Beiträge von Hummer

    Der Anfang für den geplanten grundlegenden Umbau meines in die Jahre gekommenden Flugmöbels ist getan. Folgendes Teil habe ich gerade in den Niederlanden erstanden.


    Ja, grundsätzlich wird bei einer strukturellen Beschädigung ein "Controllability Check" durchgeführt, bei dem man das Flugzeug in sicherer Höhe in Landekonfiguration bringt. So verhindert man, dass es im Endanflug zu bösen Überraschungen im Flugverhalten kommt, die sich dort nicht mehr abfangen lassen.

    Zu dem Check gehört natürlich auch die Funktionsfähigkeit des Fahrwerks.

    In Buchenau hatte ich einen sehr ärgerlichen Ground Abort, der dazu führte, dass ich einen Flug nicht mitmachen konnte.

    Die Erkenntnis war, dass in BMS einprogrammiert ist, dass das Triebwerk manchmal nicht richtig hochfährt. Dies muss man erkennen und das Triebwerk noch einmal herunterfahren, um Beschädigungen und einem damit verbundenen Ground Abort zu verhindern.


    Dass man auf die Temperatur achten muss, ist ja bereits bekannt. Was aber zumindest mir neu war, ist die Erkenntnis, dass auch der Öldruck zu überwachen ist! Wenn sich dieser nicht aufbaut, muss das Triebwerk noch einmal heruntergefahren werden!


    Wie gesagt, der Öldruck hat mich einen Flug gekostet. Beim letzten Flug hatte ich eine erhöhte Temperatur beim Hochlaufen, konnte dies aber durch einen Neustart des Triebwerks lösen. In 10 Buchenau-Flügen hatte ich damit zwei Fehlerfälle. Ich weiss von weiteren Piloten, die ebenfalls in der Situation waren. Es lohnt such also, den Engine Instruments größere Aufmerksamkeit zu schenken!

    Gerade im ALDI Prospekt gesehen: Bombardino - Ideal für des Après Ski.

    Vom Namen her denke ich da eher an einen Tropfen für den Après-Strike in Buchenau.


    Frage an die Österreicher unter uns: Kennt ihr das und kann man das trinken? Dann würde ich als Gag nächste Woche davon mal eine Flasche mitbringen.

    AAR MAD23


    Piloten:

    (Diamond) Pitbull, Bumeramng

    (Sting) Wildhog

    (Falcon) Cuca, Korbi

    (Plasma) Hummer, Viper


    Technisches:

    Keine besonderen Vorkommnisse. Trotz eines Wiedereinstiegs lief die Mission stabil


    Der Plan:

    Beabsichtigt war die Beschädigung der beiden Flugzeugträger, um diese daran zu hindern, uns mit ihren Kampfflugzeuge bei unseren Lufteinsätzen zu behindern. Da die Träger durch ein Bollwerk von Flugabwehrkreuzern und Lenkwaffenzerstörern geschützt werden, galt es den Angriff mit Langstreckenwaffen zu vollführen. Da die F-16C keine HARPOON tragen kann, wurden für die TASMO Komponente F/A-18C mit eienr KI-Steruerung eingeplant.


    Die Durchführung:

    Leider war die KI nicht in der Lage, die Mission wie geplant durchzuführen. Daher wurde beim Briefing kurzfristig umgeplant und die F-18 durch Human Pilots besetzt. Die unbesetzten F-16 wurden hingegen durch KI-Piloten aufgefüllt. Die Problematik im Umgang mit den F-18 hat Bumi oben bereits hinreichend beschrieben.

    Dank der Flexibilität der Teilnehmer konnte der Angriff mit einiger Verzögerung dann aber doch noch erfolgen und viele Raketen konnten ihr Ziel finden. Bemerkenswert dabei waren insbesondere der Abschuss einer gegnerischen AWACS durch FALCON sowie die drei Treffer auf einem der Träger und der Versenkung eines Lenkwaffenzerstörers durch DIAMOND. Mehrere weitere Eskorten wurden durch HARM Raketen beschädigt.

    Diesen Erfolg mussten wir uns durch den Verlust von einer F-18 und einer F-16 durch Feindeinwirkung bezahlen (SM-2MR = böse! Ein Glück, dass in BMS nicht die echte Performance der Rakete umgesetzt ist, denn laut C:MANO Datenbank hat die eine Reichweite von 135 Meilen, fliegt 2650 Knoten schnell und verfügt über eine Trefferwahrscheinlichkeit von 85%).

    Zudem musste eine F-16 aufgrund eines technischen Defektes kurz vor der Landung bei Kunsan notwassern.



    Neue Lage/Weiteres Vorgen:

    Wir haben unsere Luftüberlegenheit gesichert und haben nun mehrere Optionen für offensive Vorgehensweisen.

    AAR MAD22


    Piloten:

    (Intruder) Korbi, Wildhog, Cuca

    (Wildcat/Wildhog) Hummer, Maverick


    Technisches:

    In Vorbereitung der Mission hatte ich in BMS ein neues Package erstellt und den Einsatz anschließend mit dem Mission Commander bearbeitet.

    Beim Taxi hatte ich ein Controllerproblem (mal wieder...) und musste zweimal aus- und einsteigen. Die MIssion lief dennoch absolut stabil.

    Leider hatte Mav aber Probleme und konnte den Einsatz nicht beenden (siehe oben).


    Der Plan:

    Unser Angriff auf Futuraka bei MAD21 ist ein großer Schritt in Richtung Luftüberlegenheit. Um diese Tendenz weiter zu verstärken, haben wir mit MAD22 Osan AB als Ziel definiert, um auch diesen Flugplatz des Gegners unbrauchbar zu machen und so seine Möglichkeiten zur Durchführung von Luftoperationen zu erschweren.

    Da eine sehr gute Wetterlage vorlag und die Verteidigung der Airbase als extrem schwach eingestuft wurde, haben wir uns für einen Tiefflugangriff auf die Runway der Airbase entschieden.


    Die Durchführung:

    Aufgrund meiner Probleme konnte ich erst mit Verspätung starten. Dies führte dazu, dass Maverick allein den Escort übernahm und ich erst aufschließen konnte, als unser Package kurz vorm Zielgebiet war. Dort gab es mehrere Kontakte in der Luft, die mangels AWACS leider nicht einfach identifiziert werden konnten.. Über IFF konnte ein Friendly FIre verhindert werden und mehrere A-10 wurden durch den Escort bekämpft.

    Der Strike auf die Landebahn der Osan AB war erfolgreich, aber leider wurde Wildhogs Maschine durch ein MANPAD getroffen und er musste 10 Meilen hinter der AB die Maschine aufgeben. Mit dem Angriff der 3. Maschine der Striker konnte zudem der Tower ausgeschaltet werden.

    Rückflug und Landung erfolgen ohne weitere Zwischenfälle.


    Neue Lage/Weiteres Vorgen:

    Bis auf weiteres haben wir die Luftüberlegenheit im Kampfgebiet. Gefahr geht aber weiter von den beiden Flugzeugträgern aus.

    Bei MAD23 haben wir viele Optionen:

    1) Wir konzentrieren unsere Feuerkraft auf die Bodenziele um Cheongjun, um eine Einnahme der Stadt zu erreichen, bevor der Gegner seine Airbases reparieren kann und wir die errungene Luftüberlegenheit verlieren.

    2) Wir wagen einen Angriff auf die Träger. Ein Erfolg ist fragwürdig und es wird verlustreich sein, aber wenn es gelingen sollte, ist die Luftherrschaft für den Rest der Kampange garantiert.

    3) Wir nehmen uns die Zeit für eine Verschnaufpause und planen für den nächsten Einsatz lediglich ein paar DCA

    4) Wir Nutzen den nächsten Einsatz, um ein besseres Bild über die gegnerischen Kräfte um Cheongjun zu gewinnen und führen dafür eine Reihe von Recon Flights durch

    Doch, das funktioniert. Da jeder Motor aber etwas andere Werte zur Ansteuerung benötigt, ist ein wenig Feintuning bei der Programmierung erforderlich. Ein Interface, in der man das einfach und ohne Programmierkenntnisse einstellen kann, gibt es meiner Kenntnis nach nicht. Sag mal Bescheid, welchen Motor Du da hast und welche Instrumente Du damit abbilden möchtest. Dann bereite ich mal etwas vor und wir probieren das gemeinsam aus.

    Die Voraussetzungen beim Manöver "Mantis at dawn" waren nicht gut. Nicht nur konnte die CAP der zweiten Mission die Ziele nicht erreichen und die Luftsiege mussten mit Verlusten teuer erkauft werden, nein, darüber hinaus gelang es dem Gegner den Flughafen Kunsan durch Zerstörung der Ladebahn auszuschalten. Unsere Fähigkeiten zur Luftunterstützung des Manövers wurden dadurch erheblich eingeschränkt.


    Im dritten Einsatz halfen uns zwei Faktoren - die überragende Leistung unserer Pioniertruppen, die die Landebahn bis auf einen Krater in Rekordzeit instandsetzen konnten und der Nachlässigkeit des Gegners, der sich auf seinem scheinbaren Sieg des Vorabends ausruhte und lediglich einige Bodenangriffsflugzeuge in der Luft hatte, als wir zum Gegenschalg ausholten.


    Unsere Strategie für den dritten Einsatz beruht auf dem gleichen Ansatz wie beim Gegner: Zerstörung der gegnerischen Fähigkeit zur Unternehmung von Luftoperationen, um die eigene Luftüberlegenheit im Einsatzgebiet zu erreichen. Hierfür wurden zwei Tornados und sieben F-16C aufgeboten, um in einem Überraschungsangriff die Hauptbasis des Gegners - Osan AB - entscheidend zu treffen.

    Der Einsatz war von einigen Herausforderungen geprägt: Die Dunkelheit und Müdigkeit, die ein Nachteinsatz bringt waren dabei noch die geringsten Faktoren.

    Zur Deckung des Angriffselements übernahmen Bumerang, Cuca, Iceman und Pitbull die Eskorte und blieben in engen Kontakt mit den tieffliegenden Tornados, während Wildhog, Marvel und Hummer als SEAD die Bedrohungen am Boden in Schach hielten.

    Zahlreiche Verbände des Gegners machen die Aufgabe für den Eskort dabei nicht leicht. Das Aufrechterhalten der SA war auch für gestandende Piloten bei diesem Einsatz eine Herausforderung. Dank der professionellen Leistungen der Staffel konnte der Strike das Ziel erreichen und die Landebahn von Osan erfolgreich zerstören. Seitens unserer Staffel wurden ebenfalls einige Treffer an der Luftverteidigung und anderen Einrichtungen auf Osan AB erzielt und einige Flugzeuge in der Luft zerstört werden.


    Das schönste Ergebnis des Abends aber war, dass es allen Piloten gelungen ist, diesen Einsatz erfolgreich zu beenden und wieder heil auf der Backup-Landebahn von Kunsan zu landen.

    Unsere Situation beim Manöver Mantis at dawn ist damit wieder sehr positiv. Lasst uns nun nur nicht den gleichen Fehler begehen wie der Gegner zuvor und uns zu sehr ausruhen. Aber für ein Bier an der Staffelbar - soviel Zeit muss sein!