BMS Live (HUB) Monitor - Falcon BMS Cockpit Suite - Testversion

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    Mein eigener F-16-Cockpit-Server-Client für Falcon BMS – Teil 1/3


    Achtung, viel Text – aber für Cockpitbauer sicherlich ein interessantes Thema!

    Eine zentrale Verwaltungs-, Anzeige- und Netzwerkplattform für mein vollständiges F-16-Cockpit

    Wer mich schon länger kennt, weiß, dass ich bereits einiges für Falcon BMS entwickelt habe. Dabei sind durchaus interessante Programme entstanden.

    Rückblickend waren viele davon jedoch fehleranfällig, nur halb durchdacht oder nie wirklich konsequent zu Ende gebaut.

    Oft habe ich einfach mit dem Programmieren begonnen, ohne vorher die vollständige Architektur festzulegen.

    Irgendwann hatte ich mich so tief in meinem eigenen Code verlaufen, dass selbst für mich kaum noch nachvollziehbar war, welcher Teil eigentlich wofür verantwortlich war.

    Neue Funktionen verursachten an anderer Stelle Probleme, Datenwege waren nicht sauber getrennt und der Code wurde immer schwieriger zu pflegen.

    Bei diesem Projekt bin ich bewusst einen anderen Weg gegangen:

    Zitat

    Erst planen, gründlich durchdenken und anschließend gezielt umsetzen.

    Falcon-Telemetrie, Instrumentendarstellung, Funk und IVC, Netzwerkübertragung, Testbetrieb, Produktivbetrieb und die spätere Hardwareausgabe besitzen jeweils einen eigenen, klar definierten Bereich.

    Auch Verbindungsabbrüche, Missionswechsel, Falcon-Neustarts, unterschiedliche Aktualisierungswege und langsame Netzwerkempfänger wurden bereits bei der Architektur berücksichtigt.


    Das Ergebnis ist für mich persönlich hundert Prozent besser als alles, was ich bisher für Falcon BMS gebaut habe.


    Warum ich einen eigenen Server/Client entwicklet habe?

    Für Cockpitanzeigen gibt es bereits Lösungen wie Helios.

    Helios bietet viele Möglichkeiten, ist für meinen speziellen Anwendungsfall jedoch zu leistungshungrig und beim Aufbau der Profile und Schnittstellen zu komplex.

    Mein Cockpit ist ausschließlich auf die F-16 ausgelegt. Ich benötige daher keine Universalplattform für zahlreiche Simulatoren und Flugzeugtypen.

    Auch Falcon BMS bringt verschiedene Tools und Exportmöglichkeiten für Instrumente, Displays und Shared-Memory-Daten mit.

    Diese lösen jedoch meistens nur einzelne Teilaufgaben: Ein Tool stellt Instrumente dar, ein anderes kümmert sich um Displays und ein weiteres wird für Diagnose oder Datenexport benötigt.

    Dadurch müssen mehrere unabhängige Programme gleichzeitig gestartet, konfiguriert und überwacht werden.


    Genau dieses Problem löse ich mit meinem eigenen Server/Client.
    Alles aus einer Hand

    Der eigentliche Kracher ist für mich, dass ich für die komplette Verwaltung meines Cockpits nur noch eine zentrale Anwendung benötige.

    Instrumente, Displays, Warnleuchten, Funkgeräte, IVC-Status, Test- und Produktivbetrieb sowie die Netzwerkverteilung werden in einem gemeinsamen System zusammengeführt.

    Der zentrale Datenweg lautet:

    Code
    1. Falcon BMS und IVC
    2. BMS Live Monitor
    3. Lokale Fenster, LAN-Clients und Cockpit-Hardware

    Der BMS Live Monitor liest die benötigten Daten einmal zentral ein, bereitet sie auf und verteilt sie anschließend an die verschiedenen Anzeigen und Netzwerkempfänger.

    Dadurch muss nicht jedes Instrument und nicht jeder angeschlossene Rechner selbst auf das Falcon Shared Memory zugreifen.

    Es laufen keine verschiedenen Cockpitprogramme mehr nebeneinander, die dieselben Daten unabhängig voneinander einlesen.

    Falcon BMS und der IVC-Sprachclient bleiben natürlich eigenständige Programme.

    Für Anzeige, Aufbereitung, Diagnose und Verteilung meiner Cockpitdaten benötige ich jedoch nur noch den BMS Live Monitor.

    In einer Anwendung kann ich kontrollieren:

    • ob Falcon BMS läuft und ein aktiver 3D-Flug erkannt wurde
    • ob Falcon pausiert oder eingefroren ist
    • ob IVC läuft und mit dem Server verbunden ist
    • welche Funkfrequenzen aktiv sind
    • ob Instrumente aktuelle Daten erhalten
    • ob der LAN-Server läuft und wie viele Clients verbunden sind
    • welche Datenmodule übertragen werden
    • wie viele Datenbilder und Bytes gesendet wurden
    • wann die letzte Übertragung stattgefunden hat


    Direkter Falcon-BMS-Datenweg

    Der BMS Live Monitor wurde ausdrücklich für Falcon BMS 4.38 und die F-16 entwickelt.

    Die Telemetrie wird direkt aus den Windows-Shared-Memory-Bereichen von Falcon BMS gelesen.

    Der zentrale Scanner arbeitet mit rund 100 Hz und kommt ohne normalen WinForms-Timer aus.

    Kontinuierliche grafische Anzeigen laufen mit bis zu 120 FPS. Zahlenwerte besitzen einen getrennten Aktualisierungsweg.

    Lampen, DED, PFL, RWR und andere Zustände werden ereignisgesteuert aktualisiert. Verändert sich beispielsweise nur eine Kontrollleuchte, muss nicht die gesamte Oberfläche neu aufgebaut werden.

    Die Software prüft außerdem, ob tatsächlich ein Falcon-Prozess läuft. Ein veralteter Shared-Memory-Bereich wird nicht fälschlicherweise als aktive Verbindung behandelt.

    Wird Falcon beendet oder neu gestartet, gibt der Client die zugehörigen Verbindungen einschließlich der RTT-Textur frei und verbindet sich anschließend frisch mit dem neuen Prozess.

    Alte Instrumenten- oder MFD-Daten werden nicht unbemerkt weiterverwendet.


    F-16-Instrumente und Anzeigen

    Der Client deckt alle für mein F-16-Cockpit relevanten Instrumente, Daten und Kontrollanzeigen ab.

    Dazu gehören unter anderem:

    • das große F-16-Instrumentenbrett
    • ADI, HSI, Höhenmesser, Fahrtmesser, Variometer und AOA
    • Triebwerks- und Kraftstoffinstrumente
    • Fuel Flow, Fuel Total, RPM, FTIT und Nozzle Position
    • Öl- und Hydraulikdruck, EPU-Kraftstoff und Kabinendruck
    • Kompass und Speedbrake
    • das rechte MFD über den RTT-Textur-Export
    • DED und PFL mit jeweils fünf vollständigen Zeilen
    • positionsgenau invertierte DED- und PFL-Zeichen
    • RWR-Rundanzeige mit bis zu 40 Kontakten
    • Peilungen, Bedrohungsstufen, Missile Activity und Missile Launch
    • Threat Warning Prime Panel und ALR-56M-Selbsttest
    • AOA-Indexer, AR/NWS-Indexer und Caution Panel
    • 93 grafische Cockpit-Statusfelder
    • Fahrwerksstatus und einzelne Fahrwerksverriegelungen
    • CMDS/EWS mit Chaff, Flare, Betriebsarten und Statusanzeigen
    • fünf ECM-Programme und ECM-Betriebszustand
    • Power-, Blink-, Misc- und Betty-Bitfelder
    • Diagnosewerte wie Leserate, Lesezeit und UI-Latenz


    Geometrie, Beschriftung, Skalierung, Zustände und Datenquellen sind ausdrücklich auf die F-16 zugeschnitten.

    Herauslösbares Instrumentenfenster

    Das große Instrumentenbrett kann aus dem Hauptfenster herausgelöst, frei verschoben, skaliert und auf einem beliebigen Cockpit-Monitor platziert werden.

    Es bleibt auch dann aktiv, wenn ich im Hauptprogramm die Registerkarte wechsle.

    Mit F11 lässt es sich auf dem aktuellen Bildschirm rahmenlos im Vollbild darstellen. Mit Esc geht es zurück in den Fenstermodus.

    Das herausgelöste Fenster benötigt keine zweite Verbindung zu Falcon BMS, sondern wird weiterhin von derselben zentralen Datenquelle versorgt.

    Zusätzlich kann der LAN-Display-Client auf weiteren Bildschirmen oder Rechnern ausgeführt werden.

  • Funk und IVC sind direkt integriert

    Funk und IVC sind keine geplanten Funktionen, sondern bereits direkt und stabil in den Client eingebaut.

    Der BMS Live Monitor verbindet sich mit den von Falcon BMS und IVC bereitgestellten RCC- und RCS-Shared-Memory-Bereichen.

    In der Funkgeräte-Ansicht kann ich unter anderem überwachen:

    • Funkgerät 1 mit UHF und COM1
    • Funkgerät 2 mit VHF und COM2
    • aktive UHF- und VHF-Frequenzen
    • über ICP und DED gewählte Cockpitfrequenzen
    • UHF Guard und Backup-UHF
    • Ein-/Ausschaltzustände und PTT
    • Empfangslautstärken
    • Status des IVC-Clients und der Serververbindung
    • mögliche IVC-Verbindungsfehler


    Der Client unterscheidet klar zwischen Funkgeräten und IVC.

    UHF und VHF liefern die Cockpit- und Funkdaten; IVC übernimmt als separater Sprachclient die Sprachübertragung.

    Passwörter und andere sensible IVC-Daten werden bewusst nicht ausgelesen.

    Wird Falcon neu gestartet, werden nur dessen Verbindungen zurückgesetzt. Die separat laufende IVC-Verbindung wird nicht unnötig getrennt.


    Test- und Produktivmodus

    Im Testmodus liefern alle Registerkarten vollständiges optisches Live-Feedback.

    Instrumente, Cockpit-LEDs, DED, PFL, RWR, Funkgeräte, CMDS, ECM und Diagnosedaten bleiben sichtbar und aktiv.

    Diesen Modus nutze ich für Entwicklung, Skalierung, Datenzuordnung, Fehlersuche sowie Netzwerk- und Clienttests.

    Der Testmodus erzeugt keine künstlichen Falcon-Daten, sondern zeigt die tatsächlich vorhandenen Live-Daten mit vollständiger lokaler Oberfläche an.

    Im Produktivmodus werden Falcon- und IVC-Daten weiterhin vollständig eingelesen und die ausgewählten Module an den LAN-Server gesendet.

    Die aufwendigen lokalen Anzeigen bleiben jedoch standardmäßig ruhig.

    Bei Bedarf kann ich einzelne Bereiche gezielt freischalten – etwa das Instrumentenbrett, analoge Instrumente, Cockpit-LEDs, DED/PFL, RWR, Funkgeräte oder ECM.


    So arbeitet der Hauptclient im Cockpitbetrieb als schlanke Datenzentrale, während die Instrumente auf den vorgesehenen Netzwerkmonitoren laufen.


    Produktiver LAN-Server

    Der BMS Live Monitor besitzt einen vollständig integrierten LAN-Server.

    Der Hauptrechner dient als zentrale Datenquelle; standardmäßig verwendet der Server Port 43860/TCP.

    Die Verbindung arbeitet mit einem dauerhaften TCP-Datenstrom, NoDelay, Keepalive und bis zu 120 Datenbildern pro Sekunde.

    Im Netzwerkbereich sehe ich direkt:

    • Serverstatus und verwendeten TCP-Port
    • lokale IPv4-Adressen
    • Anzahl der verbundenen Clients
    • gesendete Datenbilder und übertragene Datenmenge
    • Zeitpunkt der letzten Übertragung
    • mögliche Netzwerkfehler

    Mehrere Display-Clients können gleichzeitig verbunden werden.

    Für jeden Client wird nur das aktuellste Datenbild vorgehalten. Ein langsamer Empfänger erzeugt daher keinen wachsenden Rückstau aus veralteten Instrumentendaten.

    Der Datenstrom ist für mein vertrauenswürdiges Cockpit- und Heimnetz vorgesehen und wird nicht als öffentlicher Internetdienst betrieben.


    Gezielte Auswahl der Netzwerkdaten

    Direkt im Hauptprogramm kann ich festlegen, welche Datenbereiche übertragen werden:

    • Live- und Digitaldaten
    • Instrumentenbrett und analoge Instrumente
    • Cockpit-LEDs und Systembits
    • DED und PFL
    • RWR
    • Funkgeräte und IVC-Zustände
    • CMDS
    • ECM

    Nur ausgewählte Module werden in das Netzwerkpaket geschrieben.

    Ein Instrumentenrechner muss beispielsweise keine Funk-, RWR- oder ECM-Daten erhalten, wenn er sie nicht benötigt.

    Die lokale Darstellung bleibt davon unabhängig.

    Vollständiger BMS Cockpit Display Client

    Neben dem Hauptprogramm existiert ein eigener Display-Client.

    Dieser greift nicht selbst auf das Falcon Shared Memory zu, sondern verbindet sich ausschließlich über das LAN mit dem BMS Live Monitor auf dem Falcon-PC.

    Dadurch kann ich Anzeigen auf einem zweiten Rechner darstellen, ohne dort Falcon BMS oder zusätzliche Shared-Memory-Werkzeuge installieren zu müssen.

    Für jedes auf dem Server freigegebene Datenmodul besitzt der Client eine eigene Registerkarte.

    Ein abgeschaltetes Modul wird deutlich als deaktiviert gekennzeichnet. Alle freigegebenen Module laufen unabhängig von der momentan sichtbaren Registerkarte weiter.

    Der Display-Client bietet außerdem:

    • frei wählbare Serveradresse und TCP-Port
    • Testverbindung über 127.0.0.1
    • Verbindung zu weiteren Rechnern über die IPv4-Adresse des Falcon-PCs
    • automatische Neuverbindung nach einer Unterbrechung
    • Anzeige der übertragenen Module
    • empfangene Datenbilder, Datenmenge und Paketnummer
    • gemessene LAN-Latenz
    • skalierbare Fenster
    • rahmenloses Vollbild mit F11 und Rückkehr mit Esc

    Die Verbindung zwischen Hauptprogramm und Display-Client wurde bereits praktisch mit laufender Daten- und Instrumentenübertragung geprüft.

  • Frei einstellbare FPS

    Zur Leistungsoptimierung und Anpassung an den jeweiligen Rechner kann zwischen folgenden Bildraten gewählt werden:

    • 30 FPS
    • 60 FPS
    • 80 FPS
    • 90 FPS
    • 100 FPS
    • 120 FPS


    Ein kleiner Cockpit-PC kann bewusst mit 30 oder 60 FPS betrieben werden.

    Ein leistungsfähiger Rechner mit schnellem Monitor darf dagegen bis zu 120 FPS zeichnen.

    Die Einstellung bestimmt das maximale Zeichentempo der kontinuierlichen Instrumente.

    Lampen und Statuszustände bleiben ereignisgesteuert.

    Eine höhere Bildrate erzeugt allerdings nicht automatisch mehr neue Falcon-Daten. Der zentrale Telemetriedatenweg arbeitet mit rund 100 Hz.

    Bei 120 FPS kann die Oberfläche zwar häufiger gezeichnet werden, erhält dadurch jedoch nicht automatisch 120 unterschiedliche Falcon-Datensätze.

    Die tatsächliche MFD-Bildrate hängt außerdem vom Falcon-RTT-Export und der Simulatorleistung ab.

    Jeder Anwender kann damit zwischen möglichst geringer Systemauslastung und besonders flüssiger Darstellung wählen.

    Vorbereitung für physische Cockpithardware

    Die Netzwerkarchitektur bildet gleichzeitig die Grundlage für meine physische Cockpithardware:

    Code
    1. Falcon BMS
    2. BMS Live Monitor
    3. Netzwerk- oder Hardwareempfänger
    4. Physisches Instrument

    Ein späterer ESP32 oder Arduino muss dadurch nicht selbst auf das Falcon Shared Memory zugreifen.

    Er erhält lediglich die bereits gefilterten und aufbereiteten Signale, die er tatsächlich benötigt.

    Die direkte Ausgabe an Mikrocontroller bleibt ein eigenständiges Hardwaremodul.

    Server, Netzwerkprotokoll, Modulfilterung und Empfangsclient sind als Grundlage bereits vorhanden.


    Ist mein Client schneller als die BMS-Tools?

    Ob mein Client grundsätzlich schneller als jedes mit Falcon BMS gelieferte Werkzeug ist, kann ich ohne direkten Vergleichstest nicht seriös behaupten – auch wenn ich dazu neige zu sagen: ja, um Welten! :D

    Die Software wurde jedoch konsequent für meinen Anwendungsfall optimiert:

    • Shared Memory wird mit rund 100 Hz gelesen.
    • Grafische Anzeigen laufen mit bis zu 120 FPS.
    • Der LAN-Datenstrom überträgt maximal 120 Datenbilder pro Sekunde.
    • Lampen und Statusanzeigen werden ereignisgesteuert aktualisiert.
    • Unsichtbare Anzeigen verursachen keine unnötige Zeichenarbeit.
    • Der Produktivmodus kann die lokale Oberfläche gezielt ruhigstellen.
    • Nur ausgewählte Netzwerkmodule werden übertragen.
    • Alle Anzeigen verwenden eine zentrale Falcon-Verbindung.
    • Langsame Empfänger erzeugen keinen Rückstau alter Datenbilder.


    Später werden die originalen F-16-Grafiken über die Instrumente gelegt.

    Über das Netzwerk müssen keine fertigen Grafiken, sondern nur die reinen Rohwerte übertragen werden – schneller und schlanker geht es kaum.


    Der größte Leistungsgewinn ist bereits bewiesen

    Ein entscheidender Vorteil steht schon heute fest:

    Zitat

    Ich benötige auf dem Falcon-PC nicht mehr fünf verschiedene Programme, nur um drei Dinge im Cockpit anzuzeigen.

    Für den normalen Betrieb gilt:


    Zitat

    Einmal Falcon BMS und einmal mein BMS Live Monitor – nicht mehr und nicht weniger.


    Der Live Monitor übernimmt zentral das Einlesen der Falcon-Daten, Instrumente, DED, PFL, RWR, MFD, Cockpit-LEDs, Funk- und IVC-Überwachung, Test- und Produktivbetrieb, Netzwerkverteilung sowie Diagnose und Verbindungsüberwachung.

    Alle Cockpitdaten werden nur einmal eingelesen, einheitlich verarbeitet und an die benötigten Anzeigen verteilt.

    Optionale Display-Clients benötigen keine eigene Verbindung zu Falcon BMS.

    Das bedeutet:

    • weniger Programme und parallele Prozesse
    • weniger Konfigurationsaufwand
    • weniger mögliche Fehlerquellen
    • eine zentrale und nachvollziehbare Datenkette


    Mein bisher bestes Falcon-Projekt

    Der BMS Live Monitor ist längst kein einfacher Live Viewer mehr, sondern meine zentrale Verwaltungs-, Anzeige- und Netzwerkplattform für das vollständige F-16-Cockpit.

    Diesmal habe ich zuerst geplant, die Architektur durchdacht, Verantwortlichkeiten getrennt und erst danach mit der Umsetzung begonnen.


    Genau deshalb ist dieses Projekt für mich hundert Prozent besser als alles, was ich zuvor für Falcon BMS entwickelt habe.

    Der Softreset ermöglicht es außerdem, die Daten bei Bedarf auch während des Flugbetriebs mit nur einem Klick neu zu synchronisieren, ohne Falcon verlassen zu müssen.

    Notwendig war das bislang zwar noch nicht, aber sicher ist sicher! :D


    Hat jemand Lust, die Software zu testen?

    Für den normalen BMS-Nutzer ist der praktische Mehrwert derzeit zwar noch begrenzt:

    Man kann sämtliche Daten anzeigen lassen, sie zunächst aber hauptsächlich beobachten und auswerten.

    Das Ansteuerungsmodul „Controller-distri“ habe ich bewusst entkoppelt.

    Es steht vorerst nur mir zur Verfügung – ohne den dazugehörigen Mikrocontroller würde es euch ohnehin nichts bringen.


    Für mich wären vor allem folgende Testergebnisse interessant:

    • Single-Version: Stabilität des IVC-Connectors im Onlinebetrieb und Echtzeitdarstellung der Instrumentenbretter – gibt es Verzögerungen oder Ruckler?
    • Server-Version: Läuft der Display-Client stabil? Optisch ist er zunächst nur ein Werkzeug zur Darstellung auf einem entfernten Rechner.


    Warum ist die Software so umfangreich?

    Weil sie nicht nur Falcon BMS unterstützen soll.

    Eine getrennte Schnittstelle für DCS ist ebenfalls vorhanden, aber noch nicht fertiggestellt.

    Außerdem ist eine Schüler-Lehrer-Übertragung vorgesehen – technisch ist sie bereits vorhanden, konzeptionell muss ich sie jedoch noch zu Ende durchdenken. :D

    Damit könnte ein Ausbilder – schiel zu Bumi – live sehen, was sein Flugschüler gerade im Cockpit treibt. :)


    Aber nun genug dazu!

    Vielleicht möchte der eine oder andere einfach einmal einen Blick darauf werfen.

    Aktuell habe ich keinen freien Webspace zur Verfügung.

    Bei Interesse schreibt mich einfach an; ich stelle die Software dann über OneDrive oder Google Drive bereit.

    Die bebilderte Anleitung weicht an einigen Stellen noch leicht von der aktuellen Version ab und wird in den nächsten Tagen angepasst.

    Die Einrichtung sollte aber auch ohne Anleitung weitgehend selbsterklärend sein.


    Vielen Dank im Voraus für euer Feedback!

  • Moin Bee

    sieht erst mal gut aus.


    Ein paar Dinge sind mir allerdings aufgefallen

    Die Anzeige der Cockpit LED´s scheint nicht zu funktionieren


    Unterschiedliche Angaben beim Altimeter ( Instant Action Fighter Sweep ) QNH bei beiden 1013

    9677 ft : 9400 ft im 3DPit (Korea Theater), / 9212 ft : 8960 (Hellas Theater)


      



    Wenn du mir jetzt noch sagst ob man damit Arduinos / Arcaze Module ansteueren kann...... ^^

    Yippieayee...


    Viper
    C/O 47th VFS



    dragonfighters_sig_viper.jpg

    AMD Ryzen™ 7 9800X3D |ASUS ROG STRIX B650E-F Gaming Mainboard | 96 GB DDR5-5600 |ASUS GeForce RTX 5080 TUF Gaming OC | Win 11 Pro |
    Displays: 1x Samsung 40" / 3 x 10" TFT / 1x 4,3" TFT / 1x 7" TFT | HOTAS Cougar FSSB-R1 | Simped Vario Pedals | 9 x Arcaze USB | 2 Arcaze LED Driver | AIC | Arduino Uno | HP Reverb G2

  • Die Auffäigkeiten schau ich mir umgehend an!
    Ich mach gerade das MFD fertig erste Test liefen super damit hat dieses Config - rumgeschreibe endlich ein Ende.
    Meine MFDs haben einen eigenen Renderer da muss man keinen Client mehr starteten nur RTT aktivieren das war es.
    Mein Live Monitor starten dann kann man die einfach per Drag and Drop hin und her schieben mit Positionsspeicher natürlich :)

    Besten Dank!

  • Bugfix: Altimeter

    Der Fehler wurde durch ein falsch interpretiertes Vorzeichen verursacht. Falcon übermittelt die barometrische Höhe aufgrund seiner internen Achsenkonvention als negativen Wert, während unsere Anzeige einen positiven Wert erwartet.

    Dadurch wurde die eigentlich korrekte Höhenangabe verworfen und stattdessen ein ungenauer Ersatzwert angezeigt. Der Fix dreht das Vorzeichen nun korrekt um.


    Hinweis zur LED-Steuerung

    Die LEDs lassen sich entweder im Testbetrieb schalten oder im Produktivbetrieb, wenn du unten das entsprechende Kontrollkästchen „LEDs“ aktivierst.


    Neues Feature: MFDs

    Die MFDs sind jetzt vollständig implementiert und können per Drag-and-drop frei positioniert sowie über eine Skalierungsfunktion in der Größe angepasst werden. Eine manuelle Eingabe von Koordinaten ist nicht mehr erforderlich.


    Wenn du bereits eine einigermaßen aktuelle Version installiert hast, sollte dich die Software automatisch darauf hinweisen, dass ein Update verfügbar ist.

    Zusätzlich besitzt die Software jetzt eine eigene Render-Engine. Dadurch sollten sämtliche Anzeigen in Echtzeit mit einem Aktualisierungsintervall von etwa 10 ms dargestellt werden.


    Vielen Dank fürs Testen!

    Genau solche Rückmeldungen helfen mir wirklich dabei, Fehler zu finden und die Software weiter zu verbessern. 🙂


    Nur zur Kenntnisnahme ich habe heute in Dx9 Dx11 sowie in WPF eine Renderengine gebastelt es kam den ganzen Tag zu Fehlern der MFD Laggs und Einbrüchen
    Mozilla Firefox war der Auslöser sobald dieser Browser läuft laggt mein Falcon aber lustigerweise nicht immer. Ein Mist so einen Fehler zu finden.
    Problem behoben Mozilla beim Fliegen zu und Renderprobleme und Laggs beheb ich jetzt mit Win + STRG + Umschalt + B (Im Livebetrieb de Grafikkartentreiber neu Laden)
    Das wirkt Wunder :)


  • BMS Legacy-Versionen

    Diese Versionen sind abgeschlossen und werden nicht mehr weiterentwickelt.

    BMSLiveMonitor 1.7.0 – DCS v0.1 – Finale Version zum Download verfügbar

    BMSDisplayClient 1.7.3 – DCS v0.1 – Finale Version zum Download verfügbar


    Bedarfsweise gepflegte Versionen

    Diese eigenständigen MFD-Viewer werden bei Bedarf aktualisiert.

    BMS Live Monitor MFD DX9 Viewer 1.4.0 – Zum Download verfügbar

    BMS Live Monitor MFD DX11 Viewer 1.4.0 – Zum Download verfügbar

    BMS Live Monitor MFD GDI Viewer 1.4.0 – Zum Download verfügbar

    Aktiv weiterentwickelte Versionen

    BMS Live Monitor 1.7.19 – Update verfügbar

    BMS Display Client 1.7.8 – Update verfügbar


    Neue Funktionen im BMS Live Monitor & Client

    - Neues Aktionspanel, vollständig per Maus oder Touchscreen bedienbar

    - Steuerung des Aktionspanels auch über den BMS Display Client möglich

    - Telemetrie-Livestream für Flugschule
    - Integrierte Flugschule – derzeit in Entwicklung (Ob das Funktionieren Wird kann nur ein Life-Test zeigen!)

  • Neue Funktionen im BMS Live Monitor Server 1.10.6 / Client 1.7.9

    Flugschule
    - Telemetrie Share über das Internet
    - Schüler / Lehrer Aufschaltung inklusiv aller wichtigen Instrumente und MFDs
    - Der Fluglehrer kann den Schüler beim Flug visuell beobachten


    Bass-Shaker
    - Einstellbare Soundkarten und Weiche
    - Frei einstellbarer Tiefpass Filter
    - 19 einstellbare Cockpitevents
    - Profil speicherbar


    Logbuch
    - Logbuch des Piloten nun auch im BMS Live Monitor einsehbar
    - Alle Logbuch Daten + Bild und Patches


    BMS Keyfile
    - Automatische Keyfileerkennung
    - Controlpanel erhält Keydaten von selektiertem Keyfile voll automatisch


    Aufgaben Router
    - Geräte können entfernt werden


    Webseite BMS Live Monitor

  • Neue Funktionen im BMS Live Monitor Server 1.10.23 / Client 1.8.6


    BMS Live Monitor Features und Bugs:

    - Taskleisten Icon fixed

    - Flugschule IPv4 und IPv6 / DS Lite Leitungserkennung

    - Fluglehrer Verbindung trennen hinzugefügt

    - Beitritt des Lehrers wird optisch hervorgehoben

    - Verbindungsten können per OneClick kopiert werden

    - Mikrokontroller Registerkarte freigegeben inkusive aller Funktionen


    BMS Microcontroller Simulator V1:

    - Microcontroller Simulator frei zum Download verfügbar

    - LAN und USB Geräte frei konfigurierbar

    - PDF Anleitung auf der Webseite verfügbar


    BMS Display Client Update:

    - Erweiterung der Kette von Empfangsbefehlen


    Webseite BMS Live Monitor

  • Moin Bee,

    kurzes Feedback:


    Der Live Monitor funktioniert technisch absolut tadellos, Bedienung/Setup sehr intuitiv und anwenderfreundlich (MFD´s flüssig, Größen Anpassung per Mausrad sehr komfortabel)


    Ein paar persönliche Anmerkungen/ Wünsche bezogen auf mein Pit Setup:


    Analog:

    Beim Fuel Flow sind im BMS 3D Pit die letzten beiden Stellen fix auf 00


    Center Console:

    Wär schön wenn auch dort auch noch das Machmeter , VVI und AOA Indexer losgelöst und ohne Blende möglich wären.


    DED-PFL:

    Auch hier wäre toll die Blende abschalten zu können. Auch die Schrift könnte etwas "Fetter" sein


    RWR:

    wenn das Live Monitor Fenster nicht aktiv ist wird das RWR ausgeblendet, egal ob mit oder ohne Rahmen.

    Es ist auch nicht unten bei den aktiven Fenstern zu sehen



    Skalierung:

    Einige Instrumente können nur bis zu einem gewissen Maß verkleinert werden

    Fuel Flow 279*199 Pixel

    DED 432*196 Pixel

    PFL 540*196 Pixel

    Bei den meisten anderen Instrumenten ist die Mindestgröße 64*64 Pixel (z.B. Altimeter oder MFD)


    Allgemein und eher Kosmetischer Natur:

    mit Ausnahme vom Magnetkompass, sind die Instrumente / Texte der Analoginstrumente (auch Mach- und Altimeter) für meinen Geschmack zu filigran geraten, insbesondere die Zeiger.

    Yippieayee...


    Viper
    C/O 47th VFS



    dragonfighters_sig_viper.jpg

    AMD Ryzen™ 7 9800X3D |ASUS ROG STRIX B650E-F Gaming Mainboard | 96 GB DDR5-5600 |ASUS GeForce RTX 5080 TUF Gaming OC | Win 11 Pro |
    Displays: 1x Samsung 40" / 3 x 10" TFT / 1x 4,3" TFT / 1x 7" TFT | HOTAS Cougar FSSB-R1 | Simped Vario Pedals | 9 x Arcaze USB | 2 Arcaze LED Driver | AIC | Arduino Uno | HP Reverb G2

  • Neue Funktionen im BMS Live Monitor Server 1.10.25


    BMS Live Monitor Features und Bugs:

    - DED neue Frameless Funktion

    - Altimeter (Centerconsole) mit Rohwert
    - Fuel Flow Anzeige mit Rohwert

    - RWR (Display) geöffnet halten bei minimieren der App

    - Client Fix (selbe Funktionen) wird nachgereicht