Am Freitag erwartet uns eine wichtige und spannende Search and Rescue Mission.
Damit das Vorhaben gelingt, braucht es noch dringend ein paar Piloten!
Anmeldung hier
Gruss
Pitbull
Am Freitag erwartet uns eine wichtige und spannende Search and Rescue Mission.
Damit das Vorhaben gelingt, braucht es noch dringend ein paar Piloten!
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Pitbull
Ja das war ein sehr herausfordernder Einsatz.
Und wegen den Ravioli: eigentlich wollte ich etwas regionales kochen, aber nachdem wir wochenlang im Balkan von der mediterranen Küche verwöhnt wurden, hatte keiner der anwesenden Piloten Lust auf Gebackenen Räucheraal.
Noch eine Lessons Learned aus dem Einsatz:
Nur der Eyeball soll bei einem VID in close formation zum Target sein. Der Shooter sollte im Trail und nicht näher als 1 NM sein.
Gruss
Pitbull
Der Flug findet am Dienstag statt, ich kann aber erst ab ca. 2045.
Gruss
Pitbull
Ich bräuchte nochmals jemanden, der mit mir ein kleines Ausbildungsvideo dreht.
Möglicher Termin Montag oder Dienstag Abend. Hat jemand Zeit?
Gruss
Pitbull
Ich bräuchte für ein paar Tests mit den Guns gegen Luftziele einen Testpiloten.
Es braucht keine spezielle Vorkenntnisse. Zeit heute Abend 2030 Uhr oder morgen Freitag ab 2100 Uhr.
Freiwillige einfach im Flugplan eintragen.
Gruss
Pitbull
Hier noch die Unterlagen vom Training von letztem Freitag.
Gruss
Pitbull
Da war doch mal ein kurzer Einsatz mit Mig-29 für ein Lehrvideo BFM ... also meine Mig-29-Lizenz ist noch gültig und für Air-Display bin ich immer zu haben.
Gruss
Pitbull
Zur Not kann ich auf meinem Server einen TS3 Klienten installieren. Um den dann aber zu nutzen, müsste man jeweils meinen Server vorher hochfahren.
Sagt Bescheid, falls ich es installieren soll.
Gruss
Pitbull
Ich war gerade aus der F16 geklettert und lief zusammen mit Cuca, Viper, Rabbit und Wildhog zur Offiziersmesse des Dubrovnik Airports, wo wir uns ein kurzes Frühstück gönnen wollten während dem unsere F16 mit GBU-39 aufmunitioniert wurden, als gerade mein Handy klingelte. Ich konnte meine freundliche Grussformel nicht zu Ende sprechen, als mir bereits eine laute, männliche Stimme in’s Wort fiel und in schnellem Kroatisch auf mich ein wetterte. Ich unterbrach mit einem kurzen „in english please“. Daraufhin schimpfte der aufgeregte Mann in holprigem Englisch weiter. Es war der Airbase-Kommandeur und er berichtete immer noch ganz laut, dass ihn ein Hotelbesitzer in der Nähe des Przno-Beach bei Tivat angerufen habe, weil ein Haufen F16 im Tiefflug kurz vor 6 Uhr über seinen Strand geflogen sei und nun alle Touristen wach seien. Ich versuchte den Kommandeur zu beruhigen und wies ihn freundlich darauf hin, dass wir ja einen offiziellen Auftrag haben und ich leider nicht mehr länger telefonieren könne, weil wir eben noch zwei wichtige Ziele in Balburien angreifen müssten.
Kaum hatte ich den Colonel abgewimmelt, da klingelte schon wieder mein Handy. Aber diese Nummer kannte ich und am anderen Ende jubelte Bumerang und gratulierte uns zum perfekten Tiefflug-Morgen-Gruss und dass er schon lange nicht mehr so fantastisch geweckt wurde, wie heute. Ich erzählte ihm kurz von unserem Auftrag und wünschte ihm noch weiterhin erholsame Ferien. Er fragte noch nach einem zweiten Überflug nach getaner Arbeit, aber ich konnte aus Rücksicht auf unsere Gastgeber leider nicht zusagen.
Nach dem schnellen Frühstück stiegen wir zu fünft wieder in unsere Maschinen und fütterten während dem Ramp-Start den Mission Computer mit den Zieldaten. Drei von uns kümmerten sich um eine strategisch wichtige Radaranlage in der Nähe von Mostar und ich und Wildhog waren für die Zerstörung eines Power Plant bei Sarajevo vorgesehen. SA-3 und SA-11 waren ebenfalls in der Nähe der Ziele aktiv, aber der Auftrag schien nicht allzu schwierig.
Nach dem Start in Dubrovnik erwarteten wir keine grosse Luft-Luft-Gegenwehr und so wechselten wir schnell in den Air-to-Ground Modus und bereiteten unsere SDBs vor. Kurze Zeit später waren sämtliche GBUs bereits Richtung Zielgebiet unterwegs und ich wollte gerade noch vor dem SA-3 Threat-Circle wegdrehen, als die Missile Warning anging. „Die feuern aber sehr früh ihre Missiles ab“ schoss es durch meinen Kopf, als ich die Defensiv-Manöver einleitete und schon gingen nach einem heftigen Knall bei mir im Cockpit alle Lichter und gleichzeitig das Triebwerk aus. Keine zwei Sekunden später hing ich am Schirm und konnte dann in aller Ruhe zusehen, wie unsere GBUs nördlich von Sarajevo die Ziele metergenau traffen.
Während ich am Schirm hing, checkte ich noch die Route Richtung Przno-Beach und schrieb schon mal Bumerang eine WhatsApp, er solle mir doch auch gleich ein Einzelzimmer im Hotel reservieren.
Während dessen landeten Cuca, Viper, Rabbit und Wildhog nach erflogreicher Mission unversehrt in Dubrovnik.
Hier noch ein Bild vom tiefen Überflug. Leider waren die Lichtverhältnisse nicht ganz optimal.
Gruss
Pitbull
Im Anhang findet ihr schon mal die INI und das Briefing für heute Abend.
WICHTIG: insbesondere "Late joiner" sollten die Unterlagen vorher studieren.
Gruss
Pitbull
Der Auftrag war simpel: mit einem Koffer voll Geld und einer Herkules von Pescara nach Amendola propellern, dort zwei Paletten AGM-65D aufnehmen und wieder zurück nach Pescara bringen. Zufälligerweise kannte ich noch einen hervorragenden Winzer in der Nähe von Amendola, der machte den besten Grappa an der Ostküste Italiens. Ich könnte also während dem Beladen schnell zu ihm fahren und eine Kiste des edlen Tropfens mitnehmen und dann in der Staffelbar mit meinen Kameraden auf den 19ten Geburtstag unserer Staffel anstossen. Die 89 Euro würde ich dann locker unter „zusätzliche Spritkosten“ abbuchen, bei dem erwartet grossen Restgeld würde das wohl nicht auffallen.
Soweit der Plan.
Ich ging zügig zum Briefingraum, wo gerade Bumerang und Odin sich für das BFM-Training vorbereiteten. Unauffällig schob mir Bumerang noch den Koffer mit den Devisen zu. Ich nahm den Koffer entgegen und wechselte dann zu meinem Copiloten, der gerade das Wetter studierte. Nach einem kurzen Briefing erklärte mir der Copilot, dass unser Loadmaster noch etwas Verspätung hätte, weil er im Stau kurz vor Pescara stecken geblieben war.
Wir begaben uns schon mal auf’s Vorfeld, machten den Outside-Check und begannen den Preflight-Check.
Als wir bereit zum Startup waren, meldete uns der Tower, dass der Loadmaster in ca. 10 Minuten kommen werde. Genügend Zeit also, um noch die letzte Serie meiner Lieblings-TV-Soap runterzuladen. Die würde ich dann auf dem langweiligen Flug nach Amendola anschauen.
Kurze Zeit später stürmte der Loadmaster in’s Cockpit. Ich fragte ihn nach dem Zustand im Laderaum und er antwortete hastig: „alles klar da hinten“.
Wir starteten die Triebwerke und bereits 5 Minuten später hoben wir in den klaren Abendhimmel über Pescara ab, drehten zügig Richtung ERPOG und tuckerten dann gemächlich Richtung Amendola. Irgendwie fühlte sich die Herki etwas behäbig an, aber das lag wohl daran, dass ich sie schon lange nicht mehr geflogen bin und sie halt nicht mit der Wendigkeit der F-16 mithalten kann.
Der Sichtanflug in Amendola verlief ohne Probleme und nach der Landung rollten wir zügig zum Ladebereich, wo wir schon die Paletten mit den Mavericks sahen. Laderampe schnell geöffnet und dann grosses Staunen bei uns dreien: Im Frachtraum war noch eine Palette mit Whiskey und Zigarren für den Colonel drin. In der Hektik hatte der Loadmaster vergessen, dieses Palett auszuladen und jetzt hatten wir ein echtes Problem. Drei Paletten konnten wir nicht laden und dem Colonel seine Lieblingsnahrung in Amendola stehen zu lassen, das konnten wir uns nicht erlauben.
Angstschweiss trieb mir übers Gesicht, als ich realisierte, wie wichtig die Mavericks für meine Kameraden waren und ich jetzt dringend eine Lösung brauchte. Etwas wütend befahl ich dem Loadmaster, er habe jetzt 15 Minuten Zeit, die ganze Ladung irgendwie in der C-130 zu verstauen und ich würde in der Zwischenzeit zum Winzer gehen und dort die besagte Holzkiste holen. Diese musste ich dann wohl oder übel im Cockpit verstauen.
Als ich wieder zurückkam, lächelte der Loadmaster verschmitzt und der Copilot hatte bereits die Triebwerke gestartet. Schnell kletterte ich auf den linken Sitz im Cockpit, schob die Holzkiste auf den Jump-Seat und machte die Maschine startklar.
Der Rückflug nach Pescara war ziemlich gemütlich und die untergehende Sonne lenkte mich sogar ein bisschen von dem ganzen Stress ab.
Beim Zurückrollen von der Landebahn zum Vorfeld war ich dann sehr gespannt, wie mein Loadmaster sich aus dieser verzwickten Lage herauswinden konnte und als wir uns nach dem Abstellen der Triebwerke zur Laderampe aufmachten, trauten wir unseren Augen nicht.
Aber seht selbst:
Auftrag erfüllt: 24 Mavericks AGM-65D nach Pescara geholt.
Gruss
Pitbull
Meine C-130 Lizenz ist noch gültig. Checking in ab ca. 2030.
Neue Wände inklusive Kanonen-Mündung und Gas-Deflektoren? ![]()
Noch ein kurzes Feedback zu den letzten QRA-Missionen.
Die Info ist hauptsächlich für die Controller, aber auch die Piloten dürfen sehr gerne weiterlesen, sie sind nämlich auch indirekt angesprochen.
Bei QRA-Missionen ist es ja immer so, dass die Piloten nicht wissen, was sie erwartet und deshalb ist es ganz wichtig, dass AWACS nach dem ersten Funkkontakt mit den Fightern ihnen sagt, was für eine Mission sie jetzt machen sollen. Dazu muss folgender Funkspruch verwendet werden:
"REDWOLF11, mission Intercept, turn left heading 210, climb to FL280."
Auch im späteren Verlauf der Mission kann es sein, dass die Art der Mission sich ändert und dies muss natürlich wiederum den Fightern mitgeteilt werden:
"REDWOLF11, new mission escort to land at Laage airport"
Hier mal eine kurze Auswahl, was für Arten von Missionen wir kennen sollten:
- Mission Intercept [for VID] = Flugzeug abfangen [und visuell identifizieren, was für ein Flugzeug das ist]
- Mission Deviate = das Flugzeug dazu zwingen, eine Kursänderung zu machen, bzw. den Fightern zu folgen
- Mission Escort = das Flugzeug bis auf weiteres zu begleiten
- Mission Escort to Land = das Flugzeug zu einem Flugplatz führen, wo es landen muss
- Mission Monitor = das Flugzeug zu beobachten (kann auch aus grösserer Distanz mithilfe Bordradar sein)
- Mission Engage = das Flugzeug zu bekämpfen / abzuschiessen
- Mission RTB = return to base
Gruss
Pitbull
QRA vom 4.5.2018
Heute durfte Iceman als AWACS Controller mit dem callsign VAMPIRE die QRA-Einsätze ab Laage kontrollieren. Die Situation am Radarschirm war etwas erschwert, da vereinzelt auch An- und Abflüge von und nach Fuhlsbüttel auf dem Radar erschienen. Dies erforderte eine intensive Koordination mit der zivilen Radarstelle „Bremen Radar“.
Um 0914 Uhr meldete dann auch Bremen Radar, dass sie ein Problem mit einer Lufthansa-Maschine hätten und forderten Unterstützung beim AWACS Controller an.
Sofort wurden REDWOLF11 und 12 alias Bikeman und Viper alarmiert und nur wenige Minuten später waren beide in der Luft und fingen den Airbus nordöstlich von Hamburg auf FL100 ab.
Der Pilot meldete eine falsche Fahrwerksanzeige beim linken Hauptfahrwerk und bat die Fighter, visuell das Fahrwerk von aussen zu kontrollieren.
Gerade in dieser schwierigen Phase meldete sich Bremen Radar nochmals und teilte VAMPIRE mit, dass sie zu einer An-225 von Süden kommend keinen Funkkontakt hatten. Iceman entschied umgehend, die zweite Alarmstartrotte zu scramblen. Sofort wurden BLACKJACK21 und 22 mit den Piloten Marvel und Wildhog beauftragt, das zivile Flugzeug ohne Funkkontakt abzufangen und durch den Luftraum zu begleiten. Das Abfangen der Transportmaschine gestaltete sich schwieriger als gedacht, da sich ziemlich viel anderer ziviler Verkehr in derselben Region befand.
In der Zwischenzeit entschied sich der Lufthansa-Pilot mit dem Fahrwerksproblem nach Laage auszuweichen, da in Hamburg nicht die volle Einsatzbereitschaft der Feuerwehr vorhanden war. So wurde die A320 von den REDWOLFs nach Laage begleitet, wo sie trotz nur „2 Green“ sicher landete.
Ebenfalls glimpflich ging der Zwischenfall mit der An-225 aus. Ca. 20 NM nach der Luftraumgrenze zwischen Deutschland und Dänemark meldete „Copenhagen Radar“, dass sie Kontakt zur An-225 haben und so konnten auch die BLACKJACKs wieder zur Base zurückkehren.
Also das kann ich Euch sagen, meine Familie war nicht gerade begeistert, als ich direkt nach dem Urlaub in die Leitstelle einrücken musste und ihnen sagte, dass ich auf unbestimmte Zeit in Norddeutschland stationiert werde.
Aber als echter Dragon Fighter muss man eben der Pflicht folgen, auch wenn es nicht immer Top-Secret Einsätze sind.
Die erste Nacht in der Leitstelle war zwar interessant und ich habe mich mal überall eingearbeitet und die Abläufe studiert, aber eins kann ich Euch verraten: "Ruhe" ist nur der Vorname! Kein einziger Einsatz, obwohl mir gesagt wurde, dass normalerweise 2-3 QRA-Einsätze pro Tag stattfinden.
Auch heute scheint es bis jetzt eher ruhig in der Zentrale zu sein. Das liegt wohl am Brückentag, da haben wohl auch die "bösen Buben" frei.
Aber wenn die Statistik stimmt und die Wahrscheinlichkeit noch mitspielt, dann kommen wir spätestens am Mittwoch zu spannenden und herausfordernden Einsätzen und wir 47th können zeigen, was wir so drauf haben.
In diesem Sinne: Seid bereit und legt das Handy nicht allzu weit weg ![]()
Gruss
Pitbull
Sehr schöne Skins.
Danke Bloodhound.
Gruss
Pitbull
Ja, habe ich auch gesehen und war schon ein bisschen stolz, dass das einer von uns ist.
Gruss
Pitbull
Ich weiss, meine Variante ist sehr umständlich, ich schildere sie aber trotzdem.
Wenn in einer TE Wind und QNH variabel sind, dann baue ich mir ein Flugzeug ein, welches in Airportnähe ein holding fliegt. Mit meinem Zweitrechner steige ich dann in dieses Flugzeug ein und frage periodisch das QNH ab. Den Wind sehe ich dann im DED.
Gruss
Pitbull