Barcap über der Adria

  • Gestern hat Cuca eine neue Mission angeboten, die eine äußerst interessante Variante im Hintergrund bereithielt, sollte es durch Kampfverluste oder technische Ausfälle (BMS 4.38) zu einem Verlust eines eigenen Flugzeugs kommen, sollte dieser unmittelbar durch einen Backup-Flight ersetzt werden. Es war auch eine manuelle Anpassung an der Datacard vorgesehen, damit der Ersatzflieger automatisch die ursprüngliche Position übernehmen kann. Aufgrund der kurzen Anflugzeit wurde letztlich auf diese Umsetzung verzichtet, soll aber in einem speziellen Training erprobt werden.


    Die Stimmung unter den sieben Piloten (Ausnahme: Maverick, dessen Flieger offenbar andere Pläne hatte) war hervorragend, ebenso wie das Balkanszenario, eine beeindruckende Landschaft, geiles Licht und ein schöner Himmel mit Zirren, die wohl für den nächsten Flug Kackewetter ankündigen.


    Mavericks Position wurde nach dem AAR von Pitbull unverzüglich ersetzt, s.d. der Cobra-Flight als fourship auf seine Cap-Position gehen konnte.


    Technisch lief jedoch nicht alles ganz rund, mehrere Ursachen wurden diskutiert. Auffällig war vor allem das Verhalten der SU-27, diese zeigten keinerlei Interesse an einem Luftkampf. Also blieb uns nichts anderes übrig, als selbst aktiv zu werden und ihnen ordentlich den Hintern zu versohlen.


    Auch die beiden Tanker benahmen sich eigenartig, sie verweigerten teils die Spritabgabe. Was sie mit dem Sprit vorhatten, bleibt unklar, hoffentlich landet der nicht auf dem Schwarzmarkt von Balburien. Immerhin waren wir doch nur zu ihrem Schutz über der Adria unterwegs.


    Also ab zur balburischen Küste, um dort aktiv ins Kampfgeschehen einzugreifen. Cuca und ich im Satan-Flight haben es wohl geschafft, vier dieser selbsternannten SU-27-"Fluchtweltmeister" (mit beeindruckenden 740 Knoten unterwegs) aus dem Himmel zu holen. Drei meiner Slammer trafen, drei verfehlten, wohl der enormen Fluchtgeschwindigkeit geschuldet. Aber wir haben alles richtig gemacht, perfektes Teamplay, klares Sorting, saubere Kommunikation.


    Für mich persönlich war der Flug ein absolutes Highlight, meine altersschwache F-16-PC-Kiste hat sich tadellos verhalten. Keine Ruckler, keine Frameeinbrüche, ich hoffe, das bleibt noch eine Weile so. Bis vielleicht mal ein Ersatzrechner anrückt.


  • Ich gestern und heute noch einmal nachgestestet - das arg lustlose Verhalten der KI hat sich nicht mehr reproduzieren lassen.


    Die ganze Mission habe ich zu dem Zweck nochmals nachgebaut, allerdings gleich in Balkans Hotfix 2, ohne die ganze "Historie" mit den Database-fixes durch zweimalige Konvertierung durch Mission Commander von der Ursprungs-TE in Balkans-Original über HF1 zu HF2.


    Auch mit entschärfter Bewaffnung ist im erneuten Versuch den SU-27 weder Termintreue noch Kampfeslust verlustig gegangen.Sie haben sich gemäß geplantem TOT in meine CAP-Box begeben, und erwartungsgemäß aggressiv verhalten.


    Fazit: SU-27 sind nicht grunsätzlich in 4.38 kaputt, es lag woh nicht am Flugplan, es lag ebenfalls nicht an der Bewaffnung. Höchstwahrscheinlich lag es an der Konvertiererei....


    Was geblieben ist, ist der massive Speed, mit dem die "ACE"-SU-27 eine auf sie verschossene C-120 kinetisch defeatet. Aber gut, was soll man sagen - wir lassen uns ja auch nicht einfach von einer auf 25nm Distanz auf uns verschossenen Adder einfach so aus dem Himmel holen, und können die incoming Adder ebenfalls kinetisch defeaten, warum sollte die SU-27 mit ihren zwei massiven Triebwerken so "blöd" sein, und es anders machen?

    Wenn man "Fallobst"-Gegner braucht, dann gibt es ja immer noch Mig-23 und Mig-21, und auch "Rookie"-SU-27 können das mit dem defeaten bei weitem nicht so gut wie die "Ace"-Piloten. Im Test sind die Rookie-SU-27 zumeist meinem ersten Schuss, zum Teil bei über 40nm DIstanz (dann aber mit m1.2 auf fast 40k Höhe) verschossen , direkt zum Opfer gefallen

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    Du kannst alles schaffen, wovon du träumst - es sei denn, es ist zu schwierig.

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