Beiträge von Bumerang

    :D lol, super Debrief Rabbit!!! :8:
    Super das der Maulwurf enttarnt wurde, good Job Shark! :D


    Hier noch meine Sicht der Dinge vom Engagement:



    Was für ein Luftkampf.
    Rabbit und ich erreichten als erster Flug das Target Area.


    Wir machten einen Flight Mig-23 aus, welche an der Westküste
    nahe des Einsatzgebietes Richtung Gelbe See beamten und allen Anschein nach
    einen CAP flogen.
    Plötzlich teilten sich die Mig´s in zwei Gruppen und
    strebten schnell auseinander. Rabbit und ich sorteten die Ziele und splitteten
    uns ebenfalls. Während er sich um den östlicheren Kontakt kümmerte nahm ich mir
    den Westlichen vor.
    Wir waren noch nicht in Waffenreichweite für die Mig-23 als
    das Radar hinter ihnen weitere Kontakte anzeigte. Mist, dass war wohl die
    Alarmstartrotte Mig-29 aus Kwail.


    Ok, eins nach dem anderem.
    Jammer, Abfangkurs, Entfernung, Höhe, DLZ Klammer,
    Loftwinkel und wir schossen unsere ersten Raketen raus. Schon wieder erschienen
    neue Kontakte im Radar, ca. 15 Meilen hinter den Mig-29. Die Situation wurde
    langsam unübersichtlich.
    Ich übergab die letzteren Kontakte, wie sich später
    rausstelle SU-33 Navy Flanker, an den SEAD Flight unter Westys Führung und sprach
    mich mit Rabbit bezüglich der MIG-29 ab.


    Dabei flog immer noch eine einzelne Mig-23 in der Gegend
    rum. Waren es drei gewesen?
    Die Mig-29 waren gefährlicher und hatten erst einmal oberste
    Priorität.
    Wir sorteten und griffen die 29er an. Ich ließ meine
    Maschine nach erfolgreichem Support meiner Amraam nach Osten abfallen, als ich
    neben mir eine Bewegung wahrnahm. Ich schaute genauer hin und identifizierte
    eine Mig-29 welche sich rund 5000 Fuß unter mir an meiner rechten Flanke
    durchgemogelt hatte. Ich riss meine Maschine rum und weckte die Heater auf,
    anvisieren, uncage, Fox 2…. Fünfzehn Sekunden später sah ich, wie sich der
    Pilot aus seiner abwärts trudelnden und brennenden Maschine mittels des
    Schleudersitzes raus schoss. Jetzt aber schnell die Mig-23 ins Visier nehmen
    welche ich auf meiner 3-Uhr im RWR hatte und die immer noch unangefochten in
    der Umgebung rumdüste.
    Ich wollte gerade eindrehen als ohne jegliche Vorwarnung
    eine Rakete ohrenbetäubend in meinem Heck einschlug. Meine Maschine schmierte sofort
    ab und fing an sich schnell um die Längsachse rotierend Richtung Boden zu
    schrauben. Ich brauchte ein paar Sekunden um mittels Manöver und Trimmung
    wieder einigermaßen Gewalt über die Steuerorgane zu erlangen. Mein Cockpit war
    zwar durch die diversen Warnleuchten gut erleuchtet, aber zu meiner
    Erleichterung blieb die Anzeige für „Engine Fire“dunkel.



    Ich informierte über das VHF Band meinen Wingman über meine
    Situation und schwenkte auf südlichen Kurs um mich schnellst möglich aus der
    Gefahrenzone zu separieren und das nahe gelegene Kimpo zur Notlandung zu
    nutzen.


    Als ich keine Antwort von Rabbit bekam fiel mir auf, dass im
    Data Entry Display ein „Off“ hinter VHF stand. Wahrscheinlich hatte es die VHF
    Antenne erwischt. Da UHF momentan durch den MC blockiert war wartete ich kurz
    ab. Als ich gerade funken wollte schlug unvermittelt die 2. Missile ein.
    Verdammt, dabei war ich bestimmt schon 15 Meilen nach Süden geflogen. Die SU-33
    Flanker, wie sich im Debrief zeigte, war da wohl recht hartnäckig an meinem Heck
    geblieben und das noch mit ausgeschaltetem Radar.


    Dies war das Ende von Cowboy11…


    Grüsse
    Bumerang ;)

    Hab´s gerade für das alltäglichste Problem getestet.
    Human Pilotenzahl stimmt nicht mit der im TE bereitgestellten Maschinen.


    Entweder man hat einen KI der mitfliegt wenn man eine Maschine zuviel getasked hat, oder noch schlimmer und bedeutend
    aufwendiger, man muß noch eine Maschine dabei basteln wenn doch mehr Piloten als angemeldet mitfliegen wollen.


    Mit dem Tool eine Sache von einer Minute.
    Schnell mal aus dem 2-Ship einen 3-Ship machen, oder aus dem 4-Ship einen 2-Ship
    kein Problem.


    Alleine schonmal dafür :8:


    EDIT:
    Auch darauf habe ich schon lange gewartet:
    Freie Wahl des Callsigns, da mir ehrlich gesagt "Cowboy" so langsam zum Hals raus hängt!!!
    Aus Cowboy11 kann man beispielsweise Hammer51 machen, cool! 8)

    Sag mal, waren die Indexer, den Bumerang auf der LAN auf seinem Pit hatte, von Dir gebaut worden? Auf Deinem Cockpit-Blog steht ein Satz, den man dahingehend interpretieren könnte. Wenn ja, würde ich mich gerne mal darüber mit Dir unterhalten.

    :1: Indexer hab ich natürlich selber gebaut! :D Konnte allerdings auf einen fertigen Bauplan zurück greifen.
    Anleitung gibts hier

    Update Guide


    Das Update2 läuft genauso wie das Update1
    Westy hatte dafür schonmal einen Update Guide geschrieben.



    Für die Puristen das ganze nochmal zusamengerafft auf drei Schritte:


    1.
    Update Falcon_BMS_4.32_Update_2 aus der Dropbox (Ordner BMS Stuff) in den
    Falcon BMS 4.32 Setup Ordner kopieren.
    (Das ist nicht der Spieleordner, sondern der, aus dem Falcon installiert wurde. Update1 müsste auch schon drin sein.)



    2.
    Falcon_BMS_4.32_Update.exe aus dem Falcon_BMS_4.32_Update_2 ZIP ausführen. (nicht entpacken)
    Der Installer fragt nach dem Pfad. Wieder oben genannten Ordner Falcon BMS 4.32 Setup angeben.



    3. Wenn die Installationsroutine beendet ist im Falcon BMS 4.32 Setup Ordner die Setup.exe (rotes Falcon Icon) ausführen. Wenn wir vorher alles richtig gemacht haben wird in der Liste die original Falcon Installation und die beiden Updates angezeigt.



    Versionsnummer im Spiel sollte jetzt 4.10767 sein


    Nochmal zur Sicherheit:
    der Falcon BMS 4.32 Setup Ordner sieht so aus:

    Hi Joker,
    das Aufsetzen passiert natürlich mit der gewichtsentsprechenden Geschwindigkeit, also z.B. leer mit Deinen 140 knt.
    Da hast Du natürlich vollkommen recht.
    Beispiel:
    Anflug 180 knt
    Über der Landebahnschwelle Sinkflug abfangen = Abfangbogen (dabei ergibt sich schon eine Geschwindigkeitsreduktion)
    1-2 Meter über der Bahn den Sinkflug beenden und richtigen AOA einnehmen.
    Durch weitere Geschwindigkeitsreduktion verliert die Maschine ihren Auftrieb und setzt sich von ganz alleine auf die Bahn.


    Wenn man unter AF versucht hat in einem Rutsch zu landen ging meistens das Gehüpfe auf der Bahn los.
    Unter BMS kriegt das Farwerk u.U. einen Knacks.
    Übrigens, wenn man die F-16 so 1-2 Meter kurz über der Bahn stabilisiert, hat man es deuticher leichter bei Seitenwindlandungen.
    Man muß nämlich nicht mehr soviel gleichzeitig erledigen.
    Wie gesagt setzt sich die Maschine bei Auftriebsverlust durch die geringere Geschwindigkeit selber auf den Asphalt (nennt man auch aushungern).
    Man muss also nur noch im richtigen Moment beherzt ins Seitenruder treten um das Fahrwerk zum Runway auszurichten.


    Also nochmal allgemein gesprochen.
    Man erleichtert sich die Arbeitsbelastung, wenn man die Landung nicht als ein zusammenhängendes Manöver fliegt, sondern sie in einzelne Abschnitte unterteilt.
    :smile:

    Hi Joker,


    im Grunde sind Deine Überlegungen schon ganz richtig.
    Du solltest Dir am besten die Landung in zwei Teilstücke einteilen.
    Mein alten Segelfluglehrer gab mir mal ähnlichen Tip.
    Zunächst bringst Du die Maschine an den Boden.
    Also FPM auf den Treshold, Sinkwinkel 3°.
    Das darf durchaus mit einem schnelleren Speed erfolgen. Insbesondere wenn man in Formation fliegt. Dein Hintermann
    sollte bei in Formation nötigen Geschwindigkeitskorrekturen noch genügend Spiel haben einen Strömungsabriss unterbinden zu können.
    Im zweiten Schritt, wenn Du die F-16 nahe über den Boden gebracht hast kannst Du die Geschwindigkeit rausnehmen und mit dem angestrebten AOA
    ausschweben bis sich die Maschine von selber hinpflanzt.
    Es besteht also nicht die Notwendigkeit, mal übertrieben gesagt, bereits im 10NM Entfernung schon auf 140knt zu verlangsamen.
    Selbst über der Landebahnschwelle sind 180 knt (insbesondere bei einer Formationslandung) noch ok.
    Außerdem wirst Du feststellen können, dass sich die F-16 bei etwas höheren Geschwindigkeiten mit ihren Stummelflügelchen nicht ganz so hibbelig verhält.
    Kommen dann im Final noch Turbulenzen dazu ist man froh etwas schneller und somit etwas stabiler zu fliegen.
    Eine Sache, welche in BMS meiner Meinung nach wirklich schön glaubhaft umgesetzt wurde.
    Betätige mal im Langsamflug die Querruder um z.B. eine Böe auszugleichen. Dann geht aber ganz schnell das hin und her gewackel los. :happy:
    Im schlimmsten Fall kann es sogar bei den Querrudern zu einer sogenannten Ruderumkehrwirkung kommen.
    Daher wird empfohlen im Langsamflug primär mit dem Seitenruder zu steuern.


    :smile:

    Hab´s gerade mal angetestet.
    Canteen hatte zunächst unable gemeldet. Allerdings war er auch noch lange nicht auf seinem Tankertrack. Über Südkorea hatte er nichts mehr gegen Spritabgabe.
    Paßt zur folgenden Aussage:
    Tankers are ONLY open for business when they are shuttling between their two target waypoints. If you call one for fuel before he reaches his first target waypoint or after he departs his track station for the flight to his home base you will hear the 'unable' response. If you are doing TE design or ATO adjustment, make sure that you set tanker Time-on-Target at the first target waypoint anchor and his station time so that your tactical flights get what they need when they need it!


    Dann ist as noch interessant:
    As for speed setting at target waypoints, the ATP-56B NATO AAR operations document seems to indicate that 275KCAS is a fairly typical speed. Again, you will want to set this same speed for both target waypoints for best effect.

    Keine Macht den Drogen


    Nach einem prüfenden Blick in den leeren Flur verschloss der Verbindungsoffizier zum FBI F/O Bumerang den Briefingraum und schaltete das Licht aus.
    Der Beamer fing leise an zu summen und warf die Überschrift des anstehenden Einsatzes auf die Leinwand.


    OPERATION SILENT SEEKER


    Das Logo des FBI verriet, dass es sich um eine größere Sache handelte.
    Ziel des Einsatzes war es einem Drogenschmugglerring das Handwerk zu legen.
    Durch das Abfangen eines Drogenkuriers am vorangegangenen Mittwoch hatte man, trotz dessen späteren Abschuss im Landeanflug durch einen F-18 Piloten,
    welchem man mittlerweile direkte Verbindungen und Komplizenschaft zu dieser Drogen Organisation hatte nachweisen können, wichtige Informationen erlangen können.
    Unter anderem hatte man in der Jacke des Piloten der abgeschossenen Bronco einen Schmierzettel gefunden, auf dem grob die Lage des Hauptquartiers
    sowie der Drogen Produktionsstätte in Relation zum Flugfeld skizziert war.
    Wo sich hingegen das Flugfeld befand blieb vorerst ein Rätsel.
    Des Weiteren hatte man in Erfahrung bringen können, dass die Kurierflüge immer mittwochs durchgeführt wurden.
    Somit hatte das FBI in Kooperation mit der Coastguard sowie der Airforce diesen logistisch aufwendigen Einsatz geplant.
    Der Plan sah vor, dass fünfzehn Coastguard Schiffe in der Gelben See strategische Positionen bezogen und sich auf die Lauer legten.
    Registrierten sie den Vorbeiflug der Drogenhändler, gaben sie jeweils die aktuelle Position via Datalink an die Airforce weiter,
    welche darauf hin die schwierige Aufgabe hatte sich heimlich hinter die Verbrecher zu setzten um ihnen unentdeckt bis zu ihrem Flugfeld zu folgen.
    Nun kein leichtes Unterfangen, zumal davon ausgegangen wurde, dass das Transportflugzeug durch einen begleitenden Jäger geschützt wurde.
    Jagdflugzeuge verfügen in der Regel über Radarfrühwarnempfänger.
    So musste während der Verfolgungsjagd das Radar der F-16 ausgeschaltet bleiben, was insbesondere das Auffinden der Schmuggler nicht gerade erleichterte.
    Außerdem hatte man erfahren können, dass der Renegatte F-18 Pilot die gebräuchlichen USAF Funkfrequenzen an die Gangster weiter gegeben hatte
    und das Transportflugzeug standardmäßig mit einem Funker bemannt war, welcher den Äther pausenlos nach verräterischen Funksprüchen abscannte.
    Es galt also zusätzlich verschärfend die Anordnung:
    Funkstille!


    Das umfangreiche Briefing nahm etwas Zeit in Anspruch, da der Einsatz sehr viele Unwägbarkeiten beinhaltete.
    So war z.B. gänzlich unklar wie weit der Flug in den Norden gehen würde.
    War das Ziel in Süd- oder Nordkorea oder gar in China.
    Würde bei einer Verfolgung im Tiefflug der Treibstoff reichen.
    Gegen 17:30 ging ein Anruf ein. Der erste Sichtkontakt der Coastguard wurde gemeldet.
    Der Kurier befand sich noch in südlicher Richtung auf dem Hinweg zu seinem Kunden.
    Allem Anschein nach handelte es sich um eine AN-72 Coaler, eskortiert durch eine Mig-21.


    Es ging los.
    Die Piloten Hummer, Rabbit, Pitbull, Viper, Nik und Bumerang begaben sich zu den Sheltern und begannen ihre Maschinen aufzustarten.
    Der Funk blieb still, als sich die Maschinen zum Taxi in Bewegung setzten und wenig später kurz vor 18:00 starteten.


    Unter F/O Hummer´s Leitung flog das Packacke nach Westen.
    Die Wetterbedingungen waren für das geplante Unterfangen relativ gut.
    Nur in 8000 Fuß hatte sich eine unterbrochene Wolkendecke ausgebreitet.
    Die Sonne stand schon sehr tief am westlichen Horizont und gelegentliche Wolkenfetzten streuten das von vorne kommende Sonnenlicht doch beträchtlich
    und beeinträchtigten so teilweise die Sicht zum Vordermann.
    Allerdings galt es dicht beieinander zu bleiben um den Sichtkontakt nicht zu verlieren.
    Genau wie das abgeschaltete Radar funktionierte auch der Datalink untereinander nicht
    und der Air to Air Tacan wollte nicht so recht funktionieren.


    Fünf Minuten nach dem Start wurde die erste Positionsbestimmung durch die Coastguard Schiffe auf das Head Up Display gesendet
    und das Package ging auf Abfangkurs, war allerdings noch rund 90 Meilen vom Geschehen weg.
    Hummer bedeutete mit einemUp/Down Manöver, einer Porpoise-Bewegung
    das Tempo zu steigern.
    Sein Manöver wurde wie gebrieft weitergegeben und pulsierte wie eine LaOla Welle durch den gesamten Flight.
    Nach weiteren 8 Minuten kamen endlich die Koordinaten einer zweiten Sichtung.
    Hummer rechnete mittels der Entfernung und der Zeitkonstante der beiden Meldungen über den Daumen den Kurs und die Geschwindigkeit des Ziels aus
    und glich den Abfangkurs an.
    Als weitere acht Minuten später die nächste Meldung eintrudelte sah er seine Berechnungen bestätigt.
    Kurz darauf kam Sichtkontakt zustande und das Package setzte sich im Tiefflug in maximaler Sichtweite hinter die Coaler.
    Fast schon flüstern kam die Meldung „Thunfisch „ über das VHF Band.
    Das Codewort um „Fence in“ zu gehen. Der Verband ging in eine aufgelockerte Trailformation.
    Gelegentlich musste die Geschwindigkeit der des Ziels angepasst werden, welches der Packageleader immer durch entsprechende Manöver,
    welche wiederum vom gesamten Flight nachgeahmt wurden, ankündigte.
    Die meisten Piloten flogen in 50 Meter über den Wellen manuell, da sich das Terrain Following Radar durch die Dünung und den Seitenwind,
    aber auch durch die auftretenden Turbulenzen etwas giftig beim Übersteuern zwecks Kurswechsel verhielt.
    Alle waren hochkonzentriert bei der Sache. Der kleinste Fehler würde in dieser Minimalhöhe zur Katastrophe führen.
    Dabei kam erschwerend dazu, dass in Folge der Verfolgung die Geschwindigkeit teilweise unter 300 Knoten droppte.
    Mit einer mit Zusatztanks und Bomben schwer beladenen F-16 konnte dies schon mal schnell an die Grenze des Stalls gehen.
    Als die Außentanks leer waren wurden sie somit von einigen Piloten auch eigenverantwortlich verschmissen, worauf sich die Stabilität der Fluglage deutlich verbesserte.
    Wer das Aufschlagen seiner eigenen Tanks auf der Wasseroberfläche noch hören konnte wurde sich bewusst wie tief man doch unterwegs war.


    Der 38zigste Breitengrad wurde überschritten und man befand sich somit in Nordkoreanischen Luftraum.
    Das FBI, welches bei dieser Mission ohnehin nur die Bürde der Verantwortung zu tragen hatte, hatte im Briefing angemerkt, das der Flight nach Überflug dieser Grenze auf sich allein gestellt war.
    Nun war es um so wichtiger tief unter dem Radar zu bleiben, wollte man nicht weitere Komplikationen herauf beschwören.
    Hummer machte sich so seine Gedanken über die gemeldete Mig-21 welche die Transportmaschine eskortieren sollte. Nun von ihr war weit und breit nichts zu sehen.
    Ihm wäre es lieber gewesen sie zu sehen. Nicht das sie plötzlich aus den Wolken geschossen kam.


    Die Verfolgung dauerte an und der ein oder andere überprüfte wiederholt seine Treibstoffvorräte.
    Es sah schon fast so aus, als wollten die Drogenhändler nach China, als sie doch endlich Richtung Küste einschwenkten.


    Gegen 19:00 Uhr hatten die Flieger bei einsetzender Dämmerung endlich wieder Land unter sich.
    Leise kam über Funk das bislang erst zweite gesprochene Wort bei diesem Flug. „Scholle“ = Angriff vorbereiten.
    Die Piloten checkten ihre Waffen, schalteten das UHF Funkgerät ein und rasteten die taktische Frequenz.
    Pitbull, welcher den 4-Ship leitete und somit für das Auffinden und Zerstören der Basis zuständig war wechselte mit seinen Männern auf VHF Kanal 2.
    Die Coaler setzte zum Landeanflug an und verlangsamte auf Anfluggeschwindigkeit, so das die verfolgenden F-16 etwas seitlich ausbrechen mussten
    um zum einen nicht zu stark aufzuholen, zum anderen nicht vom Himmel zu fallen.
    Endlich setzte sie auf einem kleinen Flugfeld auf.
    Hummer und Rabbit hielten drauf und noch bevor die AN-72 zum Stehen kam explodierte sie in einem riesigen Feuerball.
    Rabbit entdeckte beim Überflug die offensichtlich kurz vorher gelandete Mig-21 und auch diese löste sich daraufhin in ihre Bestandteile auf.
    Während die Beiden die wichtigsten Einrichtungen des Flugfeldes bombardierten, folgten Pitbull Viper, Nik und Bumerang der Bundesstrasse Richtung Osten.
    Sie flogen an der auf dem Schmierzettel eingezeichneten Stadt vorbei, folgten der Strasse dann Richtung Norden bis zum erneuten Schwenk nach Osten
    und da lag es vor ihnen; das Nest der Drogenorganisation.
    Letzte Checks und Vergleich. Ja, kein Zweifel möglich.
    Pitbull gab den Angriffsbefehl.
    Es wurde höchste Zeit, denn die Dunkelheit nahm rapide zu.
    Nacheinander pflasterten die F-16 ihre Mark-82 Air Freifallbomben auf das Areal; insgesamt 24 x 500 Pfund Sprengkraft.
    Hauptquartier und Produktionsstätten verwandelten sich in ein Feuerinferno.


    Nach getaner Arbeit eilte man sich das nordkoreanische Terrain schnellst möglich hinter sich zu lassen.
    Der ernüchternde Treibstoffcheck ließ allerdings keinen Ausflug im Low Level zu. Die F-16 stiegen auf 32.000 Fuß.
    Eine Reaktion seitens der nordkoreanischen Luftabwehr blieb zum Glück aus.
    Da es bis Kunsan nicht mehr reichen würde entschied man sich das 100 Meilen näher gelegene Kimpo anzufliegen.


    Der Approach klappte trotz der rabenschwarzen Nacht und den teilweise kritischen Tankinhalten ohne Probleme und geordnet.


    Sechs Maschinen waren zu diesem waghalsigen Einsatz gestartet, sechs standen nun wohlbehalten auf dem APRON von Kimpo.
    Der Weiterflug nach Kunsan sollte erst am nächsten Morgen erfolgen. Zunächst wollte man die Korken knallen lassen.
    Das FBI gratulierte und verteile T-Shirt´s mit dem Aufdruck „Keine Macht den Drogen“


    Mission success!


    Fotos

    Wow,


    bin doch quasi gerade erst aus der Sufa gestiegen...
    Unsere letzte Campagne bei den 64th "Operation white oryx" war im Israel Theater unter OF.
    Man, da hat sich aber was getan....:thump:

    Immer noch produzierte sein Körper Adrenalinschübe.
    Flightofficer Rabbit dümpelte in seinem winzigen Schlauchboot in der etwas kabbeligen See und soeben waren ihm die scharf konturierten Schwanzflossen, welche die nahe Wasseroberfläche schnitten aufgefallen. Sie begannen immer enger werdende Kreise um ihn zu ziehen. Beim Überlebenstraining hatte man ihm erklärt, das der Mensch eigentlich nicht auf der Speisekarte der Haie stand. Also schön ruhig verhalten und nicht wie eine verletzte Robbe wild rum zappeln.
    Er ließ die letzten Stunden noch mal Revue passieren. Eigentlich hatte er einen Trainingsflug mit Joker leiten sollen. Da die Staffel aber momentan in der Pflicht war die Bereitschaft der Alarmstartrotte zu stellen und spontan nicht genügend Piloten zur Verfügung gestanden hatten, sprach man sich ab, dass er und Joker die QRA Belegschaft ergänzten.
    Ein Training sollte es dennoch geben. Bumerang wollte den Bereitschaftsdienst nutzen um das Abfangmanöver „Stern“ zu trainieren. So fand man sich zu einem umfangreichen Briefing zusammen, welches zum einen den regulären Teil der QRA beinhaltete und zum anderen eben das angesprochene „Stern Manöver“ behandelte. Der zweite Teil wurde von Pitbull von der 64th Aggressor Staffel referiert. Pitbull übernahm auch in Folge im Trainingseinsatz die Feinddarstellung mittels einer Mirage. Des Weiteren war eine Luftbetankung angesetzt. Das Flight Briefing begann und irgendwie blieb plötzlich die Position des 4-Ship Flightleaders an Rabbit hängen.


    Nach dem Ramp stiegen die F-16 kurz vor 09:00 in Pärchen in den morgendlichen Himmel. Rabbit mit Nik als Wingman und Element- Lead Bumerang mit Joker. Man separierte sich gegenüber der Mirage von Pitbull auf 40 Meilen und flog dann für das Abfangmanöver wieder auf einander zu. Das ganze wurde mehrfach wiederholt und es klappte ganz leidlich. Nach ½ Stunde war die Übung beendet und während die Alarmstartrotte Kurs auf das nächste Tankflugzeug setzte, ging die Mirage zurück zur Landung nach Kunsan.
    Der Tankvorgang barg dann durch die doch nicht unerhebliche Windkomponente eine gewisse Herausforderung. Rabbit, welcher als Rottenführer als erster an der Reihe war konnte schnell connecten. Es nahm allerdings eine geraume Zeit in Anspruch, bis die KC-10 die Luft aus seinen externen Tanks gedrückt hatte. Dann war Nik an der Reihe und der Tanker ging natürlich in den Turn. Aber auch danach gab es wegen des böigen Windes Probleme und Nik übernahm lediglich 2000 LBS Treibstoff bevor er den Disconnect meldete. Während Bumerang an den Boom ging wurde Nik nahe gelegt alleine nach Kunsan zu fliegen um dort voll zu tanken um weiterhin einsatzbereit zu sein. Joker hatte derweil ganz andere Sorgen. Der Schieberegler seiner Airbrakes hatte den Geist aufgegeben. Die Luftbremsen blieben voll ausgefahren und er musste quasi auf Nachbrenner gehen um alleine den Tankerspeed von 300 kt CAS zu halten.


    Gegen 10:00 Uhr meldete sich plötzlich die Luftraumsicherung Defcon1 und löste Alarm aus. Unbekannte Flugzeuge waren im Nordwesten in die ADIZ (Air defence identification zone) eingedrungen. Sie reagierten nicht auf Ansprache und waren zudem sehr tief unterwegs. Defcon1 befahl den Abfangeinsatz und übermittelte entsprechende Bullseye Koordinaten. Die Piloten waren bereits eine gute Stunde in der Luft und durch das anspruchsvolle Training inkl. Des Refuelings mental bereits etwas erschöpft. Rabbit übergab vorsichtshalber die Lead- Position an Bumerang, welcher in Bezug auf QRA Einsätze die etwas größere Erfahrung hatte. Rabbit und Bumerang schwenkten daraufhin in westliche Richtung, stiegen auf 30.000 Fuß und aktivierte die Nachbrenner. Bumerang hatte zwar nicht ganz vollgetankt als die Alarmierung kam, aber bei einem „quick“ reaction hieß es „schnell“ zu sein. Nik, welcher zu dem Zeitpunkt auf dem Weg zur Kunsan AFB war schloss sich ihnen an. Joker ging derweil an den Tanker. Defcon1 gab laufend Updates der Positionierung der abzufangenden Kontakte. Sie waren auf südlichem Kurs unterwegs und dadurch zu der aus Osten anfliegenden Alarmstartrotte im Beam was das Auffinden mittels Radar schwierig gestaltete. Die Zentrale meldete unterdes, dass sich ein Agent des FBI bei ihnen gemeldet hatte. Bei den Kontakten handelte es sich möglicherweise um organisierte Drogen Schmuggler welche dem FBI nicht unbekannt waren. Es wurde eine Warnung ausgesprochen, dass besagte Organisation äußerst skrupellos vorging und dementsprechend als Potentziel gefährlich einzustufen war. Andererseits sollten, wenn möglich, die Drogenhändler gefangen genommen werden um die Ermittlungen des FBI, insbesondere über den Aufenthaltsort der Kriminellen voran zu bringen. Nik meldete unterdes Spritmangel und trat den Rückweg an um in Kunsan aufzutanken. Als Rabbit und Bumerang den angestrebten Abfangpunkt erreichten, blieb das Radar weiterhin leer. Plötzlich leuchtete im Radarfrühwarnempfänger eine „5“ auf. Die Beiden versuchten Sicht oder Radarkontakt herzustellen. Die Sekunden verrannen und die F-5, welche anscheinend die Eskorte der Drogenschmuggler war, konnte sich hinter Rabbit setzten. Zwei Sekunden später traf unvermittelt eine Sidewinder westlicher Bauart Rabbit´s Heck. Dicke schwarzer Qualm quoll aus seinem Triebwerk. Seine Maschine sackte immer mehr durch und er musste schließlich den Schleudersitz betätigen. Bumerang geriet daraufhin in einen Dogfight mit der F-5 welchen er aber schnell für sich entscheiden konnte.
    Defcon1 wurde über den Verlust einer Maschine in Kenntnis gesetzt und schickte die Rettungsmannschaften auf den Weg. Der Controller der Leitstelle fuhr fort Bumerang mit Bullseye Koordinaten bezüglich des Drogenkuriers zu versorgen. Ein Radarreturn wollte sich aber partout nicht einstellen. Bumerang entdeckte schließlich 2 Schiffe auf der angegebenen Position und endlich konnte er auch eine kleine Maschine darüber kreisen sehen. Als er sich annäherte wurde er gewahr, wie die Maschine sich ihrer externen Zuladung entledigte, als sie dicht die Schiffe überflog. Das war mit Sicherheit eine Drogenlieferung an die wartenden Schiffe gewesen. Er setzte sich neben die kleine Maschine, eine „Bronco“ , schaltete sein UHF Funkgerät um auf Guard und sprach sie an. Auf seine Aufforderung ihm zu folgen wurde zunächst mit dem Betätigen der Querruder bestätigt. Später kam dann eine Funkverbindung zustande. Auch die Bronco war mit Heatern bewaffnet und wurde gezwungen ihre Raketen ins Meer zu feuern. Der Pilot versicherte, dass er für ein Sideseeing Unternehme arbeitete und ganz harmlos war. Bumerang ließ sich keinen Bären aufbinden und orderte die Bronco auf Kurs nach Kunsan. Welche Sideseeing Maschine führte schon Luft- Luft Raketen mit sich? Joker hatte indes aufgetankt und war auf dem Weg. Auch Nik hatte das hot pit refuel abgeschlossen und starte von Kunsan aus. Bumerang wartete schon ungeduldig auf die Ablösung, da ihm massiv der Treibstoff ausging. Endlich übernahm Joker die Eskorte des Drogenkuriers und Bumerang versuchte soviel Höhe wie möglich zu machen.
    Man war noch rund 100 Meilen von Kunsan entfernt und Bumerang hatte nur noch feuchte 800 LBS Sprit in den Tanks. Nik stieß wenig später zu Joker und geduldig beantworten sie die Navigations Fragen des offensichtlich ortsunkundigen Piloten der Bronco.
    Rabbit meldete sich zwischendurch über seinen Notrufsender. Im Hintergrund der Übertragung hörte man deutlich das schlagende Geräusch von Rotorblättern. Sie hatten ihn gefunden. Bumerang beschäftigte sich derweil mit der Spritkalkulation. 70 Meilen bis Kunsan 400LBS Resttreibstoff. Er musste weiter steigen. 20 Meilen weiter ging er bei verbleibenden 200 LBS in den Idle und er begann bei exakt 220 kt CAS abzugleiten. Etwas später erreichte man relativ zeitgleich die Base. Alles sah gut aus. Die Bronco ging brav in den Landeanflug als sie unvermittelt von einer Rakete getroffen wurde.
    Eine der startenden KI Strike Eagles hatte sie als potenzielle Gefahr eingestuft und nicht lange gefackelt. Die Überreste gingen auf dem Apron nieder. Was für ein Desaster am Ende des erfolgreichen Einsatzes. Der Runway wurde nicht in Mitleidenschaft gezogen.
    Bumerang konnte mit 100 LBS Restkraftstoff landen. Danach folgten Nik und zum Schluss Joker, welcher die ganze Zeit mit ausgefahrenen Bremsklappen hatte fliegen müssen.


    Pitbull, welcher die Koordination zu Defcon1 geleitet hatte konnte den Piloten bei der Nachbesprechung ein success der Mission bestätigen. Für den Abschuss der Bronco durch die Strike Eagle konnten sie ja nichts. Man würde sehen, was das FBI noch an Informationen aus dem Wrack der Bronco herausholen konnte. Die beiden Schiffe hatten sich übrigens dem Zugriff der Küstenwache entziehen können. Jedenfalls wollte das FBI, sollte es genügend Informationen zusammen tragen können, in allernächster Zeit einen Schlag gegen dieses Drogenkartell durchführen. Zu diesem Zweck würde kurzfristig eine Task Force, bestehend aus FBI, Air Force und Coastguard zusammen gestellt, um die benötigten Ressourcen zu bündeln. Der FBI Agent ließ durchblicken, dass man sich in diesem Fall vertrauensvoll an die Piloten der 47th wenden würde. Zum guten Schluss stand dann noch Rabbit in der Tür zum Briefingraum. Gehüllt in ein riesiges Frottehandtuch mit Hasenmotiv. Bumerang konnte ihm bezüglich seines Schülers Joker nur positiven Bescheid geben. Good Job!


    Stern Manöver


    Bilder

    Bitte sehr, bitte gleich...:-)
    Probier das mal aus.
    Hab das Hintergrundrauschen angehoben
    und
    den Mic-klick verstärkt.


    Bringt schonmal was in die Richtung.


    Dateien in diesem Verzeichnis austauschen,
    C:\Falcon BMS 4.32\Bin\x86\IVC


    Grüsse
    Bumerang:smile:


    Ps.
    Für eine realistische Änderung müsste man wahrscheinlich mit dem Mikrofon selber experimentieren welches vielleicht eine andere Klangkarakteristik aufweist.
    Evt. spielt auch die Noise Reduction eine Rolle.
    Mit Sicherheit klingt es alleine schon realistischer, wenn man das Mic direkt vor die Lippen nimmt und die damit verbundenen Störgeräusche (Pusten in´s Mic) übertragen werden.
    Müssen wir mal testen...