Debriefing Snowflake, eine Sternstunde

  • Wie Nik es immer ausdrückt... gestern durfte ich wieder eine Sternstunde im Falcon erleben. :saint::saint::saint:

    Herzlichen Dank an den Initiator Hummer für dieses gelungene Event. Was mir besonders gut gefiel war die Kommunikation

    mit Wonsan Corridor und Diplomat. Robin hatte hier anscheinend mit Text to Speech etlliche Audio Dateien vorbereitet.

    Robin, du musst uns unbedingt erzählen wie, bzw. mit welcher Software du das umgesetzt hast. War doch dieser Lösungsansatz in der Vergangenheit etwas zwiespältig,

    da die verwendete Software was Betonung, Absätze und insbesondere die allgemeine Verständlichkeit angeht doch reichlich Luft nach oben ließ.

    Die Audiodateien gestern waren hingegen sehr gut verständlich. Sogar die Kommunikation mit "Diplomat" welche vom Boden mit allerlei Störgeräuschen übertragen wurde war verständlich.

    Als es zur gegenseitigen Authentifizierung über RAMROD kam, wurde ich darauf hingewiesen, dass ich nach meiner Authentifizierung, natürlich auch mein Gegenüber überprüfen konnte.

    Robin hatte selbst hier keine halben Sachen gemacht, sondern alle möglichen Antwortcodes aufgezeichnet. Dabei kam die Antwort meist wie aus der Pistole geschossen.

    Dies gelang, weil Cuca zufällig bei Robin zu Besuch war und den Funk übernehmen konnten. Das realisierten wir aber erst zum Schluss des Fluges, als Cuca mit einem lustigen balburischen Akzent und den LOckungen durch kühle Getränke unsere Landung auf dem Alternate improvisierte.


    Der Flug selber.... Ich will es mal so ausdrücken: Das Primärziel, nämlich "Diplomat" auf der Fluch mit ihrem Convoy auf dem Highway zu finden und vor feindlichen Verfolgern zu beschützen, konnten wir erfüllen.

    Die Aggressoren am Boden, mit T55 Panzern ausgerüstet" stellten die Verfolgung nach zwei vernichtenden Treffern der Führungsfahrzeuge ein.

    Der Preis den wir dafür zahlen mussten war allerdings bei weiten zu hoch. Eine Maschine verloren wir gleich beim Start und vier weitere verloren wir durch feindliche Migs.

    Lediglich Pitbull und ich konnten nach dem Schlagabtausch die Mission erfolgreich beenden und sicher auf dem Alternate landen.


    War jedenfalls ein geiler Flugabend!!!:):thumbup::thumbup::thumbup:Wer nicht dabei war hat echt was verpasst. Ich bin schon auf Mission 2 gespannt!

  • Wenn ich das so lese, werde ich glatt ein wenig neidisch. Realitätsnahe Storys mit dem passenden Funk waren schon immer genau mein Ding. Trotz gelegentlich etwas holpriger Kommunikation (Stichwort Hypoxia u.ä.) hatten solche Einsätz ihren ganz besonderen Reiz.

    Diesmal scheint wirklich alles perfekt zusammengepasst zu haben. Gute Teamarbeit eben. Und ausgerechnet das habe ich verpasst.

    Aber die Zukunft lässt hoffen.

    Gruß aus 9.300 ft Höhe – ein kleiner Trost für den entgangenen Flug.

    Nik


  • Danke für das Debrief, Bumi, ich komme leider erst jetzt dazu den Einsatz zusammenzufassen.


    Im Rahmen des Einsatzes Snowflake wurde das 47th beauftragt, die Flucht von Kim Seo-yeon (codename: Diplomat) , der Tochter des verstorbenen Diktators Kim Sung-ho zu unterstützen. Nachdem ihre persönliche Garde sie aus der Gefangenschaft ihres Bruders befreien konnte, befand sich der Fahrzeugkonvoi auf der Flucht nach Westen, wurde aber von Land- und Luftstreitkräften verfolgt.

    Das 47th stellte dazu eine Abordnung, um die Flucht aus der Luft zu decken.

    VIPER - DCA - Pitbull, Maverick, Hummer

    DRAGON -CAS- Bumerang, Kowalski

    RAMROD -SEAD- Wildhog, Rightstuff


    Leider gab es bereits beim Ingress Probleme, so dass RAMROD als Single-Ship agierte.

    Der Konvoi konnte schnell ausfindig gemacht und die Fluchtroute gesichert werden.

    RAMROD begann sofort mit der Bekämpfung der SAM-Stellungen, um dem Package ein freieres Agieren im Einsatzgebiet zu ermöglichen.

    VIPER beann mit der Überwachung der Luftlage, da mehrere feindliche LFZ am Rande des Operationsgebietes entdeckt wurden

    DRAGON nahm Kontakt mit DIPLOMAT auf und wurde für einen Bodenangriff auf feindliche Panzereinheiten eingewiesen


    Bis zu diesem Punkt war der Einsatz gut strukturiert, zerbrach dann aber an einem überraschend aggressiven Vorstoß feindlicher MiG, die in Überzahl auf das Package einstürmten.

    Obwohl technologisch weit unterlegen, konnten die MiG in kurzer Zeit 3 F-16 abschießen. Auch wenn diesen Verlusten 6 abgeschossene MiG gegenüberstehen, ist dies als herbe Niederlage einzustufen.

    Dennoch gelang es DRAGON, die von DIPLOMAT angefragte Luftunterstützung auszuführen und die anrückenden Panzerverbände zurückzudrängen. So war es DIPLOMAT möglich das das befreundete Gebiet zu erreichen und nach Wonsan in Sicherheit gebracht zu werden.

    Die Mission war ein Erfolg, der sich so aber hoffentlich nicht wiederholt.


    Was lief gut:

    Vorbereitung und Einflug ins Zielgebiet, inkl. Kommunikation mit Wonsan Control und Einhaltung der Flugverkehrsanweisungen

    Bekämpfung der der ersten SA-2 erfolgte schnell und effektiv

    Zielzuordnung auf die Panzer am Boden war präzise, kein friendly fire auf eigene LKW

    Guter Gameplan für Luftlage


    Was lief nicht gut:

    Der gleichzeitige Einflug von 6 MiG war vom Missionsbauer nicht beabsichtigt. Merker: Die KI scheint bei Bedrohungen auch solche Flights, die eigentlich für eine CAP in einer völlig anderen Richtung vorgesehen war, umzuplanen.

    Auch wenn die MiG in der Überzahl waren, wäre es möglich gewesen diese Bedrohung ohne Verluste zu beseitigen. Der Merge mit den MiG dauerte mehrere Minuten - bei guter Kommunikation und dem richtigen Einsatz der handwerklichen Fähigkeiten hätte man die MiG auf ausreichende Distanz bekämpfen können. Bei der Kommunikation wurde aber leider gespart.

    Was das Handwerkliche angeht, (und hier kann ich nur von mir selbst reden) so muss ich mich echt schämen. Es ging schon los mit der Slammer, die ich aus guter Position abfeuerte, die aber dennoch die MiG-21 nicht zu treffen vermochte. Aus Angst vor Friendly Fire habe ich mich nach dem erneuten Eindrehen nicht getraut eine zweite Slammer frühzeitig abzufeuern. Als ich eine gute ID hatte, war es zu spät und die Rakete ging daneben. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich dann die SA verloren und bin auf eine MiG eingekurvt, die ich aber nicht schnell genug bekämpfen konnte, da der Wechsel in den Dogfight Modus zu lange dauerte. Zudem hätte ich den Wingman der MiG wahrnehmen müssen, den ich geradezu eingeladen hatte in meine 6 Uhr einzudrehen und mir zwei Treffer zu verpassen. Wer solche Fehler macht, der verdient es nicht anders, als am Schirm zu enden.

  • Merker: Die KI scheint bei Bedrohungen auch solche Flights, die eigentlich für eine CAP in einer völlig anderen Richtung vorgesehen war, umzuplanen.

    Diese Erfahrung habe ich schon mehrfach gemacht. Ob das in der Realität tatsächlich passieren würde, sei dahingestellt. Damit die KI meinen ursprünglichen Plan nicht ad absurdum führt, begrenze ich die Bewaffnung der Einheiten bewusst so stark, dass sie weder eine ernsthafte Bedrohung darstellen noch sinnvoll für Kampfaufgaben eingesetzt werden können. Die KI kommt dadurch gar nicht erst auf den Gedanken, sie in den Kampf zu werfen.


    Jedenfalls schade, dass durch so ein KI Verhalten ein guter Plan durchkreuzt wurde.


    Kleine Ergänzung: CAP Time Begrenzung bzw. Distanz hat nicht den gewünschten Erfolg gebracht.