OPERATION IRON HAND
Lage
Strategische Situation
Seit mehreren Wochen wird die internationale Schifffahrt durch eine gut ausgerüstete maritime Söldnerorganisation massiv beeinträchtigt. Die Gruppierung kontrolliert mit bewaffneten Schnellbooten, U-Booten und ausgelegten Seeminen, die ihre Position gesteuert verändern können, die Dardanellen sowie den Bosporus.
Mehrere Handelsschiffe wurden bereits beschossen. Andere meldeten Minendetonationen in sicher geglaubten Fahrrinnen. Inzwischen warten über hundert Tanker und Frachtschiffe im Schwarzen Meer auf eine sichere Passage.
Diplomatische Bemühungen scheiterten vollständig. Eine hochrangige internationale Konferenz endete mit selbstbewussten Ankündigungen, die Krise kurzfristig lösen zu können. Tatsächlich verschlechterte sich die Lage unmittelbar danach erheblich. Der Intendant dieses Kasperletheaters verkündete das in einer nie gesehenen Arroganz oder wie ein norddeutsches Sprichwort so treffend beschreibt: "He schmitt se in de Bost, wie en Farken in de Schiet." "Er schmeißt sich in die Brust, wie ein Ferkel in den Mist."
Mit anderen Worten: viel Selbstüberschätzung, null Wirkung.
Feindlage
Die Söldner verfügen über:
- mehrere OSA-II-Raketenboote
- mindestens ein diesel-elektrische U-Boot
- Minenleger
- tragbare Flugabwehrsysteme
- SA-15 und SA-8 zur Küstensicherung
- mobile Küstenradare
- Kommandozentrale auf einer kleinen Insel zwischen Bosporus und Dardanellen
- Aufklärungs- und Kampfdrohnen
Geheimdienstliche Erkenntnisse lassen darauf schließen, dass die gesamte Operation durch einen ehemaligen Marineoffizier geführt wird, dessen Identität bislang unbekannt ist.
Eigene Lage
Die NATO möchte eine groß angelegte Invasion vermeiden.
General Harmon Briggs erhält deshalb den Auftrag, seine bewährten Spezialeinsatzgruppe 47 DF NRF einzusetzen. Vielleicht mit Unterstützung einer Fightereinheit der 1stGW.
Die 47th Dragonfighters haben sich in zahlreichen Krisen als außerordentlich effektiv erwiesen und genießen uneingeschränktes Vertrauen des Generals.
Ziel ist eine schnelle, präzise und entschlossene Operation mit möglichst geringen Kollateralschäden.
Auftrag
Die 47 DF NRF führt Operation IRON HAND durch.
Ziele:
- Ausschalten der gegnerischen Luftverteidigung.
- Zerstörung der Küstenradare.
- Neutralisierung der OSA-II-Boote.
- Ausschalten der Minenleitstelle.
- Ermöglichen der Landung einer Navy-SEAL-Einheit.
- Einnahme der Kommandozentrale.
- Öffnung der Schifffahrtsstraße.