Debriefing HYDRA 2


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    Debriefing


    Der gestrige Einsatz hat wieder einmal gezeigt, dass unsere Staffel höchst lernfähig ist und sich von Rückschlägen nicht entmutigen lässt, das Gegenteil ist der Fall.


    Die Vorplanung wurde perfekt durchgeführt, im Briefing, als Pitbull den MC aufs Auge gedrückt bekam zeigte, dass er sich vorher mit anderen, für die Staffel wichtigen Dinge beschäftigt hat. Er hat sich aber dann sehr schnell in den Einsatz hineingekniet und eine sehr gute Strategie ausgegeben.


    Begleitung der C-130, wobei die gleiche Maschine wieder ihr Problem mit der Ladeluke hatte und umkehren musste.
    Freikämpfen eines Korridors zum 2rd Bataillon.
    Cap Area über dem 2rd etablieren, um angreifende Helikopter niederzuhalten.
    Absetzen der Versorgungsgüter per Lastfallschirm.
    Solange wie möglich, bzw. bis zur Ablösung in der Cape Area bleiben.


    Alle Aufgaben wurden perfekt gelöst.


    Dragon 2 - Apollon/Rampage haben mit den beiden StraightFlush kurzen Prozess gemacht und gemeldet, Area ist clean. Sie sind dann sofort dazu übergegangen, das 2rd aus der Luft zu schützen.


    Von Dragon 1 -Pitbull MC/Bumerang wurden zwei tiefliegende Helikopter ausgemacht und gleich noch tiefer fliegen lassen. Diese Schweinepriester hatten doch ein komplettes SA-6 Radar an Bord und wollten hinter unserem Rücken, bzw. direkt unter unserem Ar… die SA-6 wieder einsatzbereit machen. Das wäre uU. der super Gau geworden, wenn genau unter uns und dort nicht vermutet SA-6 aufsteigen. Das wäre ein echter HYDRA Schlag geworden. Nicht auszudenken, was das für die C-130 Tempest 1 Nik bedeutet hätte, wenn sie während des Absetzens der so wichtigen Versorgungsgüter abgeschossen worden wäre. So eine C-130 kann man nicht mal so schnell hinter einem Berg verstecken oder Ausweichmanöver fliegen.


    So konnte auch der Primäreinsatz erfolgreich abgeschlossen werden.


    Beim Absetzen


    Vier weitere MI-8 wurden gesichtet und engaged, aber die hatten es vorgezogen in den Büschen zu landen und sich zu Fuß zu verpieseln. Feige Säcke, so sind uns ein paar sichere Abschüsse verloren gegangen.



    Als die Area clean war, schlug die Stunde von Dragon 3 Westy, der mit seinen CBU‘s die beiden SA-6 Bataillone vollständig eingeäschert hat, da blieb nichts als Asche übrig. Saubere Leistung und das mit nur einer F-16, weil sein Wingman Bikeman wegen technischer Probleme auf TIVAT bleiben musste.


    Nach schon geringer Zeit bildete sich im Gebirgsstau eine immer dichter werdende Wolkendecke und der MC gab den Cobrabefehl: RTB.


    Bumerang frohlockte noch, bei diesem ständigen Kackewetter, welches wir in den vergangenen Tagen hatten, ist jetzt gute Sicht. Die letzten Silben waren noch nicht richtig im Helm verklungen, dann wurde es unter uns zur richtigen Waschküche und der Wind frischte auch auf stramme 20 kN auf. Die schlechte Sicht und der Wind aus 50° ließ für die Landung auf TIVAT 32 nichts Gutes ahnen. Wir waren in einem echten Gewissenskonflikt, per ILS auf der 32 zu landen, was geboten war oder von der Seeseite ohne Hindernisse auf der 14.



    Die Entscheidung wurde dann Tempest 1 C-130 überlassen und ich habe mich für die 14 entschieden. Selbst der schwere Koffer wurde von den Bodenturbulenzen wie ein Blatt im Wind durch die Luft getrieben. Meine Aufsetzgeschwindigkleit war etwas zu hoch (wollte unbedingt den Flightpathmarker im HUD sehen, das war bullshit, aber hinterher ist man immer schlauer) deshalb kam ich nach links etwas von der Bahn ab. Selbst das sehr strapazierfähige Fahrwerk der C-130 konnte das nicht vertragen, bzw., die C-130 versank in der aufgeweichten Wiese. Mein rechter Flügel ragte komplett in den linken Strip hinein, so dass alle nachfolgenden höllisch aufpassen mussten, um nicht damit zu kollidieren. Haben alle professionell und ohne zu klagen hinbekommen.




    Ein sehr erfolgreicher Einsatz wurde damit beendende und festgestellt, dass auch die Hydra nur mit Wasser kocht. „Joseph“ hat den Einsatz aus dem Krankenrevier mitverfolgt und sich vor Freude auf die Schenkel geklopft, weil seine Jungs/Retter so erfolgreich waren. Er wollte sich tatsächlich eine Zigarre anzünden, was die Schwester dann aber rigoros unterband.


    Schöne Zufälle gibt es, es stellte sich heraus, dass die Krankenschwester die gleiche Lady ist, die immer bei offenem Fenster im Hochhaus duscht. :5: Komisch, alle wollen jetzt Joseph Burs III einen Krankenbesuch abstatten. Hat er kategorisch abgelehnt, er wäre noch zu schwach dafür. Böse Zungen behaupten, er hätte etwas in der Art gemurmelt, meine Hühner trete ich selbst. Was das auch immer bedeuten mag. :9:


    In Kürze folgte der letzte HYDRA Einsatz, dabei wollen wir der Schlange mal so richtig in den Ar… treten, bzw. ihr die Zähne mit Kopf ziehen.


    C/SO Nik 47th NRF

  • Klasse Debrief Nik,


    war ein schöner Einsatz.
    Die Hubschrauber waren wirklich tief unterwegs. Erst als ich mich auf Sichtdistanz angenähert hatte, wurde ich gewahr, dass es Zwei waren.
    Der Lead hatte übrigens irgendwie Stealth Eigenschaften und war nicht im Radar zu sehen, ließ sich selbst im Nahbereich Radartechnisch nicht aufschalten.
    Hat ihn aber nicht vor dem Schlimmsten bewahrt... :9:
    Westy war leider so gründlich mit der Bekämpfung der SA-6 Vehicle, dass ich meine CBUs wieder mit nach Hause nehmen musste.


    Der Anflug und die Landung in der milchigen Suppe bei diesem krassen Seitenwind war noch mit dem selbstgebastellten ILS (OA1, OA2) schön spannend.
    Bei mir entwickelte sich der Wetterumschwung auch schön schleichend. Manchmal sind die Änderungen im Falcon doch sehr abrupt, aber in diesem Flug bemerkte ich die Veränderungen erst durch Blickbewegung nach unten.