel zu lang - habe keine Lust mit 75 dann im Pit zu sitzen

  • Bin in keiner Staffel und außer der Landing Mission kann ich nichts mehr :/

    Für eine Staffel bin ich zu schlecht - schlechtes unsicheres Englisch gepaart mit dummen handlungen inFlight ...


    Das gute ist ja, dass die Dragon-Fighters eine deutsche Staffel ist. Nur die 30 Brevity Codes sind in englischer Sprache gehalten. Von daher sollte

    das schon mal kein Problem darstellen.


    Solange man die Maschine hochfahren kann, starten + landen kann, ist alles schick. Mehr muss man im Prinzip nicht können. Man kann einfach als

    Pilot bei einem Einsatz mitfliegen ohne Aktiv in Kampfhandlungen einzugreifen.

    Fazit: Es liegt somit bei einem selber, ob man das will oder nicht. Sonntag ist der nächste Einsatz. Einfach anmelden + mitfliegen. Wenn man abgeschossen wird. Egal.

  • Seit dem Wochenende geht es wieder mit voller Geschwindigkeit weiter.


    Rund 300 € sind bei Amazon in verschiedenste Montageteile (farbige Filamente, Connectoren, Schrauben, Acryl und jede Menge Kleinteile) investiert worden – damit ist der nächste Bauabschnitt vorbereitet.

    Jetzt stehen die Panels an, was erneut einiges an Planung und Tüftelei erfordert.


    Mit etwas Glück schaffe ich es, die komplette rechte Panelseite bis zum Wochenende fertigzustellen.





  • Heute habe ich 7 Panels gelackt und eins (Zeroice) komplett fertig bekommen.



    Morgen werden das Avionics Power, Oxygen, Nuclear, AudioIn, KY-58 Radio und eine Blende gelasert und nebenbei wenn das Filament rechtzeit kommenn sollte werden die DZUS gedruckt. Dann kann ich Do. und Fr. die letzten 3 Panels (rechts) fertig stellen.

  • Ich muss erstmal den Vogel flugtauglich bekommen. Da ist der Throttle der noch komplett mit 22 Leitungen verlötet werden muss und dann oh grusel das Blk 70 CDU irgendwie in Betrieb bekommen und dann ist da das 4.38 Problem mit meiner Hardware. Mit der neuen Engine ist das alles nur super laggy da muss ein neuer PC her. Aktuell bei den Preisen für RAM, nein Danke! Aber ich denke, meine Zeit kommt noch. Außerdem poste ich hier ja nicht ganz ohne Hintergedanken :)


    Irgendwann werde ich mich bewerben und schauen ob Bumi nochmal die Nerven hat 🤣

  • Bis heute Morgen lief alles wirklich hervorragend und ich kam sehr gut voran. Doch dann kam, wie es manchmal ist, ein kleiner Fehler nach dem anderen.
    Nach dem frisch Lackieren fiel mir ein Teil auf den Boden, ein anderes riss beim Nachbohren. Also habe ich die Fräse noch einmal neu kalibriert und weitergearbeitet. Nach zwei weiteren Panels und einer Kontrollmessung stellte sich jedoch heraus, dass sich auf X und Y eine Differenz von etwa 2,5 mm eingeschlichen hatte.

    Also noch einmal alles von vorn – neu kalibriert, neu gefräst, diesmal passte wieder alles perfekt.


    Es fehlten nur noch die letzten beiden Acrylglas-Blenden für das HUD- und das Lightning-Panel. Also gefräst, lackiert, trocknen lassen und anschließend gelasert. Während des Laserns schaute ich zweimal hin und dachte mir: Warum sieht die Gravur eigentlich nicht so schön weiß aus wie bei den anderen Panels?


    Ich überprüfte die Einstellungen – alles korrekt. Dann fiel mein Blick auf die Acrylplatte und ich las „WH73“. In dem Moment machte es klick.


    Das war die alte Acrylplatte.
    Die neue Platte sieht mit dem Firmenaufdruck exakt gleich aus. Statt sie ordentlich einzusortieren, hatte ich sie auf den Sitz gelegt – und der war abgedeckt. Also habe ich versehentlich wieder das alte Material verwendet.

    Das bedeutet: Morgen noch einmal von vorn.


    Fronten neu fräsen, zweimal lackieren, trocknen lassen und anschließend erneut lasern.

    Wie man sieht: Es läuft nicht immer so, wie man es sich wünscht. Der heutige Tag hat mich etwa 35 € Material gekostet – und am Ende ist das Projekt trotzdem noch nicht ganz fertig geworden.


    Dabei wollte ich Sonntag die Füße hochlegen 🤐

  • Instrument Prototyping Update

    Die ersten Testinstrumente sind aktuell im Bau (noch nicht final).


    Mein Ansatz ist, jedes Instrument zunächst einmal als Prototyp aufzubauen. So lassen sich mögliche mechanische oder elektronische Fehler frühzeitig erkennen,
    bevor später alles final verbaut wird und man im Zweifel wieder zerlegen muss.


    Folgende Instrumente sind bereits funktionsfähig aufgebaut:
    Komplettes Engine Cluster

    Cabin Pressure

    EPU Fuel

    Fuel Gauge inkl. Display (teilweise fertig)


    Alle Instrumente verwenden einen X27.168 Stepper Motor, mit Ausnahme der Fuel Gauge, da diese konstruktionsbedingt eine andere Lösung benötigt.

    Bei der Clock bin ich noch etwas unentschlossen. Alles in allem ... das planen der Instrumente kostet unendlich viel Zeit.


    Aktuell überlege ich, ob ich sie nur als optisches Instrument mit laufenden Zeigern umsetze oder ob ich den Schritt gehe und eine voll funktionsfähige Cockpit-Uhr baue.

    Allerdings habe ich eine ziemlich einfache, aber ziemlich elegante Idee, wie sich die In-Game-Zeit direkt mit einer analogen Uhr synchronisieren lässt. 🙂


    Daher die Frage an die Runde:
    Hat jemand von euch bereits eine funktionierende Clock im Falcon-Cockpit umgesetzt und am Laufen?

    Mich würde interessieren, wie ihr das technisch gelöst habt.

    Grüße Bee

  • Hallo Biting Bee,

    legst hier ja ein krasses Tempo hin, Repekt!


    Zur Clock, als Anregung, hierfür ein (Rund)TFT-Display zu nehmen.

    Braucht deutlich weniger Hardware.


    Anbei mal mein Proof of Concept.

    Das Display ist hier aber noch zu klein (1.28" - notwendig ist ca. 1.85").


    Wenn's fertig ist, schieb' ich den Code auf Github. Dauert noch so ca. "2 weeks".... ;)

  • Hey RightStuff da sieht wirklich extrem gut aus!

    Habe ich mir auch schon angeschaut. Es kommt aber aufgrund der Bauform leider nicht in Frage :/ ansonsten die einfachste Lösung!
    Ich habe ein Uhrwerk bestellt und werden es entsprechend anpassen mit einem Stepper hinten dran *ob das klappt - keine Ahnung* der nachteil mit jedem Flug muss man einmal die Zeit syncen (manuell)

    Aktuell arbeite ich noch an der Fuel Anzeige


  • Status Update – 27.03.2026

    Morgen beginnt mein Urlaub – und passend dazu ist die rechte Konsole endlich fertig.


    Das alles hat länger gedauert als gedacht, aber jetzt ist sie komplett.

    Ein bunt gemischtes AliExpress-Paket aus China ist aktuell auf dem Weg zu mir.


    Darin sind alle fehlenden Kippschalter und Elektronikteile, damit ich endlich mit der linken Konsole weitermachen kann.

    Perfektes Timing für den Urlaub. 🙂


    Plan für die nächsten 11 Tage:

    - Throttle: etwa 22 Kabel verlängern – danach ist der Throttle komplett fertig

    - Linke Konsole: Panels bis zum Landing Gear Panel bauen

    - Glareshield: schleifen und neu lackieren

    - CDU: alle Buttons drucken und einsetzen


    Wenn alles gut läuft, sollten danach nur noch ein paar Bereiche übrig bleiben:

    Bereich um das Gear Panel, Misc Panel und die Eyebrows


    Dann ist das Cockpit wieder ein großes Stück weiter - das Beste kommt aber erst weil ...

    Der beste Teil beim Bau eines Cockpits sind nicht die Schalter, die Kabel oder die Panels – sondern der Moment, in dem alles zum Leben erwacht und der erste Flug beginnt.

  • Heute sind endlich die letzten 57 Kippschalter aus dem tiefsten China angekommen – yeah! 🎉


    Gestern hatte ich allerdings einen kleinen Hänger im Projekt. Daher habe ich den FuelFlow Indicator fertig gestellt und ein bisschen am Glareshield weitergebaut, allerdings nichts wirklich Weltbewegendes. Dafür habe ich mich noch einmal intensiv an meine Software gesetzt – und dabei mein komplettes Konzept über den Haufen geworfen und eine neue Lösung entwickelt.

    Auslöser für den Umbau der Software war mein DED Display was total abgespackt hatte.

    [Am Ende war es nur ein falscher Treiber vom Display]

    Was mich bisher gestört hat:
    Wenn man die Controller einmal umsteckt oder der COM-Port sich ändert, musste man in der Software alles wieder neu konfigurieren. Gerade bei mehreren Geräten war das ziemlich nervig.

    Deshalb habe ich das Ganze jetzt grundlegend anders aufgebaut. Die Software arbeitet nun gerätebasiert statt COM-port-basiert. Beim Start oder bei einem Gerätescan fragt die Software alle verfügbaren COM-Ports ab. Jedes angeschlossene Gerät antwortet dabei mit einem Gerätenamen und einer eindeutigen Geräte-ID.


    Beispiel:

    F-16 LED | LED001

    DED Display | DED001

    Fuel Gauge | FG001

    Dadurch kann die Software das Gerät immer eindeutig identifizieren, egal auf welchem COM-Port es gerade hängt.


    Vorteile des neuen Systems - Automatische Geräteerkennung:
    Die Software erkennt Geräte automatisch anhand ihrer ID – ein erneutes Setup ist nicht mehr nötig.

    Unabhängig vom COM-Port´. Selbst wenn Windows den COM-Port ändert oder man ein Gerät umsteckt, wird es weiterhin korrekt erkannt.


    Modularer Aufbau:
    Neue Geräte lassen sich sehr einfach hinzufügen. Die Software ist jetzt so aufgebaut, dass jedes Gerät als eigenes Modul behandelt wird.


    Geräteverwaltung:
    In der Software kann man Geräte nun:

    - hinzufügen

    - deaktivieren

    - neu scannen

    - einzeln testen


    Testfunktionen:
    Für jedes Gerät gibt es eine eigene Testfunktion, mit der man sofort prüfen kann, ob alles korrekt verbunden ist.


    Ergebnis:

    Das Ganze macht das System jetzt deutlich robuster und flexibler – vor allem wenn später noch mehr Panels und Controller dazu kommen.

    Im Prinzip kann ich jetzt beliebig viele Geräte anschließen, sie automatisch erkennen lassen und direkt in die Software integrieren.

    Das war zwar etwas mehr Arbeit als geplant, aber ich denke, dass sich diese Architektur später im Cockpit-Projekt definitiv auszahlen wird.

    Bauschschmerzen:
    Macht mir der Attitude Indicator - ich habe keine Ahnung wie ich den bitte bauen soll!
    Würde am liebsten ein Display dort verbauen genauso wie bei RWR aber bisher habe ich noch keine so kleinen Displays im Netz gefunden.
    Vielleicht hat ja jemand von Euch eine Idee oder Shop für so kleine Displays

    Für den Attitude Indicator brauche ich quasi max 80x80 mm oder 60x60 mm DIsplay
    Für das RWR 85x85mm - keine Ahnung wie andere das gelöst haben!

    So weiter gehts mit den nächsten Schritten :)


    P.S. THE BIG HIGHTLIGHT
    __________________________________________________________________________________________

    Ich habe soeben geschaut, wann ich mit dem Cockpit gestartet bin.
    Am 24.07.2025 habe ich den Bau meiner Fräse abgeschlossen und das MIP als erstes Teil gefräst!
    Das bedeutet, das ist nur 251 Tage her - 8 Monate und 7 Tage

    Mit etwas Spucke und sinkenden Hardwarepreisen für Computer könnte ich noch dieses Jahr im Cockpit sitzen mit einem neuen Computer :)

  • Der Fortschritt geht aktuell etwas schleppend voran und deutlich langsamer, als ich ursprünglich gehofft hatte.

    Inzwischen sind jedoch die Rahmen und Blenden für das RWR (Radar Warning Receiver) eingebaut. Für die Darstellung werde ich hier eine Displaylösung verwenden, da mir aktuell keine sinnvollere Alternative einfällt.


    Das Right Eyebrow Panel ist ebenfalls bereits gedruckt, geschliffen und lackiert. Die Blenden sind fertig gelasert, hier fehlt lediglich noch der Zusammenbau und die Verkabelung.

    Ebenso ist bereits der Attitude Indicator inklusive Rahmen und Blende montiert (aktuell noch unlackiert). Auch hier plane ich eine Displaylösung über DisplayLink via USB, ähnlich wie beim RWR.

    Das Threat Warning Prime Panel bringt mich momentan allerdings fast zur Verzweiflung.


    Ich hatte mir die Umsetzung deutlich einfacher vorgestellt. Besonders die Kombination aus Tastern und LEDs ist problematisch, da im Inneren der Taster extrem wenig Platz vorhanden ist. Man fragt sich teilweise wirklich, wie dort überhaupt noch zusätzliche Komponenten untergebracht werden sollen, ohne dass am Ende die mechanische Funktion des Tasters beeinträchtigt wird.

    Mittlerweile bin ich hier jedoch auf einem guten Weg.


    Die Platine für das Threat Warning Prime Panel habe ich bereits selbst gefräst. Aufgrund der sehr geringen Einbautiefe – es bleiben weniger als 1 cm Platz hinter dem Panel – kann ich diese jedoch nur für die Taster und LEDs nutzen.


    Die Vorwiderstände muss ich an anderer Stelle unterbringen, da dafür hinter dem Panel schlicht kein Platz mehr vorhanden ist.

    Der Grund dafür ist, dass das RWR-Display bündig an der Rückseite des MIP anliegen muss, wodurch der verfügbare Bauraum zusätzlich stark eingeschränkt wird.



    Gott was eine Arbeit ...



  • Nach sehr viel Tüftelei, einigen Rückschlägen und ehrlich gesagt auch ein paar Momenten kurz vor dem Nervenzusammenbruch ist es nun endlich geschafft.

    Das Design steht, die Zeichnungen passen, die Platine wurde gefertigt und bestückt. Alle Bauteile sitzen dort, wo sie hingehören – die LEDs sind verlötet und auch die Drucktaster haben ihren Platz auf der Platine gefunden.


    Beim Löten musste ich teilweise tatsächlich mit der Lupe arbeiten, weil ich die feinen Lötstellen kaum noch erkennen konnte. Früher ging das deutlich einfacher… aber das Alter macht sich eben bemerkbar – die Augen werden leider leider nicht besser.


    Anschließend habe ich eine Backplate bzw. eine Art Gussformhalter gefertigt, um auf der Rückseite des Panels sämtliche herausführenden Kabel zu fixieren. Normalerweise würde ich so etwas niemals auf diese Weise bauen. Doch aufgrund des extrem begrenzten Platzes – verursacht durch den Minimonitor für das RWR – hatte ich hinter dem Panel gerade einmal einen einzigen Zentimeter zur Verfügung, um alles unterzubringen und gleichzeitig rund 20 Leitungen (6x2 für Leds + GND sowie 6x1 + GND für die Taster) sauber herauszuführen.


    Um dieses Platzproblem zu lösen, habe ich das Threat Warning Prime Panel etwa 18 mm nach vorne herausgesetzt, wodurch ich auf der Rückseite wieder die Materialstärke des MIP (ebenfalls etwa 18 mm) einsparen konnte. Dadurch steht das Panel nun leicht erhaben vor dem MIP. Im Original scheint es – soweit ich das anhand von Bildern beurteilen kann – nahezu bündig mit dem MIP zu sein.


    Am Ende blieb mir nichts anderes übrig, als das Threat Warning Prime Panel komplett zu versiegeln.

    Ich hoffe einfach nur, dass es niemals kaputt geht.


  • Der Urlaub ist nun vorbei – und auf den Bildern sieht man ganz gut, was in der Zeit tatsächlich entstanden ist. 😁


    Ganz so viel wie ursprünglich geplant habe ich am Ende zwar nicht geschafft, aber ein paar wichtige Schritte konnten trotzdem erledigt werden.


    Aktueller Stand:

    Threat Warn. Prime ca. 90 % fertig

    Hyd Pressure 1: fertig

    Hyd Pressure 2: fertig

    Fuel Gauge: fertig

    Misc Panel: fertig

    RWR Frame: fertig

    Attitude Indicator Frame: fertig

    Right Eyebrow: etwa 75 % fertig


    Ich habe mir inzwischen vorgenommen, zukünftige Urlaubsphasen lieber nicht mehr zu detailliert im Voraus zu planen. Eigentlich war mein Ziel, das komplette Glare- und Sunshield fertigzustellen – aber am Ende merkt man doch wieder, dass selbst im Urlaub die Zeit irgendwie begrenzt ist.


    Trotzdem bin ich insgesamt zufrieden mit dem Fortschritt. Schritt für Schritt wächst das Cockpit weiter :)



  • Heute war praktisch der letzte große Schritt beim Threat Warning Prime Panel.


    Eine Kleinigkeit fehlt noch: Mir fehlt aktuell noch eine 3-mm-LED. Zum Testen habe ich deshalb vorübergehend eine 5-mm-LED eingesetzt. Der Nachteil dabei ist allerdings, dass der Taster in diesem Slot nicht mehr funktioniert, da die 5-mm-LED schlicht zu groß ist.


    Das Gehäuse ist inzwischen final lackiert, die Taster sind gefertigt und auch die Tasthauben wurden passgenau gefräst. Das gesamte Panel ist so konstruiert, dass man es komplett zerlegen und bei Bedarf warten kann.

    Das Einschleifen der Tasthauben war ehrlich gesagt echte Feinarbeit. Am Ende hat aber alles perfekt gepasst – der Aufwand hat sich definitiv gelohnt.

    Ich erwarte in den nächsten Tagen eine neue LED-Lieferung, und sobald die da ist, kann das Panel endgültig eingebaut werden.


    Etwas Respekt habe ich noch vor dem Lasern der Beschriftung auf den Tasthauben. Ich bin mir momentan noch nicht ganz sicher, ob mein Laser so kleine Schriftarten und Symbole wirklich sauber und klar darstellen kann.


    Ein paar Bilder (wie immer) vom aktuellen Stand habe ich unten als kleine Impression angehängt. :)

    Der Taster - Rohling oben


    Der Taster - Rohling unten


    Die Tasthaube


    Die Platine in 2k Epoxid eingegossen


    Das Threat Panel Gehäuse lackiert


    Threat Panel Gehäuse + Tasten


    Damit man mal eine Größenvorstellung bekommt :)

  • Neuer Status – ein paar Tage später

    Nach einer etwas nervigen Reparatur am Threat Warning Prime Panel gibt es wieder ein Update!!!


    Nach dem Eingießen mit Harz hatte sich offenbar irgendwo ein Kontaktproblem auf der Platine eingeschlichen – am Ende blieb mir nichts anderes übrig, als das Panel komplett neu aufzubauen.

    In dem Zuge habe ich direkt ein Transistor-Board entworfen, mit dem ich die Schaltung invertiere. Der große Vorteil:


    Ich kann jetzt jede einzelne LED im Threat Warning Prime Panel separat ansteuern – genau so, wie ich es ursprünglich haben wollte.

    Für die erste Platine habe ich noch 2–3 Tage gebraucht (Fräsen, Löten, Eingießen, Kabel sortieren etc.).


    Die zweite Platine war dann dank sauberer Vorbereitung und Dokumentation in ein paar Stunden erledigt.


    Das bestätigt wieder:
    👉 Alles sauber dokumentieren und Dateien final abspeichern lohnt sich.


    Ich habe in der Vergangenheit zu oft kleine Änderungen gemacht und nicht gespeichert – und genau diese haben mir später gefehlt.

    CDU Block 70 – erste Tests. Das CDU habe ich testweise mit einem Printtaster ausgestattet, um das Haptikgefühl zu prüfen – und ich muss sagen: wirklich überzeugend.


    Das bedeutet für mich:
    👉 Ich werde rundum alle 26 Printtaster verbauen.

    Wie ich die Belegung am Ende umsetze, hängt stark von Helios ab – und da stehe ich aktuell ehrlich gesagt noch etwas auf Kriegsfuß 😅


    Ziel ist es, die Taster so einzubinden, dass ich damit z. B. Seiten umschalten kann.


    Geplant ist aktuell:

    Primäranzeige: Center Pedestal Style wie in der F-16 Fighting Falcon

    Später (optional): Kneeboard + weitere Inhalte

    Aber das ist aktuell noch Zukunftsmusik.

    Weitere CDU-Features

    Das CDU hat inzwischen auch:

    die untere Blende für Heading & Course

    einen Toggle für Tank Select (NORM / WING FIRST)

    sowie einen Rotary für die Fuel Gauge


    (Test, Norm, RSVR, Int. Wing, Ext. Wing, Ext. CTR)

    Heute steht an:


    👉 Lackieren und Lasern, dann ist das Panel mechanisch im Prinzip fertig.

    Ein kleines Problem gibt es noch:


    Der Rotary ist minimal zu groß und kollidiert mit der 6 mm MDF-Platte unter dem CDU – das wird noch angepasst.


    Das Sunshield

    Das Sunshield fürs CDU ist ebenfalls fertig – und ich bin ehrlich gesagt ziemlich zufrieden, das Teil sieht richtig gut aus.

    Das Einpassen war allerdings etwas tricky:

    hier und da mit der Feile nachgearbeitet

    Material war ca. 1 mm zu dick, wodurch es seitlich an die MFD-Rahmen gedrückt hat

    Konnte ich aber nach etwas Tüftelei sauber korrigieren – und man sieht es jetzt nicht mehr.


    Ein Bild habe ich angehängt
    (alles noch vormontiert, nichts final auch ist das Glareshield noch nicht geschlieffen oder lackiert und liegt nur Roh auf dem Pit)


    Parallel dazu laufen aktuell die 3D-Druckjobs für das Master Caution Case, das IFF Case sowie das Left Eyebrow Case.


    Sobald die Teile fertig sind, geht es an die finale Montage – also Bestücken und sauberes Verkabeln von Left & Right Eyebrow, Master Caution und IFF Case.

    Anschließend wird noch das kleine Light-Plättchen (Activity / STBY) im Misc Panel eingeklebt.


    Damit wäre der Center-Bereich dann endlich abgeschlossen.

    Danach wartet „nur noch“ der linke Bereich auf mich – und der hat es bekanntlich ordentlich in sich.

    Das UHF-Radio ist zum Glück bereits fertig.


    Wenn ich allerdings an das ECM, CMDS oder das Pitch Panel (hier werde ich defenitiv OLED Displays 0.96 Zoll verbauen) da wird mir jetzt schon etwas anders… aber soweit sind wir ja noch nicht 😅

  • Projekt-Update:

    Die linke und rechte Seite MIP ist soweit abgeschlossen:

    Das IFF Case, das Left Eyebrow sowie das Master Caution Case sind fertig – inklusive LED und Druckfunktion.

    Beim Right Eyebrow ist mir heute leider ein Druckfehler aufgefallen. Das Teil hatte ich schon vor ein paar Wochen als „fertig“ abgelegt, daher ist es erst jetzt aufgefallen – musste also neu gedruckt werden.

    Morgen kommen endlich die 500 m farbcodierten Kabel, dann startet die erste große Verkabelungsrunde.

    Der CDU-Centerbereich ist ebenfalls fertig gefräst, lackiert und gelasert – und ich muss sagen: gefällt mir!


    Das CDU mittelteil Frintblende oberhalb der Rotarys muss noch lackiert werden und ein Drehschalter muss noch verbaut werden.


    Gute Nacht :)