Beiträge von Joker
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Gestern kamen überraschend früh die Gauge-Panel Platinen von JLCPCB die ich die Tage nochmal überarbeitet habe.
Hier ist der Controller nun zusammen mit der Hintergrundbeleuchtung "onboard". Somit wird ein Großteil der lästigen Kabel hinfällig.
https://youtube.com/shorts/AhzJ8udIgA8?feature=share
Die Mindestbestellmenge ist 5 Stück. 4 davon benötige ich also nicht. - Wenn also irgendwer Interesse hat...
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Im Gehäuse sind direkt Aufnahmen für die Platine vorgesehen.
Die Ansteuerung funktioniert wie auch das WIFI-DED. Ein Wemos D1 bekommt die Daten direkt über Multicast von BMS.
Um das Panel genau so "self-contained" zu machen wie beim WIFI-DED benötige ich jetzt noch eine weitere Platine, welche den Stepper- und Micro-Controller irgend wie schön "verpackt".
Im Moment sieht das so aus:
Ich hatte bereits andere Versionen mit "onboard" Controller, diese hatte aber keine Hintergrundbeleuchtung. Um dies zu kombinieren müsste ich die Fertigungsgenauigkeit beim Platinenfräsen dermaßen hochschrauben, dass die Arbeit in keinem Verhältnis mehr zum Ergebnis steht, wenn ich das auf meiner Hobbyfräse machen wollte. Sobald ich ein PCB Design fertig habe, was Beleuchtung und die beiden Controller integriert, werde ich hierfür wohl dann mal https://jlcpcb.com/ testen.
Hier kann ich einfach die Gerber-Files aus Fusion hochladen und wenn ich es mal überschlage, wäre es sogar billiger als zuhause machen. Da die kupferbeschichteten Rohlinge schon fast soviel kosten, wie die fertige Platine aus China. Von der immensen Arbeit beim Selbstfräsen ganz abgesehen.
Das Resultat in Aktion, teilweise im Testdaten:
[Externes Medium: https://www.youtube.com/watch?v=gjB8ez7mBRw] -
die Ziffernblätter sind wie die anderen Panels gefertigt. Für die Rahmen kam aufgrund der höheren Auflösung ein Harzdrucker zum Einsatz:
Die Zeiger sind mit transparentem Harz gedruckt und später in mehreren Durchgängen mit Acrystiften lackiert.
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Nachdem es mich nun endlich auch erwischt hat, habe ich einen Teil meiner Quarantäne mit der Integration meiner ersten analogen Instrumente verbracht.
Die Zeichnungen für das Gehäuse und die Gauges selbst sind eigentlich schon seit einigen Monaten fertig, mir war aber bisher nicht klar, wie ich den Einbau und die Verkabelung lösen soll.Da das ja jetzt mit den Platinen als Montagebasis ganz gut klappt, habe ich diesen Ansatz nun auch hier gewählt.
Die Platine dient als Aufnahme der Stepper und hat wie die anderen Panels Hintergrundbeleuchtung.
Das Gehäuse ist mit einem 3D Drucker in PLA ausgeführt. Über ein Finishing der Oberfläche mache ich mir gerade noch Gedanken.
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Da das mit dem PCB Fräsen recht gut von der Hand geht, habe ich mal versucht, ob man damit auch das Kabelmanagement verbessern kann. Beim Umbau des unteren CP Teils habe ich dann auch eine zweite Fliege mit der selben Klappe erschlagen, indem ich die Anbindung an ein Pokey-Modul gegen ein Arduino Micro Pro ersetzt habe.
Das Dreh-Enkoder-Lesen im Pokey finde ich nicht wirklich gelungen, beim schnellen drehen des CRS order HDG Knopfs gibt es viel zu viele Aussetzer. Das o.G. Arduino Modul kann man bzgl. Lesetiming so genau anpassen, dass man am Ende
auch beim schnellen drehen null Aussetzer hat und in zwei Sekunden eine komplette 360 Grad Drehung möglich ist. Außerdem fungiert das Pro Micro als HID Device. d.H. einmal programmiert benötigt man im Betrieb dann keine extra Ansteuerungs-Software mehr (das funktioniert natürlich nur in die eine Richtung).
So habe ich also meinen alten Kabelbaum zum Pokey rausgeworfen und mir einen Aufsatz für ein Arduino gebastelt. Jetzt geht nur noch ein USB-Kabel an den Hub (plus HSI-Display und den Strom für die Hintergrundbeleuchtung).
Durch den Ansatz mit den Steckverbindungen kann man auch mal eine Komponente austauschen wenn sie den Geist aufgibt.
Da die Arduino HID Module preislich überschaubar sind, habe ich mir nun überlegt, mehr Panels hierüber umzusetzten und das eigene Bus-System über Verkettung von non-HID Arduinos aus Komplexitätsgründen zu verwerfen oder auch den Einsatz von z.B. Pokey oder Leo-Bodnars wo es möglich ist zu vermeiden, da die beide preislich ganz schön hinlagen.
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So, heute habe ich mein MISC Panel beleuchtet. Ging etwas schneller als beim letzten Panel. Die maschinellen Arbeitsschritte scheinen soweit zuverlässig zu funktionieren und nehmen mir ein Großteil der Arbeit ab.
Wirklich funzelig ist aber das auflöten der 1206 SMD Elemente. Leider habe ich keinen SMD Bestückungsautomat.
Aber mit der Zeit bekommt man auch da langsam Routine.[Externes Medium: https://youtu.be/ftvrJXeY53M] -
So, nach langer Pause habe ich mich jetzt mal der Panel-Beleuchtung witmen können. Nachdem ich meinen Platinen-Fräß-Workflow fertig habe kann ich nun endlich einen Ansatz testen, den ich mal auf Viperpits gesehen habe und der mich seither nicht mehr losläßt.
Ist zwar schweineviel Arbeit aber man ist auch am flexibelsten und außerdem: "Der Weg ist das Ziel". Für den Proof-of-Concept habe ich mir das kleinste Panel ausgesucht, das ich im Moment im Einsazt habe:1) Mit meiner Hobby CNC-Fäse wird erst die Trägerplatine mit den LED Leiterbahnen gefertigt. Die Daten für die Platine kommen aus Eagle, was mittlerweile in Fusion 360 integriert ist.
2) Anschließend wird die Trägerplatine schwarz lakiert, was in Ermangelung anderer Lötstoppmittel und -verarbeitungsprozesse auch der Konservierung der Platine dient.
3) Die Lötmaskendaten aus Eagle verwende ich um mit meinem K40 Laser die Lötpunkte für die SMD Elemente wieder freizubrennen.
4) Dann werden LEDs und Wiederstände aufgelötet.
5) Der mittlere Panel-Layer wird aus 3mm Acry gelasert und enthält gleich die Aussparungen für die SMD Elemente und Verschraubungen.
6) Der Top-Layer ist aus 3mm weißem Acryl mit 60% Lichtdurchlässigkeit gelasert und wir anschließend schwarze lackiert.
7) Zuletzt wird die Beschriftung wiederum mit dem Laser eingraviert bzw. die schwarze Farbe weggebrannt.
Hier nochmal der Aufbau in einer Art "Explosionszeichnung":
Alle für den Prozess benötigten Daten können auf die eine oder andere Art aus Fusion 360 exportiert werden nachdem ich hier ein komplett digitales Abbild des Panels erstellt habe: https://a360.co/3Ro1OAD
Mit der Beleuchtung direkt aus dem Panel komme ich auch an größeren Komponenten wie den Drehschaltern vorbei um auch die Knöpfe ordentlich beleuchten zu können.
Außerdem habe ich keine geschlossene Seitenkonsolen, ein Fluten der Konsolen-Wanne mit LED Leuchtstreifen wäre so bei mir nicht machbar oder zumindest nicht schön. -
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Ist das der Stick?
Ich hätte an der Base angefangen

das ist nur ein bild, das ich gefunden habe um die belegung des steckers zu erfahren...
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Funktioniert den die Throttle Base ohne angeschlossem Stick?
ja, das sind zwei eingeständige windows devices.
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Ich gehe davon aus, dass es ein Wackelkontakt im Stecker der Base ist. Das ist ja auch die einzige Verbindungskomponente, die einer ständigen Belastung durch Stickwechsel (A10/F18) ausgesetzt war.
Wenn ich mir da aus meinen Erfahrungen mit Arduino etwas ableiten kann, dann wird wohl hier entweder der Data oder der Clock Pin hinüber sein. Inwiefern da ChipSelect mit reinspielt weiß ich noch nicht.
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gestern abend ist mir beim Huey Traning mein HOTAS Warthog Stick abgeraucht. Eigentlich ist er nicht ganz abgeraucht aber er verhält sich seither sehr merkwürdig.
Der Joystick wird zwar noch erkannt, die Achsen funktionieren noch aber alle Knöpfe außer "Trigger FirstDetent" sind tot. Dafür werden jetzt sämtliche DX-Buttons aktiviert, wenn ich den "Trigger FirstDetent" drücke.
Anders ausgedrückt: Wenn ich den Trigger drücke gehen im USB-Geräte Manager für dieses Device sämtlichen roten Licher an.
Habe erst gehofft, dass sich bei der Firmware ein Byte umgelegt hat und habe darum den Stick neu geflashed. Leider keine Besserung. Der Treiber kann es auch nicht sein, da ich den Stick auch an meinem Linux-Rechner komplett ohne Treiber getestet habe: selber Effekt.
Dass die Knöpfe oder die Verkabelung im Stick selbst einen Hau haben kann ich ausschließen, da sowohl der A10 Stick als auch der später zugekaufte F18 Stick exakt identisch reagieren. Das Problem muß also in der Stickbase liegen.
Hat das einer von euch schonmal gehabt oder davon gehört? Oder noch besser :-): Kann mir wer sagen, wie ich das reparieren kann?
Der HOTAS ist von 2010, hat also schon ein paar Jährchen auf dem Buckel. Könnte also verstehen, wenn der langsam in Rente will aber eine neue Einheit kostet im Moment um die 200 Euronen.
Wenn es hierfür irgend einen FIx gibt, würde ich den gerne erst probieren bevor ich mir einen neuen anschaffe.
Viele Grüße
Joker
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ich verwende den Updater:
Erst ein Preset auswählen und dann "Launch".
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Hab hier tatsächlich noch eins rumliegen, das ich für die Weiterentwicklung wohl nicht mehr benötigen werde....
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Interesse ist bei mir vorhanden. Ob ich das hier zuhause organisatorisch hinbekomme, muß sich noch zeigen...
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Habs leider erst jetzt gesehen. Der war gut!

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Danke für den interessanten Link. Werde bei mir mal schauen, ob ich da auch noch was rausquetschen kann. Auslastung des Grafikspeichers habe ich bei mir noch gar nicht in Betracht gezogen da die 3080 TI ja zum Glück 12GB Ram hat und ich nach Abschalten der Exports schon so in manchen Situationen mit Max Settings jenseits der 95% GPU bin.
In VR sieht das bei mir allerding auch noch etwas anders aus. Da muß ich schon hier und da ein paar Dinge runterschrauben, damit mir im Headset nicht vom Ruckeln übel wird, also werde ich mir die im Video beschriebenen Einstellungen mal zu Gemüte führen.
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Um mal zurück zum Thema zu kommen:
Edit: TacView, egal ob an oder aus, ändert bei mir gar nichts.
Ich habe auch für TacView im speziellen bisher noch keine Ergebnisse bzgl. Leistungsverlust. Kann also auch nicht mit Sicherheit sagen, dass das das Tool ist, was mir meine Frames auffrist.
Ich wollte TacView nicht schlecht machen, ich habe es nur als Beispiel herangezogen für Operationen von Tools die zu zusätzlicher Beanspruchung von Systemleistung führen könnten.
In diesem Fall "IO" (InputOutput), das schreiben auf Platte, welches sich nicht direkt in GPU oder CPU Auslastung im Benchmark wiederspiegelt.
Da ist dann mit Sicherheit auch interessant, ob auf SSD oder HD geschrieben wird.
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Zum Thema russische exe, verstehe ich Kowalski und kann das auch Nachvollziehen, zum Teil.
Nur dann sollte man vielleicht auch die Finger von Windows lassen, da hält sich der amerikanische Geheimdienst NSA, auch eine Hintertür offen.
Sehe ich auch so. Da hätte ich jetzt eher Angst wegen Windows als wegen DCS und nicht weil ich dem FSB mehr vertraue als der NSA:
Einerseits dauert das ja auch so ne Backdoor zu implementieren - was auch immer die in DCS für ein Zweck erfüllen könnte - bei einer Zielgruppe von ca, 0.0000001% der Menschen, die einen Computer benutzen.
Da hatte man bei Windows mehr Zeit, mehr Ressourcen und vor allem eine um Lichtjahre größere Zielgruppe - und Bemühungen dieser Art sind ja auch bekannt. Hat zwar nix mit Windows zu tun aber google mal "cisco backdoor").
kowalski Und wenn da wirklich was am Start sein sollte, dann hilft Dir auch nicht, dass dein letztes Update schon zwei Wochen her ist. Das wurde ja von langer Hand geplant und ist keine fixe Idee von Donnerstag abend.
Ich für meinen Teil sehe keine Verbindungen zwischen der russischen Regierung und EagelDynamics, zumindest in Bezug auf das was auf unserem Computer läuft. Ich kann da nicht wirklich einen nennenswerten Angriffsvektor erkennen.
Ich glaube eher, dass auch ED an den Folgen dieses Krieges eher zu knabbern haben als davon zu profitieren und nehme dem Chef und Gründer von ED (einem Engländer) auch folgene Zeilen absolut ab:
https://forums.eagle.ru/topic/…ndComment&comment=4902613
Aber auch ich will die Forumsregeln nicht überstrapazieren und würde gerne weitere Referenzen zu diesem Thema vermeiden, würde aber dennoch gerne erfahren, wie die allgemeine Auffassung in der Staffel bezüglich DCS ist.
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Zum Thema Multithreaded sei noch gesagt, dass kannst du im Nvidia Control Panel ebenfalls einstellen.
Mag schon sein, dass im NV Control Panel das Threading Model der GPU in gewisser Hinsicht manipulieren werden kann was die Aufbereitung der Grafikdaten angeht, es gab/gibt ja auch ein Tool, das die Priorisierung der CPU Threads anpassen soll, um DCS etwas schneller zu machen.
Der Punkt ist aber, so lange im Kern die einzelnen Schritte, wie oben beschrieben von einander abhängig sind und das hängt alleine an der Anwendungsarchitektur, also wie die Anwendung entwickelt wurde, dann hilft es auch nicht, dass ich die GPU oder auch die CPU threadmäßig tunen kann, was einzelne Steps etwas optimiert und vlt. ein, zwei Prozent Leistung brint, die einzelnen Steps des Programmablaufs werden solange von einander abhängig sein bzw. sequenziell abgearbeitet werden bis die Anwendungskern grundlegend auf Multithreading umgestellt wurde. Und das ist kein leichtes Unterfangen und dauert halt. Und das ist ja auch schon lange ein Thema im Forum, nicht erst seit Vulkan.