Erfolgsmeldung
das hat funktioniert. Konnte die Onboard Intel HD Graphic 530 aktivieren.![]()
Erfolgsmeldung
das hat funktioniert. Konnte die Onboard Intel HD Graphic 530 aktivieren.![]()
Super, danke für euer feedback. Dann teste ich mal...
Displays hab ich geordert...
Hi Leute,
ich spiele mit dem Gedanken meine MFs mal zu erneuern, weil sie eigentlich zu klein sind.
Die neuen Displays will ich aber nicht wieder über USB anschließen (das gibt bei TGP und Mav-Screen ein Microruckeln bei BMS) sondern über die Graka.
Bei meiner Nvidia Geforce 960 wäre eigentlich noch der Display Port frei, aber der gibt irgendwie kein Signal aus.
Jetzt habe ich ja eigentlich noch eine Onboard Graka auf meinem ASUS Board.
Hat jemand schon Erfahrungen mit dem Mischbetrieb Onboard Graka und normaler Graka?
War schon ein schönes Feuerwerk!
Schon irgendeine Idee wo Viper abgeblieben ist? Ich würde ihn nur ungern zurücklassen...
Schöne Mission Nik, herzlichen Dank!
Hier meine Pics
Das Schmugglerschiff lag noch im Haven vertäut.
Zum Glück haben wir es nicht versenkt, sondern die Eliteeinheit.
Schätze der Hafen wird erst einmal ein paar Wochen gesperrt bis das Schiff wieder gehoben wurde.
Anflug auf Tivat zum Sunset. An meiner rechten Seite Nik
Auf dem Apron Bikemans Maschine
Bikeman stellte mittels Schleudersitzfehlfunktion einen neuen Rekord auf
und katapultierte sich als Schnellster vom APRON zur Staffelbar inkl. Barhocker...
Abschlussbericht:
Die Offensive der Balburen konnte mit einem Minima von Opfern auf beiden Seiten verhindert werden.
Das Oberkommando bedankt sich bei den Piloten der 47th Dragonfighters für deren chirurgischen Einsatz.
Folgende Piloten werden mit dem Mission Rippon ausgezeichnet:
X/O Bumerang
Operation Surgeon /Gold
Pilot ist: Initiator, FAC & CAS Qualified 5 CAS Einsätzen + Trainingseinheiten um den Vormarsch der Balburen in Ladonien zu stoppen 06-07/2021
F/O Pitbull
Operation Surgeon /Silber
Pilot ist: FAC & CAS Qualified 5 CAS Einsätzen + Trainingseinheiten um den Vormarsch der Balburen in Ladonien zu stoppen 06-07/2021
C/O Viper, F/O Hummer
Operation Surgeon /Bronce
Pilot ist CAS Qualified 5 CAS Einsätzen + Trainingseinheiten um den Vormarsch der Balburen in Ladonien zu stoppen 06-07/2021
C/SO Nik, F/O Maverick, F/O Bikeman, F/O Marvel, F/O Monkey, F/O Apollon
Operation Surgeon
5 CAS Einsätzen + Trainingseinheiten um den Vormarsch der Balburen in Ladonien zu stoppen 06-07/2021
Mission 4
Debriefing
Die wiederholten Vormarschversuche der Balburen waren in den vergangenen Einsätzen wirkungsvoll von den Dragon Fighten abgeblockt worden. Beim letzten Einsatz konnten die 47th allerdings nicht verhindern, dass die Balburen eine SA-6 Stellung im fraglichen Gebiet etablierten. Diese musste nun schleunigst ausgeschaltet werden, um einen erneuten Vorstoß unter dem schützenden Mantel der SAM zu verhindern.
Durch Urlaub , aber leider auch durch technische Defekte konnten effektiv nur fünf F-16 von Aviano zu diesem Einsatz starten.
Gleich zu Beginn des Einsatzes geschah eine Tragödie.
Eine einzelne Mig-29 überflog die Grenze zu Ladonien und schoss unser fliegendes Auge Sentry 61 ab. Alle Besatzungsmitglieder der E-2C Hawkeye kamen hierbei ums Leben. Falcon1 konnte dies leider nicht mehr verhindern, da die Aktion vor Erreichen des Luftraumes geschah. Zumindest konnte Falcon12 die Tat noch vergelten als er die betreffende Mig abschoss.
Wenig später erreichte man das Zielgebiet und Redwolf 51 konnte mittels der mitgeführten Harms das Zielsuchradar der SA-6 erfolgreich ausschalten.
Wenig später traf Lobo2 ein und checkte beim FAC ein. Die komplexen Prozeduren zwischen CAS und FAC (Check in, Keyhole, Sitrep, Game-Plan, 9-Liner, Remarks, Restrictions...) liefen äußerst routiniert ab. Die Piloten hatten sich mittlerweile sehr gut in ihre Aufgabe eingearbeitet!
Nach einigen erfolgreichen Treffern von SA-6 Werfern, melde der FAC plötzlich einen Notfall. Anscheinend hatte er einen Bird-Strike. Sein Triebwerk versagte den Dienst und er verlor rapide an Höhe. Er schaffte es noch erfolgreich auf einer Straße notzulanden. Leider blieb sein Bugrad wenige Sekunden vor dem entgültigem Halt an einer Bordsteinkante hängen und kollabierte.
Der Pilot musste sich mit dem Schleudersitz retten.
Kurze Zeit später konnte er Funkverbindung mit Lobo2 aufbauen.
Die Mission hatte sich schlagartig in eine Rettungsaktion gewandelt.
Man orderte bei den nahen Bodentruppen ein Fahrzeug, welches den Piloten aufnehmen sollte.
Lobo2 übernahm derweil die Deckung und griff sich rasch annähernde balburische Bodenfahrzeuge an.
Die ganze Aktion zog sich etwas in die Länge, da der Lobo Flight zwischenzeitlich die Luftbetankung in Anspruch nehmen musste.
Leider kam es in Folge der Bekämpfung zu einem weiteren Verlust einer Maschine. Lobo21 wurde von einer schultergestützen SAM erwischt und musste seinen Jet aufgeben. Aber auch dieser Pilot konnte zeitnah evakuiert werden.
In der Zwischenzeit gelang es einer einzelnen Mig-21 unentdeckt die Flugverbotszone zu queren. Lobo22 registrierte kurzzeitig einen Blipp auf seinem RWR. Da die "21" Signatur allerdings nicht noch einmal aufploppte, schenkte man ihr keine weitere Beachtung. Der Mig Pilot hatte es seinerseits auch gar nicht nötig sein Radar zu benutzen. Mittels eines IFF Abfragegerätes konnte er verschiedene Transponder empfangen. Da hatte wohl der ein oder andere Pilot der NATO vergessen beim Fence In die Transponder 1 und 2 abzuschalten. Wenig später hatte der Mig Pilot den Tanker vor sich. Falcon12 hing am Boom.
Leider verkalkulierte sich der Mig Pilot beim Abfangmanöver und überschoss den Verband. Dieser Umstand war wirklich mehr Glück als Verstand. Falcon12 reagierte nach Sichtung der Mig und schoss sie aus dem Himmel.
Nach der erfolgreichen Rettung der abgeschossenen Piloten wurde die Mission beendet und drei F-16 konnten in Aviano landen.
Beteiligte Piloten:
Falcon1 CAP:
Bikeman, Maverick
Lobo2 CAS:
Hummer, Viper
Redwolf51 FAC:
Bumerang
Debriefing Midnight Rescue
Initiator: Pitbull Debriefing: Pitbull/ Bumerang
Anmerkung: Das Debrief ist hier ohne Vorgeschichte geschildert. Wer die Zusammenhänge im 1. Teil des Berichtes nicht ganz nachvollziehen kann, bekommt die Erklärung im 2. Teil nachgereicht. Soviel vorab: Es geht um einen Rettungseinsatz mehrerer Piloten, welche in der vorangegangenen Mission in Feindesland abgeschossen worden waren. Pitbull flog hierbei eine C-130 Herkules.
1. Debrief: Pitbull
Ich staunte nicht schlecht, als der C-17 von Kunsan kommend nur drei Piloten entstiegen. Ich begrüsste Bumerang, Rabbit und Hummer und fragte, wo Viper geblieben war. Keiner wusste genau, warum unser C/O, der doch sonst immer so zuverlässig war, in Kunsan nicht erschienen war. Und mit der Crew der C-17 konnte man nicht verhandeln, nicht mal 15 Minuten wollten sie warten.
Wir marschierten zum Briefing-Raum und ich ging alle Szenarien durch. Für einen CAP brauchten wir mindestens 4 Piloten. Sollte ich selbst eine F-16 übernehmen? Geht nicht, nur ich kannte die Koordinaten des Rendezvous Punkt und ich durfte sie nicht weiter geben.
Für weitere Diskussionen hatten wir keine Zeit mehr. Die Maschinen standen schon bereit auf dem North Apron und auch ich musste mich zur Herkules begeben, wo bereits meine zwei Piloten ungeduldig warteten.
Nach dem Starten der Triebwerke rollten wir gemütlich zur Intersection F2. Ich wechselte auf die taktische Frequenz und hörte, dass die drei F16 bereits in der Holding Bay waren. Nur von Viper war immer noch keine Spur. Ich sprach mich mit Bumerang ab und wir entschlossen, dass wir die CAP-Zeiten kürzer halten würden und dann halt jeweils nur ein Flugzeug zum Reload nach Kimpo fliegen würde.
Mit einem langen Nachbrennerschweif starteten als erstes Hummer und Rabbit und wir linierten gleich hinter den beiden auf. Bumerang verblieb in der Holding Bay und würde erst später starten.Obwohl ich wusste, dass auf unsere Jungs immer Verlass ist,
hatte ich doch ein mulmiges Gefühl. Nur drei Jäger für einen
CAP und wir wussten nicht genau, was uns der Gegner
entgegen hielt. Den CAP sollten wir ja mindestens eine
Stunde betreiben. Wenn uns da nur nicht die Munition
ausgeht.
Schon auf dem Hinweg hörte ich AWACS Mig-21 melden. Die
Nordkoreaner waren also bereits vor Ort. Rasch flogen wir
Richtung FLOT und bereiteten unsere C-130 auf den Kampf
vor. Währenddessen wurden die Mig-21 bereits von Hummer
und Rabbit aus dem CAP-Raum gedrängt und mit Raketen
beschossen.
Kurz nach der FLOT meldete AWACS zwei J-5 ganz nahe bei
uns. Wir flogen tief und hatten alle Lichter ausgemacht.
Hoffentlich würden sie uns nicht sehen, denn ein Radar war in
der alten Mühle sowieso nicht installiert. Wir gaben Hummer
einen kurzen Hinweis über die J-5 und schon wenige
Augenblicke später sahen wir die IRIS-T durch die schwarze
Nacht Richtung Gegner ziehen.
Nur wenige Meilen nach der FLOT begannen wir unseren
Anflug auf den ersten Airstrip. Im Hintergrund hörten wir, wie
Hummer die nächste Angriffswelle meldete, als wir schon auf
der kurzen Piste des verlassenen Strips aufsetzten.
Schnell rollten wir bis zum Ende der Landebahn und dort
erkannten wir auch die Lichter der Taschenlampen unserer
vermissten Piloten im nahen Wald. Es dauerte lange 12
Minuten, bis alle an Bord geklettert waren und wir die
Heckrampe geschlossen hatten.
Als wir wieder in der Luft waren, hatte Rabbit bereits den CAP
verlassen und Bumerang meldete gerade "ready on station".
Das Timing schien wirklich aufzugehen und just in diesem
Moment kam der Spruch: "Snake71 ready for departure in 3
minutes". Viper hatte es irgendwie geschafft nach Kimpo zu
kommen und rollte bereits Richtung Startbahn 14R in Kimpo.
Bevor Hummer sich aus dem CAP verabschiedete, übergab erBumerang und dem herannahenden Viper eine saubere
Luftlage. Alle Gegner wurden erfolgreich aus dem Zielgebiet
gedrängt.
Doch die nächste Welle rollte bereits von Norden her an.
Genau dorthin mussten wir mit unserer Herkules fliegen, um
auf dem zweiten Airstrip die letzten Piloten aufzunehmen. Im
Dunkel der Nacht kurvte unser Pilot knapp über dem Boden in
einer scharfen Linkskurve auf den Endanflug ein. Doch statt
einer Piste sah ich plötzlich nur ein riesiges Gebäude im Final.
Die beiden Piloten waren wohl auch etwas überrascht und so
steuerte der Captain die Herki nach rechts, flog schräg auf die
Piste zu und riss im letzten Moment die C-130 in die
Pistenachse. Ein harter Schlag und wir setzten auf der
Betonpiste auf.
Die letzten fünf Piloten liessen auf sich warten und so
verharrten wir gespannt am Ende der Startbahn. Ich hatte
wieder Zeit, um den taktischen Kanal wieder etwas lauter zu
drehen und die Situation zu analysieren. Viper flog inzwischen
wieder Richtung Kimpo und der erwartete Rabbit hatte
wegen technischen Problemen Verzögerungen beim Start. So
sah ich im Data Link, wie Bumerang einsam seine Kreise zog
und jederzeit Herr der Lage war. Wie lange konnte er das
noch durchhalten? Nach meinen Berechnungen würde sein
Sprit wohl bald alle sein.
Jetzt schauten plötzlich drei Piloten zur Laderampe rein und
verlangten nach Hilfe, um die verletzten beiden Piloten in die
Transportmaschine zu hiefen. Schnell wurden alle eingeladen,
die Heckrampe geschlossen und zügig Richtung Startbahn
gerollt. Wir hätten direkt Richtung Osten starten können,
aber da stand ja dieses riesige Gebäude. Das wollte unser
Commander dann doch nicht riskieren und so machten wir
einen "Backtrack" und starteten in die andere Richtung.
Gerade als wir nach dem Start das Fahrwerk eingefahren
hatten, meldete Hummer, der von Bumerang die Kontrolle im
CAP übernommen hatte, dass gerade einige Mig-29 imAnmarsch waren und wir noch am Boden bleiben sollten. Zu
spät. Auch AWACS warnte uns andauernd vor den
Feindfliegern und so blieb uns nichts als die Flucht Richtung
FLOT. 60 NM im Tiefstflug mit dieser Kiste und der so
wertvollen Fracht. Wenn da jetzt ein Manpad im Gras
versteckt ist, das wäre nicht gut gewesen.
Alle Leistungshebel am Anschlag hetzte die Herkules Richtung
Südwesten. Niemand sprach ein Wort und alle verfolgten die
Kampfhandlungen auf UHF 16. Mit etwas Stolz registrierten
ich einen Abschuss nach dem anderen und ich wusste, dass
auf unsere Staffel wirklich Verlass war.
Als wir die FLOT endlich passierten, hatten wohl auch die
Nordkoreaner genug und die letzten CAP-Flieger Rabbit und
Hummer zogen ohne Gefahr aus dem Zielgebiet ab und
reihten sich hinter uns in den Anflug auf Kimpo.
Es hatte sich wieder einmal gezeigt, dass Aufgeben nicht
unser Ding ist. Alle haben am selben Strick gezogen und auch
in schnell ändernden Situationen wurde immer die perfekte
Taktik gewählt. Das ist es wohl, warum unsere Staffel immer
die heikelsten Missionen kriegt. Ich war mächtig stolz auf
unsere Leistung und auch die Crew der Air Force staunte, was
wir da zustande brachten.
Als wir im Final der 14R waren und ich mich schon im lang
ersehnten Bett wähnte, meldete sich Bumerang nochmals
ganz aufgeregt auf UHF. Der Einsatz sollte noch nicht zu Ende
sein. Er habe soeben einen dringenden Befehl vom
Oberkommando erhalten und ich müsse mich nach der
Landung unverzüglich zu einer F-16 machen, die voll mit GBU-
31 aufmunitioniert auf dem North Apron bereitstehe. Von
Schlafen war also keine Rede......Weiter mit Bumerang…
2. Debriefing von Bumerang
Ja, ich stand während des Einsatzes im regen Kontakt zur
Leitstelle. Dazu musste ich regelmäßig auf eine verschlüsselte
Quick have Frequenz wechseln.
Es ging um die Fabrik, welche das Angriffsziel der
amerikanischen Bomber im vorangegangenen Einsatz "sunset
gift" gewesen war.
Leider war dieser Einsatz, zu dem wir als Eskorte für die
Bomber berufen waren, ein kompletter Misserfolg gewesen.
Nicht nur, dass das Ziel nicht bombardiert wurde. Es waren
auch noch 4 Bomber und 2 unserer eigenen Maschinen der
hartnäckigen Luftabwehr zum Opfer gefallen.
Diesem Umstand verdankten wir diese derzeitige Mission.
Es galt die abgeschossenen Besatzungen aus dem Feindesland
auszufliegen.
Ein Seal- Team war allerdings nach wie vor bei der
betreffenden Fabrik verblieben und meldete, dass die
Umstände annähernd denen des Einsatzes "sunset gift"
ähnelten, eine Bombardierung also durchaus wieder sinnvoll
erschien.
Für die Amerikaner war dies allerdings zu kurzfristig,
abgesehen davon, dass sie sich ein zweites Desaster ersparen
wollten.
Über das NATO Kommando wurde daher eine Anfrage an uns
gestellt, ob wir spontan den Job übernehmen könnten.
Genau genommen, dachte ich mir, waren wir nicht ganz
unschuldig an dem Verlust der Bomber, da es unserem SEAD-
Escort nicht gelungen war die SAM- Bedrohung erfolgreich zu
unterdrücken. Wir hatten also eigentlich noch etwas gut zu
machen.
Ich rechnete unsere Chancen durch.
Meines Erachtens würde die Gegenseite nicht mit einem
wiederholten Angriff rechnen.
Außerdem hatten wir in dieser Nacht die Aufmerksamkeit des
Feindes auf die Rettungsmission gelenkt.
Ich stimmte zu und nach 1/2 Stunde war es amtlich. Wir
hatten das offizielle Mandat.
Als unsere erfolgreichen Piloten sich zur Landung auf Kimpostaffelten gab ich bekannt, dass wir noch etwas zu erledigten
hätten.
So taxelten wir zum Arm/ De- Arm Bereich von Kimpo und
während die Maschinen Bomben unter die Flächen gehängt
bekamen gab ich an jeden Piloten die codierten
Zielkoordinaten durch.
"'Snaker 71 , Rocket 81, report when ready to copy
coordinates.."
""Rocket 81, Snake 71, go ahead"
"North November,Sierra, Foxtrott, Juliet, November, Foxtrott,
Kilo, Delta, East Uniform, Bravo, Delta, Delta, Kilo, Kilo, Kilo,
Mike, read back...."
Für Erklärung war mir die offene VHF Frequenz zu unsicher.
Wenn die Piloten die Koordinaten eintippten, würden sie
schon erahnen können, was unser Ziel war.
Außerdem wies ich die Anderen an, meine Zuladung in
Augenschein zu nehmen. An meinen Flächen hingen Harms,
denn ich hatte diesmal die Aufgabe übernommen die SAM´s
zu bändigen. Somit war alles zum Thema Formation und
Reihenfolge gesagt.
Fünfzehn Minuten nach der Landung waren alle Maschinen
fertig und wir starteten gegen 01:30 Uhr in das rund 110
Meilen entfernte Zielgebiet.
Das Radar blieb ausgeschaltet und wir staffelten uns in einer
lockeren Formation in rund 200 Fuß AGL. Damit wir uns nicht
verloren connecteten sich Alle via AA- Tacan auf meine
Maschine.
Fünfzehn Meilen vor dem Ziel gab ich den Tiefflug auf,
aktivierte das Radar und das HAD Display... Nichts.
Die Überraschung war gelungen.
Der Gegner schien friedlich zu schlummern.
Pitbull, welcher mit mir etwas Vorsprung vor den Anderen
hatte begann seinen Zielanflug.
Da meine Harms kein aktives Ziel hatten, sank ich auf Low
Level und navigierte zur letzt bekannten Position einer SA-2,
dessen Radar das Zielgebiet abdeckte.
Tatsächlich konnte ich die SAM auf Anhieb lokalisieren. Ich
zwitschte auf mein Bordgeschütz um und mit einem kurzen
Feuerstoß flog das Fan Song in die Luft. Gleich rüber zur SA-3.Urplötzlich erwachte mein RWR zu Leben."3" Shit! Ich sah nach vorne und erkannte einen Raketenstart. "SA-3 Launch Target Area" Die Rakete stieg aus meiner Perspektive steil nach oben.....guided auf Pitbull! Pitbull reagierte instinktiv und riss seine Maschine in eine Abwärtsspirale. Drei Sekunden später schlug meine Harm in das Low Blow Radar und die Missile verfehlte ihr Ziel. Pitbull konnte daraufhin seine Bomben auf das Ziel setzten und nacheinander flogen Viper, Rabbit und Hummer über die Fabrik und luden ihrerseits ihre Zuladung ab. Beim abschließender BDA Überflug waren eine Reihe von Sekundärexplosionen auszumachen. Die Fabrikanlage stand unter dichtem Rauch. Wir deaktivierten das Radar, passten uns wieder dem Geländeprofil an und waren weg bevor irgendwelche Abfangjäger aufsteigen konnten. Wenig später landeten wir wieder wohlbehalten in Kimpo und schüttelten und gegenseitig die Hände. Ein erfolgreicher Einsatz lag hinter uns. Wir hatten die Herkules sicher beschützt, etliche Feindmaschinen abgeschossen, einen spontanen Strike durchgeführt und das alles in stockdunkler Nacht ohne eine einzige Maschine zu verlieren.
Mission: CONSPIRATORIAL MEETING (3.5 Stunden Flug)
Initiator: Bumerang Lage/ Debriefing: Bumerang
ANFORDERUNG NATO RESPONSE FORCE
An CS/O Nik Anfrage NRF ESCCORT F-16 (mindestens 4)
Mission: CONSPIRATORIAL MEETING Lage: Die EU- Außenministerin Catherin Ashton ist zu einem konspirativen Treffen Seitens China eingeladen worden. Da dieses Treffen geheimer Natur ist, findet es nicht in Peking statt. Ashton trifft mit ihrem chinesischen Amtskollegen Wang Yi auf der Airbase Liuhe zusammen, um gemeinsam über die derzeitige Lage Nord Koreas zu beraten. Diesem Treffen wird eine hohe Erwartungshaltung zu Grunde gelegt, insbesondere, da die Annäherung von China ausgeht. Das Treffen ist für Freitag den 26.04.13 geplant. Die Uhrzeit des Treffens, insbesondere des Hinfluges unterliegt noch strengster Geheimhaltung und wird kurzfristig bekannt gegeben.
Die Flugroute An sich unterliegt ebenfalls der strengsten Geheimhaltung und wird den Piloten der NRF erst im abschließenden 2-D Briefing bekannt gegeben. Aus Gegebenen Anlass ist man um maximale Sicherheit
bemüht. Nach letzten Erkenntnissen des Geheimdienstet ist ein Sicherheitsleck im oberenPlanungsstab nicht Auszuschließen!
Die Piloten der NRF werden angewiesen äußerst
wachsam vorzugehen.
Auftrag:
an die 47DF NRF:
Escort der Ministerin.
Bringen sie sie heil nach Liuhe und wieder zurück!
Der Flug ist offiziell als Hilfsgüter Transport für China,
bezüglich des Erdbebens deklariert.
Geplant ist, dass die Ministerin und ihr Stab zu diesem
Zweck getarnt in einer C 130 Hercules
reisen. Die Maschine verfügt zudem über die gängigen
Abwehrmechanismen, sollte es zu
einem Angriff kommen. Der Chinesische Außenminister
nutz die gleiche Tarnung.
Überblick Flugplan:
Start der NRF von ihrer Hombase
Abholen der C-130 (Flugplatz noch geheim)
Escort der Herkules nach Liuhe
Landung in Liuhe für die Dauer des Meetings
Escort der C-130 zurück zu ihrer Destination
Landung der NRF F-16 in Kunsan
Verfügbare Mittel:
Escort: NRF F-16 (47DF)
Transport: C130 Herkules (ebenfalls einer ihrer Piloten)
Support: AWACS
Für das NATO Hauptquartier i.A. CarringtonDebriefing
Am frühen Morgen des 04.05.2013 herrschte noch
absolute Dunkelheit auf der AFB Kunsan,
als exakt um 0500 die Nachbrenner zündeten und fünf
F-16 der NRF in die Nacht verschwanden.
Der Lobo5 Flight mit Pitbull, Nik und Westy flogen
voraus.
Der Rider6 Flight hatte noch ein kleines Delay, da bei
Bumerang das HSD nicht funktionierte
und somit keine Flugwege etc. angezeigt wurden.
Das Problem konnte nicht gefixt werden und somit
übernahm Rabbit die Lead Position.
Zehn Minuten später flogen die Viper in einen Orbit über
der AFB Osan, wo sie ihren eskortierenden Schützling,
eine C-130 Herkules abholten.
An Bord der Herkules befand sich die EU-
Außenministerin Catherin Ashton nebst ihrem
Gefolge. Viper hatte es sich nicht nehmen lassen die
Herki selber zu pilotieren.
Das Package machte sich auf den Weg zur Westküste.
Das konspirative Treffen zwischen den beiden
Außenministern der EU und China war auf der
AFB Liuhe in China anberaumt.
So geheim die Vorbereitung für diesen Flug auch
gewesen war, umso offizieller und
offensichtlicher wurde er nun durchgeführt.
Der Flug war wegen der potentiellen Bedrohung seitens
Nordkoreas getarnt als Hilfsgüterlieferung für China
bezüglich des letzten Erdbebens getasket worden.
Um Die Tarnung perfekt zu machen, war z.B. die
Herkules tatsächlich mit Hilfsgütern beladen worden.
Zudem flog das Package auf den gebräuchlichen
Flugrouten und selbstverständlichwar ganz offiziell ein internationaler Flugplan eingereicht
worden.
Jeder den es interessierte, hatte somit exakten Einblick
über die Flugroute, Zeiten und Höhen.
Der Geheimdienst hatte sich in der letzten Woche
bemüht, in die gleiche Richtung in der man ein
potentielles Sicherheitsleck vermutete, Informationen
durchsickern zu lassen, dass die Operation
conspirational meeting, welche eigentlich für die
vorausgehende Woche geplant war, gecancelt worden
wäre.
Sollte es also überhaupt ein solches Leck gegeben
haben, würde die Information ankommen.
Die Frage stellte sich nur, ob die Gegenseite diese Info
schlucken würde? Wenn nicht….,
könnte dies ein sehr interessanter Flug werden.
Der Package Leader für diesen Einsatz war Pitbull.
Er stand in reger Verbindung mit AWACS.
Auch in Nordkorea herrschte trotz der frühen Stunden
hohe Betriebsamkeit was den Luftverkehr anging. So
mussten etliche gemeldete Kontakte observiert und
deren Flugbewegungen eifrig mitgeplottet werden, um
sich über deren Absichten in Klarheit zu versetzten.
Diverse CAP Flights konnten so bestimmt werden.
Nordkorea hatte seinen Air Defence Abwehrschirm
aufgespannt. Die Preplanet Threat Stearpoints hatten
für die Datacard nicht ausgereicht alle aufgeklärten
Stellungen zu markieren.
Allerdings tangierte diese Tatsache das Package wenig,
denn man flog außerhalb der weit reichenden SA-5
Küsten Batterien.Flugplanmäßig durfte das Package nicht zu weit
auseinander gezogen werden und so wurde
der Hinflug in einer geschlossenen Formation
durchgeführt. Da die C-130 auf Flugfläche 150
flog, machte sich die unterbrochene Bewölkung durch
gelegentliche Turbulenzen und Sichtminderung
durchaus bemerkbar.
C-130 auf Flugfläche 150 Im Vordergrund Rabbit, Foto
Bumerang
Zur Mitte des Überfluges kroch endlich die
Morgendämmerung über den Horizont und
belohnte die Piloten mit einem sehr schönen
Sonnenaufgang.
Nach einer Stunde Flugzeit erreichte man
unangefochten die Grenze zu China.
Viper nahm stellvertretend für das gesamte Package
Verbindung mit China Radar auf, nachdem alle Piloten auf die entsprechende Frequenz
gerastet hatten.
Ein eifrig wirkender Controller bestätigte mit einer etwas
piepsigen Stimme, wünschte „So sang“ und bestätigte
den vorliegenden Flugplan. Das Package wurde
angewiesen den Transponder auf 125y zu rasten und
wurde anschließend für den Einflug in den chinesischen
Luftraum freigegeben.
Eine halbe Stunde später erreichte man Liuhe.
Rabbit und Bumerang machten einen tiefen Überflug um
die Lage zu checken. Der Platz war nahezu verweist. Für
das geheime Treffen war das Gro der Belegschaft
abgezogen worden.
Lediglich eine Notbereitschaft, welche beim Ausladen
der C-130 und der Betankung helfen sollte war zugegen.
Die Maschine des chinesischen Außenministers war
ebenfalls noch nicht zu sehen. Anscheinend verspätete
er sich.
Nachdem Viper die Herkules sicher gelandet hatte,
setzten ebenfalls die F-16 zur Landung an. Hier kam es
zu einem ersten Zwischenfall. Nik war mit seiner
Maschine im Short Final, als plötzlich seine Elektronik
mit einer Datenflut aus der externen Com überflutet
wurde. Seine F-16 wurde einen Moment unsteuerbar
und crashte so hart auf die Piste, dass selbst der
Rider Flight in 8 Meilen Entfernung eine Rauchwolke
wahrnahmen. Nik passierte bis auf den Schreck zum
Glück nichts. Allerdings musste er den Heimweg als
Passagier in der Herkules antreten.
Alle anderen Maschinen kamen heil runter, taxelten zur
angewiesenen Ramp Alpha und starteten mit dem
Hotpit Refueling.
Das geheime Treffen war im, an die Ramp
anschließenden rückwärtigen Hangar vorgesehen.Nach und nach komplettierten die Piloten die
Treibstoffaufnahme und fuhren ihre
Triebwerke runter. Die Erwartungshaltung bezüglich der
Gespräche lag bei rund 3 Stunden.
Zeit genug sich die Beine zu vertreten. Lediglich eine
Funkbereitschaft auf dem BUP Channel 6 war
angeordnet.
Gegen 06:45 wurde man den Motorengeräuschen einer
anfliegenden Maschine gewahr. Der typische Sound
einer C-130. Der Außenminister der Volksrepublik hatte
sich der gleichen Tarnung bedient und sich eine Herki
der US Streitkräfte ausgeliehen. Allerdings hatte er auf
eine Eskorte verzichtet, da im Vorfeld Nordkoreanische
Sympathisanten unter den chinesischen Piloten entlarvt
worden waren.
Plötzlich, von einem Moment auf den anderen
überschlugen sich die Ereignisse.
Rabbit und Bumerang hatten das Hotpit Refuel noch
nicht abgeschlossen und somit auch noch laufende
Triebwerke und eingeschaltete Avionik. Rabbit empfing
Mig-21 Spikes in seinem RWR. Bumerang
beschwichtigte. Vielleicht die chinesische Eskorte.
Nordkoreanische Mig´s konnten es hier auf
chinesischem Hoheitsgebiet doch wohl nicht geben.
Die Herkules tauchte über dem nördlichen
Gebäudekomplex der Base auf.
Sie schwenkte in einen Rechtsturn um in das Downwind-
Leg einzufliegen.
Unvermittelt fing sie wie wild an Störkörper zu fächern.
Im nächsten Augenblick kamen vier Mig-21 über die
Häuser ins Blickfeld und eröffneten das Feuer auf die
C-130.Eine Rakete traf die linke äußere Triebwerksgondel, die
darauf hin eine dicke schwarze Rauchspur entwickelte.
„Scramble“ schrie Rabbit und bedeutete der
Bodenmannschaft schnellstens den Tankschlauch
abzunabeln.
Rabbit und Bumerang Scramble
Im Hintergrund die angeschossene C-130 und zwei ihrer
Verfolger
So schnell der Rider6 Flight auch in der Luft war. Für die
chinesische Herkules kam jede Hilfe
zu spät. Zum Glück gewahr man noch zumindest zwei
Fallschirme bevor die C-130 brennend
am Boden zerschellte.
Die Mig-21 reagierten umgehend auf die zwei
gestarteten F-16 und ließen sich auf einen
Luftkampf ein, wohl wissend, dass sie in der Überzahl
waren.Der Rider Flight behauptete sich im Dogfight und konnte
drei Mig´s abschieße. Die Vierte wurde von Westy
erledigt welcher seine Maschine in der Zwischenzeit
auch in die Luft gebracht hatte.
Bumerang hatte im Zuge des Kampfes Glück im Unglück.
Als er gerade die zweite Mig abgeschossen hatte, stürzte
sein BMS System ab. Ein Restart brachte ihn wieder
zurück ins Spiel inkl. Eines nunmehr funktionierenden
HSD´s .
Das Package entschloss sich schleunigst auf Heimkurs zu
gehen.
Hier auf der Base saß man wie auf dem Präsentierteller.
Viper nahm seine Passagiere schnellstens wieder an
Bord und innerhalb von 5 Minuten waren Alle wieder in
der Luft.
Westy holte unter leichten technischen Problemen ein
Inflight Alligment nach. So langsam drängte sich der
Verdacht auf, dass jemand die Maschinen sabotiert
hatte, so wie sich die technischen Fehler häuften.
Man machte sich kurz Gedanken über die sicherste
Flugroute, aber alleine aus Überlegungen bezüglich des
Treibstoffes blieb nur der gleiche Weg wie auf dem
Hinweg.
Noch im chinesischen Luftraum meldete wiederum
Pitbull technische Probleme und übertrug die Leitung
des Packages an Rabbit.
Nur Minuten später bekam Pitbull massive
Schwierigkeiten.
Sein Triebwerk nahm immer weniger Leistung an und es
gab erhöhte Vibrationen.
Nicht lange nachdem man die Grenze zu Nord Korea
passiert hatte wurden die Ausfälle so stark, dass Pitbull
sich zur sofortigen Landung entschied.
Westy geleitete ihn zu einer scheinbar verlassenen
kleinen Nordkoreanischen Base woPitbull wenig später trotz SAM Präsenz sicher landen
konnte.
Ein Pilot und eine F-16 auf einer Nordkoreanischen Base
kommt nicht gut dachte sich Bumerang, der derweil das
Kommando des Packages von Rabbit zugewiesen
bekommen hatte.
Auf Anfrage bestätigte Westy, dass es keine Aktivitäten
auf der Base zu beobachten gab. Sie schien zumindest
für den Moment sicher für eine Rettungsmission.
Viper war trotz seiner wertvollen Fracht sofort mit
Bumerangs Vorschlag einverstanden mit der Herki zu
landen um Pitbull aufzunehmen.
Allerdings lag die Base gut geschützt unter einem SA-2
Schirm. Harms waren für diese Mission nicht als
Bewaffnung vorgesehen gewesen und so entschloss sich
Bumerang das Fan Song B Radar der SA-2 Stellung mit
seinem Vulcan Geschütz auszuschalten.
Zeitgleich entdeckte Rabbit Mig-29 die ihnen von Süden
her den Weg abschnitten.
Während Bumerang für den Angriff auf die SA-2 auf Low
Level sank, beorderte er Westy an Rabbit´s Seite um mit
ihm gemeinsam die Mig-29 anzugehen.
Momente später war das Fan Song B Radar Geschichte
und Viper setzte zur Landung an.
Derweil wurden Rabbit und Westy in das Engagement
mit den Mig-29 involviert.
Eine war bereits abgeschossen, die andere hat sich
hinter Rabbit gesetzt.
Bumerang war wieder aufgestiegen und etwas näher als
Westy an der Mig.
Er konnte sie zwar zeitnah abschießen, aber da war ihre
Rakete bereits autonom hinter Rabbit her.
Rabbit wurde getroffen und musste mit dem
Schleudersitz aussteigen.In Folge bemühte man sich mit Rabbit der am Schirm
hing und mit dem Notradio funkte dessen genaue
Position heraus zu finden. Leider war er zu weit von der
Nordkoreanischen Base entfernt ausgestiegen um ihn
zeitgleich mit Pitbull aufnehmen zu können.
Viper hat die Herkules bereits gewendet, Pitbull steigt zu
So startete Viper bereits zwei Minuten später wieder mit
Pitbull an Bord während Bumerang mit einer Träne im
Auge wieder auf den Auslöser seiner Gun drückte und
die zurück gelassene F-16 zerstörte.
Wenig später gab Rabbit im Klartext seine GPS
Koordinaten durch und es stellte sich heraus,
dass er sich knapp hinter der Grenze und somit auf
chinesischem Terrain befand.
Das Package setzte seinen Flug fort, jetzt nur noch die
Herkules und zwei F-16.Wenig später erreichte sie noch ein Funkspruch von
Rabbit, welcher gerade von einem chinesischen
Hubschrauber aufgepickt wurde. Eine Sorge weniger.
Man versuchte etwas den Flugweg abzukürzen. Die SA-5
an der Küste reagierten umgehen und nahmen die
Flugzeuge mehrfach unter Beschuss. Alle konnten aber
die anfliegenden Raketen abschütteln.
Westy entdeckte 40 Meilen voraus weitere
Feindflugzeuge; Mig-21
Er und Bumerang beschleunigten um die Strasse für
Viper frei zu machen.
Bumerang nahm gleich zwei auf einmal, Westy die
Dritte. Die Mig´s hatten keine Chance.
An der Grenze zu Südkorea dann erneut Feindflugzeuge,
diesmal vier Mig-29.
Beim ersten Schlagabtausch konnte Bumerang eine Mig
runterholen. Dann die nächste Sabotage: Der Host Link
ging down.
Bumerang war ohnehin leer geschossen und so
versuchten sie die Mig´s westlich zu
umgehen was letzthin auch funktionierte.
Viper landete zum guten Schluss sicher und erfüllte
somit das Missionsziel, nämlich den sicheren Transport
der Außenministerin.
Resümee des Einsatzes:
Alle Piloten haben vorbildliche Leistungen gezeigt.
Insgesamt gingen trotzdem leider drei F-16 verloren.
Zwei wegen technischen Defekt, eine wurde im
Luftkampf abgeschossen.
Die Gegenseite hat dafür sieben Mig-21 und drei Mig-29
weniger im Inventar. Bezüglich des vermuteten
Sicherheitslecks in den eigenen Reihen hatte dieser
Einsatz gezeigt, dass die schlimmsten Befürchtungen
noch übertroffen worden waren. Der Gegner war über die geplante Aktion voll im Bilde
gewesen.
Allerdings schien ihm ein Schnitzer unterlaufen zu sein.
Die Strategen gingen davon aus, dass nicht der
chinesische Außenminister das Ziel hatte sein
sollen, sondern Catherin Ashton. Anscheinend war ihm
zum Verhängnis geworden, dass er
sich bei den Amerikanern eine Herkules mit eben
amerikanischen Hoheitskennzeichen
geborgt hatte und die Angreifer hatten sich schlichtweg
vertan.
Und wieder eine QRA Bereitschaft
Quick reaction alert Bluebird Flight 256
(09.11.2012) Initiator Bumerang
Debriefing von Bumerang
Beteiligte Piloten:
QRA East (Kangnung)
Mustang1:Stingray 1.GW, Rabbit 47DF, Bluebird 1.GW
QRA West (Kunsan)
Cougar1: Hummer 47DF, Bikeman 47DF, Westy 47F
AWACS Eyeball1: Pitbull 47DF
DEFCON Einsatzzentrale
Antonov 124 Bluebird-256
Bumerang 47DF
Tokyo Int. Airport am frühen
Nachmittag des 09.November 2012.
Die Lautsprecher der Abfertigungshalle quäkten.
Die Passagiere des Bluebird Fluges 256 wurden
zum Boarding aufgefordert.
Endlich ging es los.
Wegen des andauernden Pilotenstreiks waren
etliche reguläre Flüge gestrichen worden. Flight
Officer Bumerang hatte zum Glück noch einen Platz
in einer Transportmaschine ergattern können und
so ging es mit fünfstündiger Verspätung endlich
wieder Richtung Südkorea.
Er schluckte den letzten Bissen des Croissant
hinunter, spülte mit einem kalten Schluck Kaffee
nach und begab sich zum Gate B.
Die Maschine, eine Antonov AN-124 „Condor“ war
durch die großzügige Glasfront des Gate´s zu
sehen und bot einen imposanten Anblick.
Was für ein großer Koffer. Die Ladung war bereits
verstaut und die Bugladeluke geschlossen. Soweit
er erfahren hatte flog die Maschine nach
Deutschland um einen Siemens- Generator zwecks
Überholung zu überführen.
Trotz der beträchtlichen Ladekapazität hatte die
Antonov noch Platz für 88 Passagiere. Der erste
Zwischenstopp war aber bereits in Seoul geplant.
Den Grund hierfür sah er etwas weiter vorne in der
Menschenschlange die sich vor dem Schalter
gebildet hatte.
Ein mickrig anmutendes Männchen im vollen
militärischen Ornat des
Nordkoreanischen Militärs
wurde, umrahmt von zwei Agents, in Handschellen
durch die Kontrollen geschleust. Soweit man
erkennen konnte blitzen auf den schmalen
Schultern des Gefangenen die Rangabzeichen
eines Generals.
Bumerang musste schmunzeln. Die riesige
Schirmmütze schien nur von den proportional etwas
zu groß geratenen Ohren gehalten zu werden.
Als er an der Reihe war, verriet ihm die hübsche
Stewardess auf seine diesbezügliche Frage, dass
es sich um den Nordkoreanischen General Kim
Yong Po handelte, dem in Südkorea wegen
Kriegsverbrechen der Prozess gemacht werden
solle.
Müde von der hinter ihm liegenden
Pilotenfortbildung ließ sich Bumerang wenig später
in den zugewiesenen Sitz fallen. Auf dem
Fensterplatz neben ihm saß schon eine ältere
nervös wirkende Dame, welche gerade von der
Stewardess einen Beruhigungsschnaps serviert
bekam.
„Flugangst“ entgegnete sie seinem belustigten
Blick.
„Na mache sie sich mal keine Sorgen, ich bin Pilot
und kann ihnen versichern, dass absolut nichts
passieren kann.“
Dass vier Maschinen dieses Typs in der
Vergangenheit bereits abgestürzt waren behielt er
für sich.
Tatsächlich schien sie diese Aussage etwas zu
beruhigen. Trotzdem hakte sie sich wenig später
beim Startlauf vertrauensvoll bei ihm unter.
Noch bevor die Maschine die japanische Küste
hinter sich ließ startete bereits die erste
Filmvorführung. Leichter Applaus brandete auf, als
sich der Film beim Intro als der neue James Bond
Streifen „Skyfall“ entpuppte. Allerdings legte sich die
Euphorie bei den zum großen Teil anwesenden
westlichen Fluggästen, als Daniel Craig den Dialog
mit einer piepsigen japanischen
Synchronisationsstimme ohne Untertitel begann.
Abgelenkt durch den spannenden Streifen
realisierten die Fluggäste nicht, dass sie selber
gerade in ein filmreifes Drama verwickelt wurden.
General Po nutzte die Ablenkung des Films. Er
täuschte einen schwächelnden Hustenreiz vor um
sich tief runterbeugen zu können. Die Agent´s,
abgelenkt durch die beginnende Liebesszene,
nahmen nur halbe Notiz von ihm.
Schnell taste er unter seinem Sitz und fand die
teuer eingeschmuggelte Luger Pistole. Er wartete
noch kurz, bis im Film eine wilde Schießerei von
statten ging. Dann drücke er dem rechts neben ihm
sitzenden Agent die Luger in die Rippen und
drückte ab.
Tatsächlich wurde seine Aktion nur von dem
zweiten Agent bemerkt, da die meisten Passagiere
wegen dem Film Kopfhörern trugen.
Der verbliebene Agent war allerdings viel zu sehr
von der Situation überrumpelt um Gegenwehr
leisten zu können. Der Gefangene erzwang die
Schlüssel für die Handschellen, welche daraufhin
den Besitzer wechselten und den Agent an seinen
Stuhl bannten. General Po schnappte sich
unauffällig die nächste Stewardess, mit dessen Hilfe
ihm der Zugang ins Cockpit gelang....
„Ihre Maschine ich entführt“
schnarrte er. „Wer hat Kommando?“
Der Pilot hob die Hand „ich“
Die Luger bellt auf und der Pilot rutschte tödlich
getroffen vom Sitz.
„Wer hat Kommando“ wiederholte er drohend.
Die Copilotin schaltete gedankenschnell „Sie“.
Der General setzte ein selbstgefälliges Haifisch-
Grinsen auf.
Er fummelte einen kleinen Zettel hervor.
„Stell du Frequenz ein, keine Trick!“
Die Copilotin rastete die gewünschte Frequenz und
übergab dem Entführer das Headset. Während er
Verbindung aufnahm glitten ihre zitternden Finger
unauffällig zum Transponder wo sie die Zahlen 7-5-
0-0 eindrehte….
Wenig später in der Alarmzentrale der
südkoreanischen DEFCON Luftabwehr legte der
OVD den Telefonhörer auf.
„Alle mal herhören! Korea Radar hat uns gerade
unterrichtet, dass eine wohlmöglich entführte
Zivilmaschine von Japan kommend in unsere ADIZ
einfliegt. Lassen sie unsere Alarmstartrotten
aufsteigen und informieren sie AWACS. Dies ist
keine Übung!“
Umgehend wurde die Bereitschaft West in
Kangnung alarmiert.
Flightleader Stingray schmiss fluchend seine
Keksdose und die Redbull Dose aus der Maschine
und gab
seinen beiden Wingmen Rabbit und Bluebird
Zeichen die Triebwerke zu starten.
Zwei Minuten später ging noch zusätzlich die
Alarmierung bei der QRA- Rotte West in Kunsan
ein. Hier
saßen Flightleader Hummer mit seinen Wingman
Westy und Bikemann in den F-16 Cockpits.
Die Piloten hatten sich eigentlich auf einen ruhigen
Dienst eingestellt und nicht wirklich mit einer
Alarmierung gerechnet, denn im Briefing war die
allgemeine Lage als äußerst entspannt suggeriert
worden. Daher war befohlen worden sich lediglich in
die ausgeschaltete Maschine zu setzten und das
Backup- Radio zu aktivieren.
Als der „Scramble“ Funkspruch über den Äther kam
setzte hektische Betriebsamkeit ein. Es galt binnen
5 Minuten in der Luft zu sein. So mancher
komplettierte seine Settings auf dem Taxiway.
Sofort nach dem Start nahmen die Leader
Verbindung mit DEFCON auf.
Sie wurden über die mögliche Entführung in
Kenntnis gesetzt und angewiesen auf Abfangkurs
zu gehen. Es wurde Verbindung mit AWACS
„Eyeball1“
hergestellt. Der zuständige AWACS Controller war
Pitbull welcher die F-16 mit dem nötigen Vectoring
zum Abfangen der entführten Maschine versorgte.
In der Zwischenzeit sickerten durch DEFCON
weitere Informationen über Flugzeugtyp,
Besatzung, Ladung, Rufzeichen und Flugplan
durch.
Mustang1, alias Stingray und seine Männern
erreichten als erste Rotte die Antonov.
Stingray ging in eine überhöhte Position auf der
linken Seite des Antonov Cockpits.
Dabei war es unheimlich schwer die Höhe zu
halten, da die AN- 124 mit rund 220 knt Cas in
30.000 Fuß daher schlich. Für die F-16 Piloten
bedeutete dies, dass sie knapp an ihrer
Abrissgeschwindigkeit operieren mussten und
alleine um die Höhe zu halten ständig am Stick
ziehen mussten.
In der Antonov bekam der General hektische
Flecken im Gesicht, als er die F-16 in enger
Formation erspähte.
Er machte ein paar Schritte aus dem Cockpit um die
hinteren F-16 durch die Fenster der Kabine ins
Auge fassen zu können. Die Copilotin nutzte den
Augenblick für einen schnellen Funkspruch.
"United States Airforce hier ist Bluebird 256. Wir
sind entführt worden. Es soll nach Nordkorea
gehen. Achtung Der Entführer hat
Luftunterstützung angefor..“ Sie wurde durch den
hereinstürzenden General lautstark
unerbrochen. „Was du machen, du funken?“
„Helfen Sie uns..“ hörten die F-16 Piloten noch den
verzweifelten Ruf, welcher durch den Knall einer
Pistole jäh abgebrochen wurde.
FUNKSPRUCH.mp3
Die F-16 versuchten weiterhin Funkverbindung
herzustellen, aber die Condor antwortete nicht
mehr. Nach Rücksprache mit der Leitzentrale
versuchte man verschiedene Möglichkeiten. Es
wurde weiterhin versucht Funkverbindung über die
internationale Notruffrequenz 121,5 und über Guard
aufzunehmen. Man gab Zeichen mit den
Querrudern und F/O Rabbit bekam von seinem
Lead den Befehl vor der Antonov zu flaren. Keine
Reaktion. Etwas Ratlosigkeit machte
sich breit.
Der Cougar Flight unter Hummer hielt derweil etwas
Abstand um den Luftraum zu sichern. Schließlich
hatte man aus dem kurzen Funkspruch der
Copilotin deutlich rausgehört, dass der Entführer,
über dessen Identität man mittlerweile durch
DEFCON aufgeklärt worden war, in welcher Art
auch immer Luftunterstützung angefordert hatte.
…Einen Moment, nachdem ihn sein Jähzorn
übermannt und dazu verleitet hatte die Copilotin
niederzuschießen wurde Kim Yong Po bewusst,
dass er jetzt keinen Piloten mehr hatte der die
Maschine zur Ruhmreichen Befreiungsaktion seiner
eigenen Person landen konnte.
Nachdem er die erste Panikattacke niedergekämpft
hatte versuchte er Lösungsorientiert zu denken.
Wenig später wurde Filmvorführung unterbrochen.
Eine leichenblasse Stewardess nahm das
Kabinentelefon aus der Halterung.
„Ist hier jemand Pilot?“ Das Zittern in der Stimme
konnte sie nicht verbergen.
Ein Raunen ging durch die Sitzreihen.
Bumerang saß nur drei Reihen entfernt und
bemerkte die Mündung einer Pistole, welche hinter
dem Vorhang hervorlugte.
Er rutschte in seinem Sitz runter. Hier stimmte was
nicht.
„Ja hier, der nette junge Mann hier ist Pilot“ ließ sich
unvermittelt die alte Dame neben ihm vernehmen
und gestikulierte wild mit dem Zeigefinger in seine
Richtung.
„Danke, vielen Dank“ Gab Bumerang gepresst an
die Oma zurück. Sie hatte es sicherlich nur gut
gemeint…
Der General schob den Vorhang zur Seite und kam
auf ihn zu.
„Du schon großes Flugzeug geflogen..“ blaffte ihn
der Entführer an.„ Bumerang beneinte dies
wahrheitsgemäß.
„Dann du lernen schnell schnell. Sonst alle hier bei
Teufel“
Grob schubste ihn der Gangster mit der Pistole in
Richtung Cockpit.
Nur nichts Unüberlegtes tun, ratterte es in
Bumerangs Kopf. Er war Pilot, kein Navy Seal.
Sie erreichten das Schott zum Cockpit. Bumerang
prallte etwas zurück als er die blutverschmierten
Konsolen erblickte. General Yong Po stieß ihm die
Luger ins Kreuz. „Los rein du“
Bumerang machte noch einen halben Schritt,
stolperte dann aber unerwartet über den am Boden
liegenden Piloten, verlor das Gleichgewicht und
stürze auf die Centerkonsole zu. Wild mit den
Armen rudernd suchte er Halt. Seine Linke fand das
Steuerhorn und griff beherzt nach der helfenden
Stütze.
Das Steuerhorn gab nach…
Mit einer Geschwindigkeit welche man einer solch
großen Maschine nicht zugetraut hätte kippte der
Jetliner über die linke Fläche in eine Abwärtsrolle.
Plötzlich war oben unten und oder umgekehrt...
Während Bumerang sich Augenblicke später
sitzend auf den Schaltern und Knöpfen des
Overheadpanels wieder fand, prallte unter, oder war
es über ihm der General Kopfüber in die
Frontkonsole.
Nach der zweiten Rolle landete Bumerang unsanft
mehr zufällig als beabsichtigt auf dem Pilotensitz
und nutze die Gelegenheit die Steuerorgane zu
ergreifen.
Ein Blick auf den Höhenmesser konnte nur
Aufschluss darüber geben, dass dieser hinter dem
Blutschmier wild am rotieren war.
Die Geschwindigkeit stieg rapide an. Bumerang
zerrte so wild am Steuerhorn, dass er dachte es
müsse gleich abbrechen.
Aus der Passagierkabine drangen die Schreie in
sein Bewusstsein. Wahrscheinlich schrieen sie
schon seit der ersten Rolle…
Wie gut, dass der Entführer noch befohlen hatte,
dass Alle angeschnallt zu bleiben hatten.
Oh Gott, was wenn sich die schwere Landung
losriss. Das sie es bis jetzt nicht getan hatte grenzte
an ein Wunder.
Gaaanz langsam und allmählich verringerte sich der
Sturzflugwinkel. Das Flugzeug ereichte 450 Knoten
und irgendwas erhöhte plötzlich den
Geräuschpegel. Noch 15° unter dem Horizont. Der
Fahrtmesser durchlief 500 Knoten und die An-124
war somit deutlich über ihrer
Maximalgeschwindigkeit. Über des Piloten Kopf
flammten plötzlich rote Warnlampen auf.
–ENGINE FIREUnterdes
war sich Mustang12 nicht mehr ganz
seiner Sache sicher. Stingray hatte ihm nach
Absprache mit DEFCON den Befehl gegeben einen
Warnschuss vor den Bug der Antonov zu setzten.
Rabbit schoss eine Salve aus seinem Vulcan
Geschütz und die Condor drehte plötzlich in eine
Rolle auf den Rücken. Hatte er sie getroffen?
Er konnte ja nichts von Bumerangs Stolpern wissen.
Kurz wurde von DEFCON spekuliert, ob sich die
An-124 Kamikaze mäßig auf eine Stadt stürzen
wolle und der Abschussbefehl hing schon in der
Luft.
Stingray gab Entwarnung; keine Ansiedlung in der
Nähe.
…Nach einer gefühlten
Unendlichkeit kam der Flieger endlich wieder in die
Horizontallage. Bumerang betätigte die
Feuerlöschanlage.
Ein Blick runter auf den General. Der sah verdammt
tot aus.
Dann erblickte er die neben sich in den Gurten
hängende Copilotin mit blutdurchtränkter Bluse.
Hatte sie gerade gestöhnt, war sie noch am Leben?
Das Geschrei in der Economy Class war einem
Wimmern gewichen.
„Ich brauche medizinische Hilfe hier vorne. Die
Copilotin ist schwer verletzt.“Rief er nach hinten.
Es folgte keinerlei Reaktion.
Doch; plötzlich stand ausgerechnet die alte Oma
etwas wackelig im Durchgang. Wie sich
herausstelle war sie Krankenschwester im
2. Weltkrieg gewesen und kannte sich insbesondere
mit Schusswunden aus. Laut ihrer fachmännischen
Meinung und Verarztung würde es die Copilotin
überleben.
Pitbull meldete sich. Eyeball1 hatte feindliche
Kontakte auf dem Radarschirm und die Antonov
passierte zu allem Übel gerade die Grenze zu
Nordkorea.
DEFCON gab den Befehl die Transportmaschine zu
schützen und gab die Angriffserlaubnis auf die
anfliegenden Mig-21.
Stingray stellte seine Nr.3 F/O Bluebird (zufällig
gleiches Callsign wie die Antonov) ab die Condor,
welche nach Westen abdrehte weiter zu eskortieren
während sich alle anderen F-16 auf die Mig´s
stürzten.
Ganze Zwölf Mig-21 hatte die Gegenseite zur
Unterstützung des Generals aufgeboten. Auf
Anweisung von DEFCON
übernahm AWACS Eyeball1 die Führung und
Koordinierung des Engagements.
Nach vier bestätigten Abschüssen wurden die
Flights angewiesen den nordkoreanischen Luftraum
zu
verlassen, da Bluebird-256 inzwischen in den
südkoreanischen Luftraum
geschwenkt war.
Endlich kam eine Funkverbindung auf Guard zur
Condor zu Stande.
Bumerang erklärte, dass sie wieder die Kontrolle
über die Maschine hatten. Allerdings hatte diese
deutlich gelitten. Zwei Triebwerke waren
ausgefallen und das Cockpit Interieur war stark in
Mitleidenschaft gezogen worden. Außerdem gab es
wohl ein Hydraulikleck und Stingray, welcher sich
wieder neben die Maschine gesetzt hatte konnte
bestätigen, dass die Antonov eine Rauchspur hinter
sich herzog.
DEFCON empfahl als nächste Landemöglichkeit
Kimpo Int. und Stingray und seine Männer leiteten
die orientierungslose Condor dorthin.
Der Cougar Flight war derweil noch aufgehalten
worden, da allem Anschein nach eine Mig Rotte
noch nicht genug hatte.
„Bluebird Platz in Sicht“
Bumerang setzte die Klappen auf 25° und fuhr das
Fahrwerk aus. Die Anzeige des Bugfahrwerks blieb
dunkel. Kunststück, Die Lampe war zertrümmert.
Ein schneller Außencheck der begleitenden F-16
brachte nicht wirklich Klarheit ob alles sauber
ausgefahren war... Man würde sehen.
Es rüttelte und schüttelte zwar alles ein wenig und
Bumerang hatte gelinde Mühe die Kiste auf Kurs zu
halten, Trotzdem hatte er ein gutes Gefühl was die
anstehende Landung betraf.
Er fuhr die Klappen auf Landekonfiguration…..und
die Maschine schmierte merklich nach links aus
dem Kurs. Was war denn jetzt los?
Selbst ein Vollausschlag aller Ruder in
Gegenrichtung ließ das Flugzeug unbeirrt nach links
schmieren und rapide an Höhe verlieren.
Stingray erfasste die Situation und gab über Funk
Anweisung die Klappen einzufahren und Schub zu
geben.
Bumerang fuhr die Landeklappen wieder auf 25° ein
und siehe da, die Steuerung gab ihre Blockade auf.
Keine Sekunde zu früh. Bumerang konnte die An-
124 erst in rund 200 Fuß Höhe über Grund in den
Horizontalflug stabilisieren. Das Geschrei von
Hinten war wieder angeschwollen.
„Jungchen“ rief die alte Dame warnend und zeigte
nach vorne.
Etwas großes Rotes rückte in den Focus des
Gesichtsfeldes. Sie steuerten genau mittig auf die
große Banghwa Brücke zu, welche sich über den
unter ihnen fließenden Han River spannte.
Mit ihrer Länge von über 4000 Fuß würde es die
behäbige Maschine nicht mehr schaffen vorher
wegzukurven.
Die verbliebenen Triebwerke liefen bereits auf
Volllast, aber es war abzusehen, dass sie bis zur
Brücke nicht mehr genug Höhe aufbauen würde…
Wie hoch war eigentlich das Seitenleitwerk, schoss
es Bumerang durch den Kopf.
Stingrays Warnungen klangen ihm im Ohr.
Er verringerte die Höhe auf 30 Fuß über dem
Wasser und schoss unter der Brücke durch.
Hinten in der Maschine war es plötzlich
Mucksmäuschen still geworden…
Er riskierte einen schnellen Blick nach hinten und
blickte in weit aufgerissene Augen.
Die Cockpittür stand nach wie vor offen…
Von der Oma gab´s immerhin einen anerkennenden
Schulterklopfer.
Wenn man davon absah, dass Bumerang den
nachfolgenden Turn mit einem etwas übertriebenen
Bank Angle flog und dabei noch um ein Haar den
Tower von Kimpo gerammt hätte, konnte man die
anschließende Landung auf der 14L als durchaus
gelungen bezeichnen.
Allerdings war zeitgleich eine Boing im Anflug auf
die gleiche Piste, nur ausgerechnet aus der
Gegenrichtung. Die Mustangs reagierten sofort,
beschleunigten und stießen
Hitzefackeln vor der anfliegenden Maschine aus.
Das Zeichen -hier nicht landen-
Der wohl blinddoofe KI Pilot setzte seinen
Landeanflug unbeirrt fort. Die Antonov konnte zum
Glück noch
rechtzeitig die Piste räumen.
Alle F-16 der Alarmstartrotten wurden angewiesen
ebenfalls in Kimpo zu landen und zehn Minuten
später standen Alle heil auf dem riesigen TARMAC
von Kimpo Int. und schüttelten sich die Hände.
Der Einsatz wurde vorbildlich durchgeführt und
abgeschlossen.
Eine besondere Erwähnung verdient die Leistung
von Flightleader Stingray, welcher bei diesem
Einsatz den Bärenanteil der Arbeit auf seine
Schultern nehmen musste. Seine Umsicht und
schnelle Reaktion auf sich immer wieder neu
ergebende Situationen sowie das einfühlsame
Runtersprechen der Antonov zur Landung wurde
perfekt ausgeführt.
Ende
Hier kommt die nächste Story
Hi Piloten,
der Base- Dienstplan für diese Woche ist raus.
Wir haben wieder Bereitschaft und zwar am
Mittwoch 21.03.12, diesmal allerdings abends.
Checkt euer Equipment in Bezug auf einen
möglichen Nachteinsatz, explizit die Funktion der
Nachsichtbrille NVG.
Die Wetterprognose zur Wochenmitte ist übrigens
nicht rosig.
Sieht so aus, als erwartet uns ein Sturmtief...
Debriefing einer scheinbaren ganz normalen QRA-Bereitschaft!
Debriefing von Nik
Gestern habe ich eine Sternstunde in der
Falconfliegerei erlebt. Er war einer der
interessantesten Einsätze, bei denen ich
mitgemacht habe. Ihr kennt doch Spruch:
Mittendrin, statt nur dabei. Der traf hier zu 100% zu.
Warum war er so interessant, weil er an Realismus
nicht zu übertreffen war? Wir waren im Briefingroom
und freuten uns, dass alle Airbasen wegen
schlechtem Wetter geschlossen waren. Wir konnten
also ganz entspannt die Karte vom Pizzaservice
studieren, die auf dem Beamer zu sehen war und
hatten wirklich eine lockere Unterhaltung begonnen
über dies und das. Vorweg noch einmal, es lief alles
genauso ab, wie ich es im Folgenden beschreibe,
nichts was nur meiner Phantasie entsprungen ist.
Plötzlich klingelte das Telefon, Flightofficer
Bumerang nahm den Anruf entgegen und stellte
plötzlich auf Umluft oder heißt es Lauthören? Es
kam der Notruf, dass eine F-16 vom Blitz getroffen
wurde und notlanden musste oder sogar abgestürzt
ist. Es gab nur die bruchstückhafte Ortsangabe 38°
N und QTR 010. Aber hört selbst. Leider ist das das
einzige Tondokument.
Weiter wurde gefragt, wer sich bei den
Witterungsbedingungen, bei denen ein sicheres
Fliegen nicht möglich war, freiwillig für diesen
Einsatz meldet. Alle Arme gingen sofort nach oben.
Sofort raus zu den Maschinen und sehr schnell und
mit Blitzrampstart gestartet, weil wir unbedingt das
letzte Abendlicht noch nutzen wollten.
Wir hatten vier Sektoren festgelegt (A,B,C,D), für
die wir uns splitteten. Im Suchgebiet lagen 5
Airstrips, auf denen er notgelandet sein könnte. Die
haben wir alle abgegrast, aber nichts gefunden. Des
Weiteren riefen wir immer auf der intenationalen
Notruffrequenz 121.5 nach LOBO 1. Nichts zu
hören, nur das Koreanische Grundrauschen.
Erschwerend kam dazu, dass zwischen
Wolkenbasis und dem Boden manchmal weniger
als 800 ft lagen.
Wir hatten Targetpods mit, die aber keine echte
Hilfe waren. Jeder hatte mal was gesehen, aber
immer war es irgendetwas nur keine F-16, auch
keine Reste. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, es
schiffte wie aus Kannen und die Blitze blendeten
uns derb. Es bestand die ganze Zeit die Gefahr, mit
einem Berg zu kollidieren.
Dann kam der Zeitpunkt, an dem wir schon etwas
resignierend beschlossen, auch einmal nördlich der
Flot ein eng begrenztes Gebiet abzusuchen.
Viper und Hummer Cowboy 1 & 2 waren schon
etwas nördlicher als Cowboy 3 & 4 Bumerang und
Nik, als wir ein leises Funkrauschen hörten. Wenn
Viper LOBO 1 rief, kamen Mikeklicks als Antwort,
wenn Bumerang oder ich riefen, nichts. Das war
das Zeichen, der Notsender muss im Norden, also
auf DPRK-Gebiet sein. Wir waren ganz aus dem
Häuschen, weil unser vermisster Pilot nach der
langen Suche und unserer geschwundenen
Hoffnung doch noch am Leben ist.
Als wir die Flot überflogen, meldete sich LOBO 1,
dass er auf einem DPRK Airstrip notgelandet sei
und seine F-16 nicht mehr flugfähig ist. Aus der
Stimmlage in unseren Funksprüchen konnte man
ganz deutlich unsere freudige Erregung hören.
Wie die Funksprüche des abgestürzten Piloten
zustande kamen, war für alle ein Rätsel.
Der Pilot antwortete in einem sauberen
Pilotenenglisch und teilte uns Wahrnehmungen mit,
die wir nicht verstanden. ZB. dass er deutliche
Triebwerksgeräusche der F-16 hört. Dann sprach er
sogar mit einem Glücksgefühl in der Stimme von
vier F-16 die leicht versetzt über ihn flogen. Als wir
als Indentifikationszeichen Flares raushauten,
bestätigte er dieses. Wie konnte das sein? Aber
egal, wir waren jetzt so angespannt, weil wir unter
den Witterungsbedingungen und den von Norden
auf den Airstrip vorrückenden Truppen alle Hände
voll zu tun hatten und noch nicht konkret wussten,
wie wir Lobo 1 da herausholen sollten. Wir waren
alle in einsitzigen F-16 unterwegs, was sich im
Nachhinein als großes Mako erwies. Darüber zu
lamentieren half nichts, denn auf Kunsan, wo wir
herkamen, gab es keine Doppelsitzer.
Viper hat dann ganz schnell entschieden und Lobo
1 mitgeteilt, er soll sich von seiner flugunfähigen
Maschine entfernen, damit wir sie mit der Gun
zerstören können und sie nicht in die Hände des
Feindes fällt. Für den Piloten haben wir einen
Rescue Heli angefordert. Der Pilot bat uns aber
eindringlich, dass der für seine Rettung zu spät
käme. Deshalb wurde umdisponiert und eine F-16
zur Landung befohlen, um den Piloten irgendwie
aufzunehmen. Hier möchte ich den Realismus mal
beiseite lassen.
Es kam wie es kommen musste, der landenden F-
16 knickte bei dem extremen Seitenwind das linke
Fahrwerk weg und ich konnte beobachten, wie sie
in den Wald schoss. Dadurch hatte sich das
Problem deutlich potenziert. Jetzt wurde wieder auf
den Rescue Heli reflektiert, aber noch eindringlicher
von unten gebeten, dass zwei Maschinen landen
sollen.
Gesagt getan, ich brauchte drei Anläufe, um meine
F-16 mit ächzendem Fahrwerk und schweißnasser
Kombi aufzusetzen. Viper meldete, dass er genau
hinter mir ebenfalls erfolgreich gelandet ist.
Die beiden Piloten brachten eine Sprengladung an
ihren F-16 an und zündeten diese. Sie liefen auf
uns zu und zwängten sich bei uns ins Cockpit.
Der Start war kein Problem und es gab mit einem
Glücksgefühl über die erfolgreiche Aktion den
Befehl, direkt nach Hause zu fliegen.
Da hatten wir aber die Rechnung ohne den Wirt
gemacht, weil alle Flugplätze an der Westküste
geschlossen waren. Auf eindringliche Nachfrage,
welche Plätze geöffnet wären, kam bedingt Sachon
oder Kadena in Japan. Dafür würde aber unser
Sprit niemals reichen.
Wir trauten unseren Ohren nicht, weil sich plötzlich
Camel 1 mit einer so sexy Frauenstimme meldete,
dass sie für uns über der Ostküste MOA 7 zum
Refuelling bereitstünde. Jetzt ging mir durch den
Kopf: Scheiße, ich beherrsche das Kurvenrefuelling
nicht besonders gut, es ist stockfinster und wir
haben mächtige Turbulenzen und Seitenwind > 20
kn. Der Blick auf meine Tankuhr verunsicherte mich
noch mehr, denn ich hatte nur noch 900 lbs im
Tank. Außerdem wollte ich mich jetzt bei dieser
Lady nicht blamieren und ein Ausstieg mit dem
Schleudersitz wäre nicht möglich gewesen, denn
wir saßen ja zu Zweit in der F-16.
Der Tanker war schnell gefunden, ich setzte mich
links hinter ihn und schaute Viper beim
Tankversuch zu. Seine Maschine vollführte wahre
Bocksprünge und nach seinen Angaben war ein
Tanken fast nicht möglich. Ich bat ihn, weil mein
Sprit jetzt völlig zur Neige ging, mich vor ihm tanken
zu lassen. Diesem Wunsch entsprach er mit etwas
Erleichterung in der Stimme; habe ich jedenfalls so
empfunden. ![]()
Jetzt wurde der letzte Faden meiner Kombi
durchgeschwitzt. Ich musste mit Nachtsicht tanken,
was mir sehr widerstrebt, aber ohne bestand
keinerlei Chance. Durch die Nachtsichtbrille konnte
man die Lichtzeichen nicht sehen, deshalb verließ
ich mich auf mein Gefühl, in der richtigen Position
zu sein.
Nach mehrmaligen Versuchen, sauber unter den
Tanker zu kommen, floss endlich der Sprit. Nach
1.500 lbs kam die erste Disconnectmeldung und ich
beließ es dabei, weil ein erneuter Tankversuch mir
nicht mehr sinnvoll erschien. Jetzt wurde von ATC
gemeldet, dass wir auf eigene Gefahr auf der 60 nm
entfernten Airbase Kangung notlanden dürfen. Mit
großer Erleichterung nahmen wir das zur Kenntnis,
weil Viper sich mit seiner Restspritmenge das
Tanken ersparen konnte.
Beim ersten Anflug habe ich den ILS-Gleitpfad nicht
gefunden. Als die Lichter des Runways auftauchten,
war ich viel zu hoch und musste einen erneuten
Anflug durchführen, der dann Routine war. Hatte
zwar Bedenken, dass ich mir bei der Landung auf
dem Airstrip das Fahrwerk oder die Bremsen lädiert
habe, weil ich dabei mächtig in die Eisen gehen
musste. Meine Bedenken waren unbegründet, weil
alles hielt, obwohl meine F-16 wie ein Känguru beim
Stepptanz über den Runway hüpfte und auch brav
am Ende des Runways zum Stehen kam.
Stellte dann meine Maschine erleichtert neben
Viper’s in die Parkposition und wartete auf Hummer,
der seinen Tankvorgang abgeschlossen hatte und
mit einem Höllenspeed, Sprit hatte er ja jetzt genug,
Richtung Kangnung kam.
Als wir den Einsatz erfolgreich beendet hatten, kam
unisono: Was für ein absolut megageiler Flug!
Ergänzend möchte ich noch hinzufügen, dass der
sehr realistisch notgelandete Pilot von Pitbull 64th
mit einem ganz erheblich technischen Aufwand
gespielt hat. Hut ab - besser geht es nicht. Mein
besonderer Dank geht an unseren Bumerang, der
für uns ein Glanzlicht in der Falconfliegerei gesetzt
hat, das man an Realismus und Spannung kaum
übertreffen kann.
Wie spannend ein Einsatz sein kann, ohne einen
einzigen Schuss abzugeben, wurde gestern
eindrucksvoll bewiesen
Hi Kowalski,
sehr schön!
Ich dachte erst, naja, dass ist was für Anfänger, aber es ist schon erstaunlich wie man sich bei den krummen Gradzahlen ganz schön verschätzen kann.
Feine Sache zum Üben und insbesondere zum Beschleunigen der Auswertung!
Danke!![]()
IFR Approach
Der AI-GCA (artifical intelligence - ground controlled approach) in BMS ist nicht in der Lage, eine Formation ordentlich aufzulösen. Sollte eine Formation eine IFR-Landung durchführen müssen ,werden ausschließlich unten beschriebene Verfahren angewendet Approach call: (request unrestricted approach)
Auflösen von Formationen
Das Auflösen sollte vor Einflug in IMC (instrument meteorological conditions) erfolgen. Zum Auflösen von Formationen gibt es im Wesentlichen zwei Verfahren:
• durch Geschwindigkeit • durch Geometrie
Auflösen durch Geschwindigkeit
Lead befiehlt Trail formation.(Radar Trail)
Auflösen durch Geschwindigkeit
Das Auflösen geschieht von hinten nach vorn: Lead hält seine Geschwindigkeit (z.B. M0.8), die #2-4 verringern die Geschwindigkeit auf M0.6 (nicht unter 200kt), bis die #2 einen Abstand von 2.5NM erreicht hat. Dann erhöht die #2 die Geschwindigkeit auf M0.8, so dass sie einen Abstand von 3NM zum Lead hält. Die #3 und die #4 verfahren entsprechend, so dass die Formation auf 9NM (#1-3NM-#2-3NM-#3-3NM-#4) auseinandergezogen ist. Die Entfernung wird mit dem FCR kontrolliert. Es ist sinnvoll, das Auflösen nicht im Sinkflug durchzuführen
Mission 3
Debriefing
Tja, ein Einsatz der einfach nicht rund lief...
Aufgabenstellung:
Die Balburen, welche durch den bis dato hervorragenden Einsatz der Dragon Fighter darin gehindert wurden ihren Vormarsch voranzubringen, kamen nun auf die Idee im Zielgebiet eine SA-6 Stellung aufzubauen, damit endlich dieser nervige störende Bombenregen von Oben aufhört. Zum Glück für die Dragons kam es auf Grund des starken Regens in den vergangenen Tagen zu Verzögerung und ausgerechnet die Radar Fahrzeuge waren wiederholt im Schlamm stecken geblieben. Die Werfer Batterien waren allerdings schon vollzählig vor Ort. Es galt heuer schnell zu handeln, bevor die Radare eintrafen und die SA-6 operativ gehen konnte.
Die Wetterbedingungen waren alles andere als Ideal an diesem Morgen. Über Aviano hing ein Sturmtief und der niederpeitsche Regen beschränkte die Sichtweite gegen Null. Im Zielgebiet sah es zum Glück etwas besser aus. Allerding lag auch hier eine geschlossene Wolkendecke in ca. 7000 Fuß. Keine Chance für die CAS Flights ihre Ziele visuell auszumachen.
Alle Flieger konnte pünktlich starten und durchbrachen wenig später im beginnenden Morgengrauen die Wolkendecke.
Schon in der Annäherung an das Zielgebiet kam der FAC Redwolf 51 durch eine 4er Rotte Mig-21 in Bedrängnis. Der nachrückende Falcon 1 Flight, welcher für die Luftraumsicherung verantwortlich zeichnete, konnte leider nicht die notwendige Awareness aufbauen um die Migs adäquat zu bekämpfen. Lobo2, einer der CAS Flights musste unterstützend eingreifen.
Resümee aus diesem Gefecht: 3 Migs konnten abgeschossen werden, eine flüchtete und Falcon12 wurde leider abgeschossen.
Panther3 hatte derweil beim FAC eingecheckt und man ging an die Bombardierung der SA-6 Werfer. Der FAC operierte hierbei unter der Wolkendecke und übermittelte in schon routinierter Weise mittels 9- Liner etc. die Angriffsparameter an den CAS Flight. Redwolf51 musste hierbei ein nicht geringes Risiko eingehen. Kam er der feindlichen Stellung zu nahe, musste er mit schultergestützen SAMs ala SA-7 oder SA-14 rechnen. Aber er machte sein Sache sehr gut und blieb in dieser Hinsicht unbehelligt.
Wieder gab es eine Unterbrechung, als 2 SU-27 auf den Plan traten. Falcon11 war an diesem Morgen sichtlich mit der neuen Bedrohung überfordert und endete nach kurzer Zeit am Schirm. So konnten die Feindflieger durchbrechen und einer nahm sich den Tanker vor, an dem gerade Lobo22 zur Treibstoffübernahme hing. Lobo22 konnte gerade noch die Raketensignatur einer Adder im RWR bemerken und sich vom Boom lösen, als die Rakete ohne weitere Vorwarnzeit bei ihm einschlug. Dadurch, dass er sich vom Tanker gelöst hatte, rettete er der Tankerbesatzung das Leben. Der Tanker wurde zwar beschädigt, blieb aber soweit flugfähig und konnte sich in Folge distanzieren.
Die SU-27 mussten natürlich auch dran glauben, das führte Lobo21 zu Ende, welcher dafür allerdings seine AG Zuladung verwerfen musste. Durch diese ganzen Verzögerungen und dem Umstand, dass die CAS Flight AA gehen mussten, wurde zu viel Treibstoff verbraucht. Da der Tanker nicht mehr verfügbar war und mittlerweile die SA-6 Radare eingetroffen waren und die SA-6 gleich Lobo21 unter Feuer nahm, brach Redwolf 51 den Einsatz ab und die restlichen Flieger gingen auf Heimkurs.
Nach der ILS Landung in Aviano reiten sich nun 4 Maschinen auf dem Apron. Drei Maschinen waren unter dem Einsatz abgeschossen worden. Insgesamt konnten nur 4 SA-6 Werferbatterien von Panther31 vernichtet werden. Ein hoher Preis.
Beteiligte Kräfte:
Falcon1 CAP:
Bikeman, Maverick
Lobo2 CAS:
Viper, Nik
Panther3 CAS:
Bumerang, Monkey
Redwolf51 FAC:
Pitbull
nik hab die Chroniken 2012/2013 in die Dropbox gepackt.
Die Mission war übrigens noch aus einem anderen Grund "anders".
Wer dem Bericht aufmerksam gefolgt ist wird bemerkt haben, dass mein Post im Forum bezüglich der Beerdigung am 19.07.2012 eingestellt wurde.
Der eigentliche Einsatz wurde aber erst mit dem 24.08. 2012 datiert. Die Vorbereitung, von der Rekrutierung und Einweihung einzelner Piloten, bis über die heimlichen konspirativen Treffen
verschiedenen Staffelmitglieder bis zur Planung der Mission, oder die zufällige Themenauswahl von Trainingsflügen ging quasi in Echtzeit über Wochen von statten.
Aus Sicherheitsgründen wussten dabei längst nicht alle Piloten , wer denn sonst noch in die Aktion involviert war und sie waren angewiesen gegenüber den Kameraden nichts verlauten zu lassen.
Das war eine richtige geheime Verschwörung.
Es dürfte den Leser doch stark verwundern, dass der Drahtzieher dieses Unternehmens nicht in den Bau gewandert ist, sondern sogar im gleichen Jahr noch zum X/O des Geschwaders berufen wurde...![]()
Was gibt es schöneres als am Pool zu liegen und eine gute Fliegergeschichte zu lesen.
Ich hab mal in der Staffelgeschichte gekramt und möchte an dieser Stelle mal wöchentlich ein paar Einsätze zur Urlaubsunterhaltung einstellen.
Fangen wir mit einem der ungewöhnlichsten Einsätze der Dragon Fighters an, bei dem ein Großteil der Piloten anschließend vor ein Militärgericht
gestellt, später dann unerwartet sogar mit einer Medallie

ausgezeichnet wurden und dessen Planung und Ausführung, sowie Flugdauer (4 Stunden) beispiellos waren.
Viel Spaß beim Lesen!
Operation independently ride
"Flight of the intruder"
(24.08.2012) Initiator Bumerang
Debriefing Bumerang:
ABSCHLUSSBERICHT DER SONDERKOMMISSION
Untersuchungsbericht bezüglich der Vorfälle vom 24.08.2012
ACHTUNG! Dieser Bericht ist absolut streng vertraulich zu behandeln.
Zugänglich ab Sicherheitsstufe 7!
Sachverhalt:
In den Abendstunden des 24.08.2012 wurde ein Luftangriff auf eine geheime Raketenfabrik in Nord Korea geflogen.
Dieser Einsatz war nicht autorisiert und wäre auch im entsprechenden Zeitraum nicht genehmigt worden, da das Ziel in einer erklärten Flugverbots/ Nicht Angriffszone lag.
Die beteiligten Piloten handelten in sträflicher Eigenmächtigkeit.
Der Einsatz wurde von ihnen vorsätzlich geplant und ausgeführt.
Die Piloten haben sich vor dem Militärgericht zu verantworten.
Es werden ihnen folgende Tatbestände zur Last gelegt:
Anklagepunkte:
Eidbruch, da sie ohne Autorisierung einen Einsatz geflogen sind.
Täuschung von Vorgesetzen
Entwendung fremden Staatseigentums btr. zwei Mig-29 aus Kadena/ Japan
Befehlsmissachtung da Einflug und Angriff in einer Flugverbotszone
Missbrauch von eigenem Staatseigentum btr. F-16 inkl. Waffen
Missachtung der Vorschriften
Verschwendung von Staatseigentum. Abwurf von 18 Außentanks
Nicht autorisierter Abwurf von 24 MK-82 Air Freifall Bomben über Nordkorea
Entwendung einer C-130 Herkules Transportmaschine
Verlust einer C-130
Verlust einer F-16
Die besondere Brisanz des Falles liegt darin, dass ein Großteil einer ganzen Staffel in diese Vorgänge involviert war. Als schockierend zu bewerten ist, dass sich selbst die kommandierenden Offiziere an dieser Aktion beteiligten.
Beteiligte Personen:
Die Hauptangeklagten:
Initiator und Anstifter
F/O Bumerang 47DF
Commanding Officer 47DF C/O Viper
Executing Officer 47DF X/O Nik
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Die Nebenangeklagten:
Piloten, welche an dem Flug beteiligt waren:
F/O Rabbit
F/O Pitbull
F/O Reno
F/O Shark
F/O Westy
F/O Campino
F/O Joker
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Mittelsmänner:
NIM/ Agentin Süd Korea
P/O Willson/ Kadena
Vorgeschichte:
Bereits seit Monaten gab es massive beunruhigende Vorfälle in der Region zu beobachten.
Anfang des Jahres 2012 wurden erhöhte Geheimdienstaktivitäten wahrgenommen. Chiffrierte Meldungen ginge über den Äther und schließlich wurde das Rätsel innerhalb der Operation „Enigma“ gelöst. Es handelte sich um geheime Raketentests von einem Trägerschiff aus, welche u.a. den Abschuss einer zivilen Passagiermaschine zur Folge hatten.
Enigma, welche von Piloten der 1.Glory Wings, 31.Lost Angels, 64.Gost Bulls und den 47.Dragon Fighters geflogen wurde konnte mit der Vernichtung des Trägerschiffes erfolgreich beendet werden.
Die verantwortliche Nation oder Organisation konnte zum damaligen Zeitpunkt allerdings nicht ermittelt werden.
Leider war Aufgrund dieser Vorfälle, insbesondere wegen der irrtümlichen Annahme, dass die Alliierten Piloten für den Verlust der Zivilmaschine verantwortlich wären, das Verhältnis zu Süd Korea soweit abgekühlt, dass die Alliierten kurzzeitig des Landes verwiesen wurden.
Anschließend folgten durch die zeitweise Annäherung Nord und Süd Koreas starke landesinterne Unruhen. Dies sorgte für Ablenkung und das Raketenproblem rückte in den Hintergrund. Die 47DF konnten ihre Hilfe in diesem Konflikt in der Operation Round Hammer erfolgreich beisteuern und waren seit dem wieder in Kunsan stationiert.
Im Juli 2012 erschien dann ein Pressebericht einer Nord Koreanischen Parade, in der mit einem neuen Raketenprototyp posiert wurde.
Die 47DF konnten wenig später innerhalb der Mission Long Sprint eine größere Lieferung dieses Typs zerstören.
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Entwicklung und Vorbereitung des eigenmächtigen Einsatzes:
Operation Long Sprint hatte ihre Opfer gefordert. Beim Gegner eingeschleuste Agenten wurden enttarnt. Einer davon war ein guter Freund von F/O Bumerang.
Bumerang setzte nach der Beerdigung folgenden Beitrag in das interne Forum der 47DF und legte somit den Keim für das Vorhaben:
Abschrift Forumsbeitrag vom 19.07.2012:
Frust nach Operation Long Sprint!
Oh man Leute, ich bin vielleicht gefrustet!
Hab heute Lt. Cmd. Jester Kamikatze getroffen. Ratet mal wo…
Auf der Beerdigung eines guten Freundes von mir!
Auf meine Frage, woher er Martin denn kennen würde zog er mich zur Seite und sagte mir im Vertrauen, dass mein Freund im Zuge eines Undercover Einsatzes ein maßgeblicher Informant bei der Operation Long Sprint gewesen war. Leider flog seine Deckung auf.
Daraus resultierte übrigens die außerplanmäßige Vorverlegung des Einsatzes.)
Insgesamt wurden 4 Marines vom Gegner enttarnt und hingerichtet.
Ich wollte mich mit dem Gedanken trösten, dass ihr Tot nicht umsonst gewesen war, da wir die Raketen ja erfolgreich zerstört haben.
Jester wies mich allerdings darauf hin, dass wir ja nur die Lieferung vernichtet haben.
Die Produktionsstätte blieb unangetastet und natürlich würde jetzt umso intensiver
weiter gebaut um den Verlust unseres Angriffes wieder wett zu machen.
Hab Jester natürlich sofort versichert das wir von den 47DF uns sofort für die Bombardierung der Raketenfabrik freiwillig melden würden, stimmt doch oder?
Leider sagte er mir, dass wir lange auf den Einsatzbefehl warten könnten. Man hätte
zwar eine gewisse Ahnung wo die Fabrik zu finden wäre, aber genau das wäre das
Problem. Nachdem ich ihn wohl nicht gerade geistreich angeschaut habe ließ er
die Katze aus dem Sack.
Die Anlage wird irgendwo im äußersten Norden Nordkoreas vermutet. Dort gilt aber eine Flugverbotszone für Angriffsmissionen. Warum?!?
Weil die DPRK halbwegs inoffiziell von China mit Material und Personal unterstützt werden. Unsere Regierung hat begründete Angst, sollten bei solch einem Angriff Chinesen getötet werden, so könnte das schlimme Folgen haben. China könnte vermehrt mit Nordkorea sympathisieren um es mal gelinde auszudrücken.
Nordkorea weiß um die Befürchtung unserer Regierung. Daher ist es nur zu wahrscheinlich, dass sie dies ausnutzen und diese wichtige Fabrik dort zu finden ist.
Also Fakt ist: Von Offizieller Seite werden wir keinen Angriffsbefehl bekommen.
Das einzige mögliche Ziel wäre halt wieder nur eine entsprechende Lieferung welche sich in den Süden an die Flot verirrt.
Jester meinte allerdings, da jetzt der Großteil der infiltrierten Agenten enttarnt
worden war, würden wir wohl nicht noch einmal so eine gute Gelegenheit wie bei
Operation Long Sprint bekommen.
Hätten wir dennoch das unverschämte Glück so eine Lieferung mal wieder abfangen zu können, würde sich nur das Karussell weiter drehen.
Auf den Einsatz hätte ich schon echt Bock. Wir riskieren unser Leben und am Ende…
Verdammt, war unser Einsatz, der Tot von 4 Marines inkl. Meines Freundes umsonst?
Als ich seine Frau mit den drei kleinen Kindern dort auf dem Friedhof stehen sah
habe ich meinem Freund am Grab geschworen alles zu unternehmen, damit sein Opfer nicht umsonst war….
-Forumseintrag Ende-
F/O Bumerang suchte daraufhin Gleichgesinnte und fand sie in X/O Nik, F/O Rabbit und F/O Pitbull. Schon zu diesem Zeitpunkt war klar, sollte man dazu in der Lage sein, würde man einen nicht autorisierten Einsatz durchführen.
Bumerang fand in der Wohnung seines ehemaligen Freundes einen Namen und eine Telefonnummer. Daraufhin reisten er und F/O Rabbit im Zeitraum vom 28.07 bis 05.08.2012 in die kleine Südkoreanische Stadt Yeoncheon um weitere Nachforschungen anzustellen.
Dort trafen sie am 31.07.2012 auf die südkoreanische Agentin Nim, welche zuvor die Kontaktperson des getöteten Marines gewesen war. Sie ließ sich auf den Plan ein und da sie bereits im Vorfeld eine Spur verfolgt hatte, schleuste sie sich in die nordkoreanische AFB Koksan ein.
Mehr aus Zufall traf sie am 03.08.2012 gegen 23:00 Uhr in einer Bar nahe des Stützpunktes Koksan auf eine Piloten, welcher durch den beträchtlichen Konsum von Alkoholika ihr gegenüber u.a. ausplauderte, dass er nur zu den speziellsten Geheimmissionen herangezogen würde.
Nim lockerte seine Zunge unter Zuhilfenahme von beträchtlichem Charme und weiteren erheblichen Mengen von Alkohol und bekam heraus, das es sich um einen Mig-29 Piloten handelte.
Er erzählte ihr, dass er gerade z.B. die Aufgabe hätte, jede Woche Funktionäre zu der absolut geheimsten Raketenbasis die es geben würde zu eskortieren. Jeden Mittwochabend würde sich die Obrigkeit persönlich ein Bild der Fortschritte, der Entwicklung und der Produktion machen und er würde sie auch höchst persönlich in Wonsan abholen um sie mit seiner Zweierrotte Mig-29 zu eskortieren.
Bevor Nim den Piloten unter den Tisch gesoffen hatte fand sie des Weiteren noch heraus, das er während des gesamten Fluges Funkstille zu halten hatte. Außerdem beschwerte er sich noch darüber, dass er jedes Mal bei einem Zwischenstopp Minutenlang über dem verdammten Platz kreisen musste, bis sich seine lahmarschigen Schützlinge bequemt hätten endlich in den Hubschrauber umzusteigen.
Rabbit und Bumerang kehrten mit diesem Wissen in ihr Squadron zurück.
Zusammen mit Pitbull und Nik wurde ein erster grober Plan einer möglichen Mission entworfen. Dabei stellte sich heraus, dass sie alleine mit vier Piloten die Aufgabe nicht stemmen würden können und so rekrutierten sie in Folge weitere Piloten.
Der X/O Nik konnte C/O Viper gewinnen.
F/O Rabbit warb F/O Shark an
F/O Bumerang bekam von F/O Westy und F/O Reno positiven Bescheid.
Außerdem wurde Bumerangs Flugschüler F/O Campino gebeten sich wegen seiner früheren zivilen Flugerfahrungen mit der C-130 Herkules vertraut zu machen.
Laut Aussage von Bumerang wurde Campino nicht in den Plan eingeweiht. Er bekam lediglich die Order innerhalb Südkoreas eine Herkules von A nach B zu fliegen.
In den folgenden zwei Wochen wurden die Details der Mission ausgearbeitet.
Zwei Trainingsmissionen wurden abgehalten um die vordringlichsten Probleme des Einsatzes zu klären. Dabei ging es vornehmlich um benötigten Treibstoff, Luftbetankung, Tiefflug, Air/Air Tacan.
Die Südkoreanische Agentin Nim meldete sich zwischenzeitlich. Durch Observation der Flugplätze Koksan und Wonsan gab es neue Erkenntnisse:
Die Flüge fanden nicht nur Mittwochabends, sondern auch Freitagabends statt.
Die Mig´s starteten um 17:50 Uhr in Koksan und holten eine Coaler Transportmaschine um 18:15 in Wonsan ab.
Für die Durchführung des geplanten Einsatzes benötigte man zwei Mig-29S.
Mit leichter Unterstützung des Südkoreanischen Geheimdienstes wurden deshalb am 12.08.12 die Piloten X/O Nik und F/O Pitbull in Kadena/ Japan in das laufende Programm Shitstorm als zivile Piloten eingeschleust.
Operation Shitstorm umschreibt einen Großangelegten entmilitarisierungs- Plan seitens Japans. Japan hatte rund 300 Mig-29 aufgekauft. Diese wurden nach und nach von Kadena zur AFB Choongwon in Südkorea überführt um dort demontiert zu werden.
Die 47DF hatten bereits die Aufgabe gehabt die erste große Lieferung von zwanzig Mig-29 am 18.07.12 zu überwachen. Dabei war es auch prompt durch eine ein Su-27 welche sich unter den Verband gemischt hatte zu einem Zwischenfall gekommen.
Die Flugdurchführung:
Die beteiligten Piloten zeigten in den Einzelverhören bezüglich der Ereignisse eine vorbildliche Kooperationsbereitschaft, was ihnen etwas strafmildernde Umstände verspricht. So konnte ein vollständiges Bild des Einsatzes rekonstruiert werden.
Am späten Nachmittag des 24.08.2012 starteten um 16:45 Uhr Ortszeit sieben
F-16 C52 von der AFB Kunsan zu einem angemeldeten und genehmigten Trainingsflug.
Der ordnungsgemäß eingereichte Flugplan sah einen Übungsbodenangriff auf die Trainingsranche Kotar mit anschließender Luftbetankung vor. Die Maschinen waren mit jeweils sechs Mark-82 Air Bomben beladen. Auch das Mitführen der scharfen Munition war ordnungsgemäß angemeldet und genehmigt worden. Etwas stutzig wurde man, da der Beladeplan drei externe Zuatztanks vorsah. Auf Anfrage begründete F/O Rabbit, mit einem Augenzwinkern, dass es sich um eine Absprache mit der Tankercrew handeln würde. Die wollten ihre Newbies einarbeiten.
Außerdem startete zur gleichen Zeit eine C-130 Herkules von Kunsan aus.
Geflogen wurde diese von F/O Campino.
Bei dem vorbereitenden Trainingsflug gab es Probleme beim Air- Refueling, da die Tanker teilweise nicht mehr ihren Track folgten, sondern nur noch Vollkreise flogen.
Die Herkules sicherte somit Plan B ab, sollte es bei der Luftbetankung wieder zu Problemen kommen.
Man hatte zwar bereits im Vorfeld Treibstofffässer auf zwei Airstrips verfrachtet, welche aber nicht den Worst case abdeckten, dass alle Flieger mit Treibstoff versorgt werden müssten.
Kurz vor dem Start bekam Campino erst den Flugplan ausgehändigt.
Ebenfalls gegen 16:30 startete von Kadena in Japan aus ein Package von insgesamt vierzehn Mig-29, welche im Zuge der Operation Shitstorm von zivilen Piloten und natürlich gänzlich unbewaffnet nach Choongwon in Süd Korea überführt wurden.
Zwei der vierzehn Mig-29 wurden von den eingeschleusten X/O Nik und F/O Pitbull pilotiert.
Zunächst entsprach die Durchführung des F-16 Fluges dem eingereichten Flugplan.
Kotar wurde bombardiert. Zu diesem Zeitpunkt viel es nicht weiter auf, dass der Großteil der F-16 lediglich zwei der sechs Bomben abwarf.
In der Zwischenzeit hatte der Verband von Mig-29 aus Kadena die Südkoreanische Küste erreicht. Die Eskorte von japanischen F-5 war an der ADIZ von F-16 aus Sachon abgelöst worden. Als sich die Mig´s zum Anflug auf Choongwon staffelten wurde von dort überraschend gemeldet, dass die Piste durch eine plötzlich über die Landebahn getriebene Rinderherde nicht landbar war.
Dieses kleine Ablenkungsmanöver wurde durch die südkoreanische Agentin Nim inszeniert. F/O Pitbull und X/O Nik nutzten das darauf folgende Wuhling des abzubrechenden Anflugs um sich diskret zu empfehlen. Wenig später konnten sie unentdeckt auf einem kleinen Behelfslandestrip namens Yongju unter Zuhilfenahme des Bremsschirmes landen.
Der Landepatz war im Vorfeld als geeignet erachtet worden, weil er strategisch nahe zu Choongwon lag, nicht in aktiver Benutzung stand und die Abstellfläche für Flugzeuge von Baumbestand umgeben war, was einen hervorragenden Sichtschutz gegenüber neugierigen Augen gewährleistete.
Campino schwebte wenig später mit der Herkules ein.
Leider hatte man bei der eiligst organisierten Beladung die Rechung ohne einen
C-130 Lademeister gemacht. Im kurzen Endteil wirbelte Campino das Trimmrad nach vorne, aber die Maschine wurde in Landekonfiguration zu schwanzlastig.
Die Herkules chrashte und rutschte auf den Grünstreifen.
Campino konnte aus der Notaustiegsluke des Cockpits klettern und durch einen schnellen Spurt genügend Distanz aufbauen, bevor die Herkules, voll gepackt mit Treibstofffässern, explodierte.
Pitbull und Nik griffen somit auf die vorab bereitgestellten Treibstofffässer zurück und die Betankung der beiden Mig´s, welche jeweils mit drei Zusatztanks bestückt waren, lief an. Jetzt durfte aber bei der Luftbetankung der F-16 nichts schief gehen.
Diese hatten unterdes ihr AG Training über Kotar beendet und flogen die an der Ostküste operierenden Tanker an. Eine KC-10 und eine KC-135 flogen in 25 Meilen Abstand ihre Tracks, geschützt durch jeweils eine HAVCAP Rotte F-15.
Zum schnelleren gleichzeitigen Refueling teilte man sich auf die zwei Tanker auf.
Schon zu diesem Zeitpunkt wechselte man von der taktischen Standard Frequenz auf eine vorher bestimmte Geheime auf dem UHF Band.
Die Betankung lief reibungslos. Diesmal waren alte Veteranen im Cockpit der Tanker.
Allerdings nahm die Übernahme von Treibstoff eine geraume Zeit in Anspruch.
Alle F-16 hatten drei Zusatztanks zu befüllen.
Als F/O Bumerang und F/O Rabbit Treibstoff aufgenommen hatten, strebten sie den Pushpoint zu, welchen sie mit den Mig-29 vereinbart hatten.
Um 17:52 vereinigten sie sich mit Pitbull und Nik.
Um 17:55 wurde die Grenze zu Nordkorea im Tiefflug passiert, danach stiegen die Maschinen auf 10.000 Fuß.
Die F-16 -Intruder3- hatten ihr Radar deaktiviert und klemmten sich in engster Formation unter die Mig´s, so dass ein potentielles gegnerisches Radar maximal ein Radarreturn pro Pärchen auflösen konnte. Die unbewaffneten Mig´s unter Pitbulls Führung führten nun mit ihrem Mig-29 Radar, welches wohl im Nordkoreanischen Luftraum weniger für Aufmerksamkeit sorgen durfte, die F-16 an die feindliche Mig-29 Rotte heran, welche ja wie man wusste um 17:50 in Koksan gestartet war und nach Wonsan fliegen wollte, um dort die Eskorte für die Transportmaschine zu stellen.
Der Plan war verwegen. Man wollte diese Mig´s ausschalten und anstatt ihrer selber die Eskorte für die Transportmaschine übernehmen.
Diese würde sie dann ahnungslos in die Nähe der Raketenfabrik führen.
Pitbull meldete Contact und nahm direkten Kurs auf die gegnerischen Mig´s.
Diese wurden anscheinend misstrauisch und splitten sich kurz bevor die F-16 Piloten sie sehen konnten. Bumerang konnte schließlich eine der Mig´s visuell ausmachen, trennte sich von seinem Schattenspender Pitbull und schoss die Mig mit einer Sidewinder ab. Aber wo war die andere Maschine? Pitbull gab den F-16 einen Vektor, aber die zweite Mig war visuell nicht auszumachen.
Der gesamte Plan war gefährdet. Bumerang entschloss sich das bordeigene F-16 Radar zu aktivieren. Die Mig hatte sich bereits abgesetzt und suchte ihr Heil in der Flucht. Während Pitbull und Nik Kurs auf Wonsan nahmen, jagten Bumerang und Rabbit der flüchtenden Mig hinterher. Nach langen zwei Minuten konnten sie die Mig endlich stellen und vernichten.
Nach dieser Aktion deaktivierte Intruder3 schnell wieder das Radar und ging in den Tiefflug um auf schnellsten Weg wieder den nordkoreanischen Luftraum zu verlassen.
Nik und Pitbull hatten inzwischen Wonsan erreicht und gingen in einen Orbit über der Base.
Pünktlich um 18:10 startete die nordkoreanische Transportmaschine von Wonsan.
Da Funkstille befohlen war schöpfte niemand Verdacht, als sich Nik und Pitbull zur Eskorte an die Flanke der Coaler setzten. Allerdings hielten sie gebührenden Abstand. Sollte bemerkt werden, dass ihre Mig´s gänzlich unbewaffnet waren hätte es wohl unangenehme Rückfragen gegeben.
Die F-16 Flüge Intruder1 mit Viper und Reno und Intruder2 mit Westy und Shark hatten in der Zwischenzeit das Air Refueling erfolgreich und ohne Probleme beendet.
Intruder3 konnte unangefochten den Nordkoreanischen Luftraum verlassen und ging erneut an die fliegende Tankstelle.
Zu der Zeit wurde der nicht in den Plan involvierte Pilot F/O Joker informiert.
Er war im Zeitraum der Planungsphase in Urlaub gewesen und somit nicht in das geplante Vorgehen eingeweiht. Da der Einsatz zu komplex war um ihn im Flug zu instruieren wurde er nach dem Refueling alleine zurück nach Kunsan geschickt.
Somit wird vorab F/O Joker vollständig entlastet.
Gegen 18:20 ging eine erste Positionsmeldung von Pitbull an die F-16 ein.
Man wollte das Strike Package zeitnah nachrücken lassen. Dabei mussten die Mig Piloten berücksichtigen, dass ihre Koordinaten so gewählt waren, dass die F-16 genug Deckung fanden und u.U. noch ein Holding an der betreffenden Position drehen konnten.
Allerdings waren die F-16 noch weitere 10 Minuten an den Tankertrack gebunden, da Intruder3 das Auftanken noch nicht beendet hatte.
Pitbull übermittelte bereits das zweite Mal Koordinaten als es endlich in Feindesland gehen konnte. Die F-16 Piloten hackten die Koordinaten in ihr ICP und unter Viper´s Führung ging man im Tiefflug auf Kurs.
Heftige Turbulenzen überraschten die Flieger unter 1000 Fuß AGL. Die vorherrschende feuchtwarme Thermik ließ den Flugweganzeiger im HUD einen wilden Tanz aufführen.
Pitbull und Nik machten sich derweil um den üppigen Flugverkehr Sorgen.
Mehrfach registrierten sie Transportmaschinen die ihren Kurs kreuzten. Hoffentlich blieben die F-16 unentdeckt.
Man wusste um das hervorragend ausgebaute Netz der Luftabwehr.
Auch Viper und seine Männer machten sich ihre Gedanken über die Luftabwehr.
Die einzige Chance unbemerkt durch den Abwehrschirm zu schlüpfen war im Tiefflug. Außerdem hatte Viper die schwierige Aufgabe aller Arten von Bebauungen auszuweichen, damit es keine visuelle Sichtung gab.
Zunächst flog man im Küstenbereich. Da man hier aber nicht genug Deckung fand entschloss Viper das Package landeinwärts zu leiten, da die Berge ein deutlich besseres Maskieren versprachen.
Es folgte ein wilder Ritt durch Canyons und Schluchten mit abrupten Richtungsänderungen wenn Ansiedlungen oder Flugplätze umgangen werden mussten.
Da die F-16 das Radar deaktiviert hatten und somit auch der Datalink zwischen den Maschinen nicht verfügbar war, behalf man sich mit dem Air/Air- Tacan.
Plötzlich tauchten Mig-29 Radarsignaturen im Radarfrühwarnempfänger auf.
Waren sie entdeckt worden. Jetzt musste zusätzlich zu den Boden- Threats auch noch der Kurs auf Luftbedrohung abgestimmt werden. Anscheinend waren sie für die gegnerischen Piloten aber zu tief, um vom Radar als Flugzeuge identifiziert zu werden. Die Radarsignaturen blieben zwar hartnäckig, aber es erfolgte keine aggressive Reaktion seitens des Gegners.
Auch die Luftabwehr hatte sie anscheinend noch nicht bemerkt.
Intruder0, die Mig-29 hatten mit der nordkoreanischen Transportmaschine deren Destination erreicht. Es handelte sich um den Flugplatz Manpò kurz vor der Chinesischen Grenze. Sie kreisten über den Platz, bis die Passagiere der Transportmaschine in einen Mi-8 Helikopter umgestiegen waren.
Dieser erreichte dann nach einer kurzen Flugzeit von vielleicht 5 Minuten sein Ziel. Die geheime Raketenfabrik!
Pitbull übermittelte die Ziel- Koordinaten an die nachfolgenden F-16 und gab eine Beschreibung der Anlagen durch.
Viper war mit seinen Männern immer noch genötigt sich in wilden Ausweichmanövern dem Zielgebiet zu nähern. Das kostete Zeit.
Zeit welche Intruder0 davon lief. Die Mig´s waren dafür vorgesehen das Package mit ihrem Radar sicher aus Nordkorea zu leiten und möglichen Luftbedrohungen so effektiv auszuweichen. Allerdings ging ihnen der Treibstoff aus und sie mussten auf Heimkurs gehen, bevor die F-16 das Ziel erreichten.
Es wurde rapide dunkel.
Gegen 19:10 überflogen die F-16 im letzten Büchsenlicht die Fabrik und luden 24 Mark 82 Eisenbomben ab. Volltreffer! Eine Reihe von Sekundärexplosionen erhellte die beginnende Nacht. Die Fabrik wurde vollständig zerstört.
Die Piloten waren allerdings viel zu angespannt um sich groß zu freuen.
Vor ihnen lagen rund 200 Meilen Tiefflug in Dunkelheit, in Nordkorea.
Prompt erschienen wieder Radarsignaturen von Mig-29.
Intruder0, welche dem Package um rund 5 Minuten voraus war konnten nur bedingt Hilfestellung geben.
Viper ließ die F-16 nach Osten abfallen. Treibstoff wurde ein Thema.
Immer wieder musste Radarkontakten ausgewichen werden.
Schließlich wurde der Sprit bei einigen so knapp, dass sie aufsteigen mussten, wollten sie Südkorea noch erreichen.
Endlich passierten die ersten die Flot.
Vorgesehen für das Auftanken war der kleine Airstrip R218 in der Gegend um Mandumi. Intruder0 war es mit ihren Mig´s in der Dunkelheit zu unsicher auf dem unbeleuchteten und kurzen Strip zu landen. Zudem hatten sie bei ihrer ersten Landung in Yongju bereits ihren Bremsfallschirm verbraucht.
In Mandumi staunte man daher nicht schlecht als plötzlich zwei Mig-29 einschwebten.
Zum Glück konnte sich Nik als „Hans Dampf in allen Gassen“ legitimieren, so dass man sie nach dem Hotpit Refuel wieder ziehen ließ.
Unterdes hatte F/O Reno Probleme. Er hatte ein wenig den Anschluss an das Package verloren und sah sich plötzlich der ungeteilten Aufmerksamkeit von zwei Mig-23 ausgesetzt. Rabbit, welcher ebenfalls etwas zurück hing konnte ihn supporten und die Beiden konnten die Mig-23 in Folge abschießen.
Nach dem Engagement wurde es bei Reno allerdings plötzlich still im Cockpit. Der Kurvenkampf hatte den letzten Tropfen Treibstoff verbraucht.
Kurz vor der Grenze musste er mit dem Fallschirm aussteigen.
Rabbit flog daraufhin Mandumi an um Reno´s Rettung zu koordinieren.
Alle anderen landeten auf R218 und teilten sich den Sprit aus den auch hier vorab abgestellten Treibstofffässern. Bis nach Kunsan sollte es reichen.
Wenig später kamen alle Flieger wieder heil in die Luft und gingen auf Heimkurs.
Der Approach in Kunsan klappte trotz der immer noch recht heftigen Turbulenzen komplikationslos und schließlich reihten sich fünf F-16 und zwei Mig-29 auf dem Apron.
Der Flug hatte knapp vier Stunden gedauert!
Bereits zur Landung wussten die zuständigen Behörden über die Sattelitenaufklärung über das was Geschehen war Bescheid.
Die Piloten wurden in den Hausarrest gestellt.
Abbruch der Untersuchung:
Bevor es zu weiteren Schritten in diese Angelegenheit kommen konnte schaltete sich der Präsident persönlich ein.
Aufgrund dessen, dass durch den vermeintlichen Pressebericht die Piloten im Focus der Öffentlichkeit stünden wäre es politischer Selbstmord, zudem im Wahlkampf, wenn "diese Helden" wie er sich ausdrückte für ihren hervorragenden Einsatz verurteilt würden. Der Einsatz kam in der Öffentlichen Umfragen sehr gut an. Außerdem verschaffe er den vereinten Nationen bei den zähen Friedensverhandlungen eindeutig ein zusätzliches Trumpf.
Die Hauptbefürchtung, nämlich das Chinesische Staatsbürger bei solch einem Einsatz getötet würden und somit China in Folge mit Nordkorea stärker sympathisieren würde trat zum Glück nicht ein. Dieses war mit der primärste Faktor, warum von offizieller Seite in diese Richtung nichts unternommen oder genehmigt
worden war.
Des Weiteren hatte der Flug gezeigt, dass es durchaus machbar war unbemerkt bis in den hohen Norden von Nordkorea einzudringen.
Da die Mission so optimal abgelaufen war übernahm der Präsident in diesem Fall gerne die Verantwortung. Daher wurde in der Pressemitteilung, nach Absprache des Beraterstabes, auch der Einsatz als spontan vom Präsidenten genehmigt deklariert.
Da es sich nunmehr um einen offiziellen Einsatz gehandelt hat, kann der Verlust einer F-15 C52 und einer C-130 den Piloten nicht angelastet bzw. in Rechnung gestellt werden.
Dafür wogen auf der Verlustrechnung von Nordkorea zwei Mig-29, zwei Mig-23 und eine Raketenfabrik.
Die Piloten können mit sofortiger Wirkung wieder ihren regulären Dienst aufnehmen.
Es wird keinen Vermerk in der Pilotenakte geben.
Der Präsident lädt die beteiligten Piloten (im Rahmen seines Wahlkampfes) in das Oval Office zu einer Pressekonferenz ein um ihnen offiziell für den Einsatz zu danken und ihnen im Anschluss hinter verschossenen Türen mal gründlich den Kopf zu waschen.
IFR Departure - Radar Assisted Trail Departure
Nach der Startfreigabe durch TOWER wechselt die Flight noch auf der RWY auf Anweisung des Leads auf DEPARTURE (UHF 4).
Startablauf analog VFR Verfahren, aber Spacing = 20 Sekunden. Wingman 2-4 wechseln auf ACM Radar Mode (vertical scan empfohlen) oder TWS-Mode 5NM, 5°up, um das voraus fliegende Flugzeug aufzuschalten (bug).
Reports: „Dragon 2, tied“ „Dragon 3, contact 2“ „Dragon 4, contact 3
Steigflug mit Pitch angle von 5° nose up Speed während der Radar Trail Phase 350kt
Kurven mit einem AOB von 45° Trail Formation Abstand 3NM bis die Sichtverhältnisse einen Formationsflug auf Sicht zulassen.
Über der Wolkendecke leitet der Flight Lead seinen Steigflug aus und reduziert die Geschwindigkeit auf 300KIAS, damit die Flight sich in Formation (Finger tip ) sammeln kann. Wenn alle in Position und Sichtkontakt bestätigt haben, kann die Geschwindigkeit auf 350kt/M0.8 erhöht und falls erforderlich der Steigflug auf die Zielflughöhe fortgesetzt werden.
Bei Erreichen des Ausflugpunktes oder Freigabe durch ATC "Resume own navigation" Wechsel auf taktische Frequenz UHF 6
Mission 2
Debriefing
Auch beim zweiten Einsatz lief es soweit rund.
Diesmal versuchten die Balburen ihr Glück in der Nacht. Die Alarmierung kam gegen 22:00 Ortszeit. Zum Glück war der Mond schon aufgegangen, so dass die Piloten nicht in vollständiger Finsternis agieren mussten.
Leider fiel ein Pilot wegen Internetproblemen aus und so mussten wir ein wenig jonglieren, da der
CAP nur mit einem Piloten besetzt werden konnte.
Tatsächlich war die Luftraumsicherung auch nötig, denn die Balburen versuchen sich für den Abschuss ihres AWACS
in der vorangegangenen Mission zu rächen. Sie gingen mit zwei Mig 29 unseren AWACS an, was aber durch Nik erfolgreich vereitelt wurde.
Ansonsten hatten die Balburen aus dem ersten Schlagabtausch ihre Lehren gezogen und ihren Luftraum mit diversen SAM Systemen abgeriegelt.
Das Recon Battalion vor Ort hatte gute Aufklärungsarbeit geleistet. Es blieben für den FAC zwei mögliche Straßen zu observieren über die die feindlichen Panzer anrollen sollten. Das allgemeine Timing passte, denn pünktlich als sich die ersten Fahrzeuge der Grenze zu Ladonien näherten, checkte beim FAC Redwolf 51 schon der erste CAS Flight Panther 3 ein. Fast schon routiniert wurden Check-in, Keyhole- Info, SITREP, Gameplan, 9- liner, die Remarks und Restrictions abgearbeitet und so konnten wenig später die vordersten Panzer gestoppt werden.
Die weitreichenden SA-5 der Balburen versuchten über die gesamte Länge des Einsatzes den FAC vom Himmel zu holen, was aber nicht gelang.
Als etwas später der Lobo2 Flight, welcher erst noch getankt hatte, dazu stieß, versuchten die Balburen noch einen schnellen Vorstoß und die CAS Flights mussten die Taktfrequenz der Angriffe beschleunigen. Der FAC verzichtete auf die Übermittlung von GPS Koordinaten und beleuchtete die Ziele mit seinem Laser und damit der Laser Spot Tracker der CAS Player nicht versehentlich das falsche Ziel capturen, als visuelle Referenz und Kontrolle für die Piloten zusätzlich mit einem IR Pointer.
Hier war die Technik nicht ganz zuverlässig. Der ein oder andere Pilot konnte den Laser des FAC gar nicht oder zu spät einfangen. Der IR Pointer war allerdings sichtbar.
Durch solcherlei Problematiken musste Anflüge wiederholt werden und es kristallisierte sich heraus, dass der FAC besser nur 2 statt 4 Flugzeuge gleichzeitig einweisen sollte, da es unmöglich wurde z.B. dem einen Flight Informationen in einem Strang zu übermitteln, während der andere Flight im Angriff war und Zielfindung, Feuererlaubnis oder Trefferauswertung brauchte.
Nach einer 3/4 Stunde konnte der Vormarsch endgültig gestoppt werden und die beteiligte Piloten setzten Heimkurs.
Mission Success!
Beteiligte PIloten:
BARCAP Falcon 1:
Nik
CAS Lobo 2:
Viper, Pitbull
CAS Panther 3:
Hummer, Apollon
FAC Redwolf 5:
Bumerang
HQ sieht das ähnlich wir du. Die Aufklärung kam zu dem gleichen Schluss. Schon die angebliche Einrichtung eines angeblichen Kinder-kranken-weisen-hauses ear nicht wirklich glaubwürdig.
Nicht auf dir leichte Schulter nimmt das HQ allerdings die Drohung der Balburen. Ggf. müssen wir in den nächsten Missionen mal auf unseren eigenen AWACS aufpassen.
Btr. Technik
Warten wir erst einmal die Umstellung auf U2 ab. Vielleicht hat sich die Problematik dann erledigt.