Beiträge von Bumerang

    Junge, die Lste ist lang.

    Wir werden mal einen Flugabend investieren um gemeinsam die Changes durchzugehen, insbesondere bezüglich der ATC.

    Sinnvoll wäre dabei eine Liste mit den für uns am relevantesten Punkten zu erstellen.

    Nachdem ich auf der Buchenau LAN ein paar Maße mit Korbis Maschine verglichen habe, habe ich noch ein paar kleine Anpassungen vorgenommen, welche wahrscheinlich nur von mir persönlich wahrgenommen werden......

    - Die MFDs habe ich 1cm nach oben und 2cm nach hinten versetzt.

    - Den Cockpitboden habe ich neu gemacht und um 4cm angehoben.

    - Die Centerconsole habe ich vom Winkel und der Position angepaßt.

    - Das zog natürlich auch den Neubau der Centerkonsolen Wände nach sich.

    - Ebenfalls musste der Blendschutz der Centerkonsole neu gemacht werden

    - Die Mechanik des Eject Handles musste mal erneuert werden

    - und einiges an weiteren Kleinigkeiten mehr.....


    Die Anpassung der Position der MFDs sieht brutal aus, ist es auch...


    Neue Mechanik der Eject Handle



    Neuer Boden



    Angepaßte Centerkonsole



    50mantis.png


    Das Manöver Mantis at dawn konnte erfolgreich beendet werden.

    Da das Manöver an die TACEVAL gekoppelt war erhalten alle beteiligten Piloten den Combat readiness status 2019/2020

    taceval1.gif


    Das Geschwader ist ab sofort wieder im operativen Einsatz.

    Verlegungsbefehl folgt in wenigen Wochen.

    Buchenau LAN 2019 over


    Die Woche verging, trotz maximaler Ausnutzung bis in die späte Nacht und wie ich hörte auch bis in die frühen Morgenstunden, wieder wie im Flug und war wieder einmal der Wahnsinn! Zusammen mit 42 "Freunden" flogen wir 10 spannende Einsätze im Rahmen der Operation "Dragon Fire", hatten Workshops, Fachsimpeleien und jede jede jede Menge Spaß!!!;(:D

    Herzlichen Dank an die Organisatoren Kolbe mit Hannibal, Nick und Bloodhound!!! Mega Jungs!!!


    Mein persönlicher Held war Hummer, da er in Hingabe mit viel Zeitaufwand und Knowhow mein Data Entry Display zur Funktionalität zurück geführt hat.

    Wolfman und Jan waren ebenfalls an diesem Support beteiligt. Danke!


    Die beteiligten Piloten des Geschwaders bekommen ein Rippon in ihre Pilotenakte

    Buchenau2019.gif

    obere Reihe v. l n r: Viper, Iceman, Korbi, Hummer // untere Reihe von l n r: Pitbull, Cuca, Bumerang, Wildhog

    50mantis.png

    Debriefing:


    Beteiligte Piloten:

    Scout1 FAC: Bumerang, Iceman

    Rapier1 CAS: Wildhog

    Mustang1 Escort: Maverick, Marvel


    So langsam startet der Show- Down um die Stadt Cheongju.

    In dieser Nacht leisteten wir Close Air Support und griffen feindliche Panzerverbände nahe der Stadt an.

    Die Schwierigkeiten:

    - Freundliche und feindliche Truppen standen im nahen Gefecht. Es gab keine klare Abgrenzungen wo Freund und wo Feind war.

    - Trotz, dass ich extra noch einmal ein AWACS Flugzeug angefordert hatte, mussten wir auf dessen Support verzichten, da die Maschine frühzeitig landete.

    Ein Declare auf die Bodenziele war so nicht möglich.

    - Wir hatten nur noch zwei Targetingpods welche der FAC Flight erhielt!


    Resumee:

    Natürlich war es schwierig um 3 Uhr nachts die richtigen Ziele zu finden. Zum Glück haben die T-55 Tanks charakteristische Fässer am Heck, welche sich

    einigermaßen identifizieren lassen.

    Da nur der FAC Flight TGPs hatte, musste er für den Rapier Flight bei beweglichen Zielen diese mit dem Laser beleuchten.

    Kompliment an alle Beteiligten. Es klappte wie am Schnürchen.

    Das Debriefing ließ uns aufatmen. Kein Friendly Fire und 17 feindliche Ziele zerstört.


    Mission Success!


    Bild zeigt Cheongju.

    Leider gibt das Bild nicht wirklich das Blitzlichtgewitter der Gefechte wieder.

    Eigentlich haben wir heute einen reinen AA Einsatz.

    Mittlerweile ist Tag 5 und die Römer haben wieder frische Truppen bekommen.

    Wir müssen die Lufthoheit behaupten..

    Hummer hat sich angeboten das Debriefing zu schreiben, daher möchte ich hier nicht zu weit vorgreifen,

    sonder nur meine ureigensten Erfahrungen bei diesem Flug beschreiben.

    Nur soviel: Ich habe eine Protestnote eingereicht, da die Amis nach 3 Volltreffern des Flugdecks durch meine Harpoons ihren Träger

    immer noch als 100% operativ gemeldet haben.

    Zudem ist der Umstand, dass wir neben den ganzen Basen zusätzlich in diesem Manöver noch gegen zwei komplette Trägergruppen antreten müssen ohnehin eine Zumutung.

    Der Fall wird jetzt untersucht.


    ugly F-18 Hornet Flight

    Meine eigene Performance bei diesem Flug würde ich mal mit guten, schlechten und dummen Entscheidungen:punish: und wie reizt man sein Glück aus kommentieren.:D:

    ZU Beginn des Briefings mussten wir unseren Plan, nur als SEAD und Escort zu aggieren über den Haufen werfen. Es stellte sich raus, dass unsere Hornet Piloten nicht die Qualifikation hatten einen erfolgreichen Angriff auf zwei Trägergruppen zu führen. Daher sprangen wir kurzfristig ein und so fand ich mich etwas später in einem F-18 Cockpit wieder.

    Der Rampstart ging etwas zögerlich, war doch mein letzter Flug in einer Hornet über ein Jahr her.

    Schließlich schafften wir es in die Luft und ich machte mir gerade lediglich einen Kopf, warum ich noch eine IFF Fehlermeldung nicht eliminieren konnte, als beim Leveln in 20.000 Fuß das Cockpit schlagartig dunkel wurde.

    Beidseitiger Triebwerksausfall! Ich vermutete ein Problem mit den Treibstoffpumpen, aber die Schalter standen richtig. Ich nahm Kurs zurück nach Kunsan und versuchte einen inflight restart der Triebwerke. Beim ersten Versuch gabs einen Hotstart und ich schaltete die APU zu um die Triebwerke effektiv runter zu kühlen.

    Beim zweiten Versuch nahm das linke Triebwerk wieder Leistung an. Da das rechte Triebwerk weiterhin tot blieb, entschied ich mich zur Landung um das Problem sicherer am Boden lösen zu können.

    Am Boden versuchte ich dann 3x die Triebwerke wieder ans laufen zu kriegen. Verschiedene Ansätze wie komplettes runterlaufen und runterkühlen beider Triebwerke führte nicht zum Erfolg. Lediglich das linke Triebwerk ließ sich starten.

    Mittlerweile waren die anderen Flight ebenfalls zum Treibstofffassen gelandet. Ich entschloss mich realitätsfern nur mit einem Triebwerk zu starten.

    Muss damit zusammenhängen, dass ich es gewohnt bin normalerweise ohnehin nur mit einem Triebwerk zu fliegen....

    Eine schlechte Entscheidung wie sich beim Startlauf zeigen sollte. Durch den asymmetrischen Schub konnte ich allein durch das Seitenruder die Kiste nicht auf der Bahn halten. Also musste ich mit dem linken Bremspedal nachhelfen, was meine Startstrecke verlängerte. Ich raste über den jenseitigen Treshold und riss verzweifelt am Stick. In Zeitlupe lösten sich die Räder vom Asphalt und die F-18 produzierte ein Minimum an Auftrieb. Gaaanz langsam stieg die Maschine und mir wurde bewusst, dass ich vergessen hatte, die Klappen zum Start auszufahren. Tatsächlich fuhr ich sie jetzt aufgrund meiner geringen Geschwindigkeit halb aus und das Flug- und Auftriebsverhalten verbesserte sich zusehends.

    Nachdem ich soweit war auf Kurs zu gehen, stellte ich fest, dass ich nach den diversen Triebwerksstarts leider versäumt hatte mein Trägheitsnavigationssystem wieder zu alignen. Also schnell noch eine Inflight align nachgeschoben und ich bekam wieder Navigationsdaten und was mich auch freute, eine Geschwindigkeitsanzeige im HUD.

    Beim Engagements mit den Harpoons wollte dann die Erste nicht vom Rail. Ich schaltete zur nächsten Aufhängung und konnte dann in kurzer Folge drei auf die Reise schicken. Bei der verbleibenden führte ich noch BIT Test durch welche keine Fehlermeldungen ergaben. Bevor mir das Teil am Ende noch um die Ohren flog, warf ich sie dann letztendlich ins Meer.

    Auf dem Heimflug passierte dann noch folgendes. Ich war bereits auf 16.000 Fuß gesunken, als es relativ zügig dunkel um mich wurde. Scheiße Blackout wegen Hypoxie konnte ich noch denken und schob den Steuerknüppel etwas nach vorne um Höhe abzubauen. Das letzte was ich noch wahrnahm war, dass das Variometer doch wieder in einen leichten positiven Climb ging. Zu dem Zeitpunkt konnte ich meinen Muskeln aber nicht mehr befehlen nachzudrücken.

    Die Welt verschwand in einem tiefen Schwarz. Als ich das Bewusstsein wieder erlangte befand ich mich in einer, zum Glück nicht zu steilen, Abwärtsspirale in 11.000 Fuß. Ich konnte die F-18 abfangen und meinen Anflug auf Kunsan fortsetzten. Die Landung war dann noch einmal sehr wackelig mit dem einen Triebwerk.


    Für mich war es somit ein sehr kurzweiliger Flug in dem ich insbesondere mit eigenen Problemen zu kämpfen hatte. Ich fand es sehr spannend!:)

    Danke an meinen Flügelmann Pitbull, welcher trotz der ganzen Kapriolen an meinem Flügel blieb.


    Abschließend noch eine Beobachtung:

    Eigentlich sind wir der Meinung, dass sich Schiffe beim Online Flug nicht bewegen.

    Die Trägerguppe zeigt im TACView aber deutliche Bewegung.

    Mit Sicherheit gab es bei den Amis im Debriefing noch erheblichen Stress, da die beiden Trägergruppen gefährlich auf Kollisionskurs gingen.

    Vielleicht gaukelt TacView aber uns auch nur etwas vor.

    Im Briefing hatte ich mir auf einen Träger einen Präzisionspunkt gesetzt. Beim Abschuss hatte ich so viele andere Sachen im Kopf, das ich es versäumte vor dem Abschuss mein AG Radar abzugleichen. D.h. ich feuerte ohne Lock nur mittels des Präzisions STP. und alle Harpoon schlugen mitten auf dem Flugdeck auf.

    Hätten sich die Träger tatsächlich bewegt, hätten meine Harpoon doch eigentlich nicht so präzise einschlagen können, oder????:/

    Habe sie heute mal in einer Trainingsmission verwendet.

    Wirklich sehr universal und einfach einzusetzen!

    Man muss nur folgendes beachten:

    Die gewünschten Einstellungen auf den CNTL Pages führen ja, wie Cuca schon richtig angemerkt hat, zu Veränderungen in den Waffen selber.

    Dabei kann/ muss man zunächst pro Aufhängung (R7/L3) separate Settings einstellen. Führt man vier GBU 54 mit, also jeweils 2 an einer Aufhängung, muss man die Prozedur nach Abwurf der ersten zwei GBUs wiederholen. Es gilt also für jede einzelne GBU die Settings einzustellen und vor Abwurf zu kontrollieren.

    Dann arbeiten die GBUs wirklich sehr zuverlässig!!!:)

    Ja, wir hatten Probleme mit den GBU 52 die nicht so recht auf bewegliche Ziele geleitet werden wollten.

    Rechtzeitig haben wir uns daher schnell auf unbewegliche Ziele auf der nahe gelegenen feindlichen Airbase konzentriert.

    Auch da standen Tanks und so konnten wir doch einiges an Sprengkraft noch zielgerichtet an den Mann bringen.

    Zwei gegnerische F-15 versauten uns dann noch gehörig den Tag und holten zwei meiner Flügelmänner vom Himmel.

    Natürlich konnten wir uns zumindest revanchieren.

    Ah und das elektronische Innenleben nimmst du dann von den TM Mfds ?!


    Ich hab bei den TM MFDs einfach die Rückplatte entfernt. Damit ist der Schlitz auch weg.

    Hm, und unten hat es bei mir auch Schrauben..

    Hier mal ein altes Bild...

    Mein Wunschgedanke wäre es schon die Campagne abzuschließen, auch um zu sehen, ob dies überhaupt funktioniert.

    Der Spielspaß darf natürlich nicht auf der Strecke bleiben und länger als max. 20 bis 25 Missionen würde ich sie nicht laufen lassen.

    Ggf. hält uns die KI etwas hin, da die Campagne für 5 Tage ausgelegt ist. An welchem Tag sind wir denn jetzt?

    U.u. müssen wir mal kräftig vorspulen um zeitnah ans Ende zu kommen....