Beiträge von Bumerang


    Die Leiter war noch nicht ans Cockpit angelegt, als ich auf den APRON von Aviano sprang um zum bereitstehenden Chinook Rescue Hubschrauber zu sprinten. Ich hatte ihn fast erreicht, als der Bordmechaniker wild gestikulierend auf

    den Anflug zeigte. Neben den anfliegenden C-130 Herkules zeichnet sich auch zwei kleinere Punkte ab. Nach wenigen Sekunden konnte man die F-16 erkennen. Verblüfft und erleichtert beobachtete ich die Landung von

    Kowalski und Ratcat zu denen ich nach dem ersten Feuergefecht mit Mig-21 keine Funkverbindung mehr gehabt hatte. So hatten wir nur Polars Abschuss durch eine Mig-29 zu beklagen und für ihn war bereits ein Heli unterwegs.


    Aber der Reihe nach. Die Hilfsorganisationen vor Ort in Maribor sprachen von einer nach wie vor sehr angepannten Lage. Insbesondere 25 Personen, darunter sieben Kinder, konnte nur noch in Spezialkliniken geholfen werden. Auf Anfrage beim balburischen Regime kam der Schock, denn die Regierung verweigerte den Ausflug seiner Bürger. Man hatte wohl zu viel Angst vor Landesflucht. Dies wäre allerdings das Todesurteil für die 25 Unglücklichen, daher machte man am Verhandlungstisch entsprechend Druck.

    Zu viel, wie sich herausstellte, denn die Balburen schalteten auf Stur und waren der Meinung das wir jetzt genug geholfen hätten. Uns wurde ein Ultimatum gestellt alle unsere Kräfte sofort aus Balburien zu entfernen.


    Zum Briefing wurde der Briefingraum verschlossen, denn es fand sich ein Top Secret Secret in den Unterlagen.

    Zum einen sollten wir Agenten in Maribor einschleusen, denn unsere Strategen waren sich ebenfalls wie wir darüber einig, dass der angebliche Reaktorunfall ohne das auffindbare Kraftwerk wohl keiner war und es wohl mehr nach einem

    Nuklear Waffentest aussah.

    Zum anderen bekamen wir den Auftrag die 25 kritischen Fälle zu evakuieren. Zu diesem Zweck begleitete uns, pilotiert von Viper,eine weitere C-130 nach Maribor.

    Da es aufgrund der Kürze der Zeit keinen wirklichen Plan gab, wurden und die Details der Durchführung überlassen.


    Schon fast routiniert flogen wir wenig später pünktlich wie verabredet in den Balburischen Luftraum ein, wo uns wie gewohnt diverse Migs aus reiner Freundlichkeit im zugewiesenem Korridor begleiteten.

    Wir waren kaum 4 Minuten im Korridor, als es direkt voraus an einer Bergflanke eine spektakuläre Explosion gab. Nach bangem Durchzählen in den eigenen Reihen musste es wohl eine der balburischen Migs erwischt haben.

    Die Wetterbedingungen zeigten sich bei diesem Flug von einer besseren Seite und wir hatten kaum mit Sichtbehinderungen im Tiefflug zu kämpfen. Kurz vor Maribor gab ich Polar die Order mal etwas aus der Reihe zu tanzen. Prompt reagierten die begleitenden Migs auf ihn. Das gab der C-130 die Gelegenheit sich klamm und heimlich etwas abzusetzten.

    Nachdem wir einige Minuten über Maribor gekreist hatten bequemte man sich da unten langsam an den Start zu denken. Als die fünf C-130 nacheinander ihre Startsequenz durchliefen, versuchten wir F-16 Driver die Aufmerksamkeit der Flugplatzbesatzung auf uns zu lenken. Etwas Luftakrobatik und viel Rauch zwischen Piste und Tower gab Viper die notwendige Deckung mit seiner Herkules zwischen die startenden C-130 zu landen. Er rollte bis zum Pistenende, wo die Agenten unbemerkt aussteigen konnten.

    Während wir weiterhin suchten die Aufmerksamkeit auf uns zu ziehen, rollte Viper zum verabreteten Hangar, wo schon Sanitäter mit den 25 zu Evakuierenden warteten. Es wurde knapp, denn die Balburen waren jetzt doch auf die einzelne C-130 aufmerksam geworden. Jeeps setzten sich in Bewegung und wir hörten am Funk wie es am Boden hektisch wurde. Gerade noch rechtzeitig konnte die Herkules Leistung setzten und kam mit einigen Einschusslöchern in die Luft.


    Jetzt ging es an den Rückflug und wieder mussten wir Aufgrund der SAM Bedrohung durch den Korridor. Wir rechnet damit, dass die Migs auf dem Rückweg uns nicht mehr so wohl gesonnen wie auf dem Hinweg sein würden und schalteten den Master Arm auf ARM.

    Auf der Hälfte der Strecke gingen und bereits zwei Mig-21 an. Sie waren uns Reaketentechnisch im Vorteil, hatten wir durch die geforderten Auflagen der Balburen doch jeweils nur zwei Sidewinder mitgeführt.

    Kowalski konte eine der Migs erwischen, ich nahm mir die Zweite zur Brust. Dabei mussten wir gut aufpassen unsere hitzesuchenden Raketen nicht zu verschwenden, denn es herrschte in den Bergen wolkiges Wetter.

    Danach kam ,wie schon erwähnt, zu Kowalski und Ratcat kein Funkkontakt oder Link-16 zu Stande und ich rechnete aufgrund meiner Fallschirmsichtungen schon damit, dass sie das Engagement unvorteilhaft beendet hätten.

    Im Nachhinein stellte sich heraus, dass die Berge die Transmissionen erfolgreich abschirmten.


    Wir hatten 2/3 der Strecke absolviert, als uns AWACS via Link-16 zwei spitze rote Nasen am Ausgang des Korridors auf das HSD übermittelte. Zwei Mig-29 blockierten den Weg. Polar und ich schalteten unser Radar aus um unentdeckt zu bleiben. Wir suchten uns im Tiefflug anzupirschen. Ein Bergmassiv trennte uns. Polar flog im Canyon südlich der Bergflanke, ich nördlich. Ich sah im HSD wie die Migs auf Abfangkurs gingen und sich für Polars Seite entschieden. Mein Treibstoff war schon unter 2000 Pfund gesackt, aber ich schob den Nachbrenner rein. Durch die Abschirmung des Berges hatte ich keinen Funkkontakt zu Polar. Im HSD sah ich seinen Link und die erste Migs ineinander laufen. Vor mir tat sich eine Öffnung im Bergmassiv auf und ich kurvte gerade noch rechtzeitig ein um Polar mit einer Rauchspur nach rechts und die Mig nach links fliegen zu sehen. Auch die Mig, welche von rechts kam nahm ich war. Ich weiß noch, dass mir der Gedanke durch den Kopf schoss, dass ich mich taktischerweise hinter die rechts ankommende Mig setzen müsste um nicht zwischen sie zu kommen, dann entschied ich mich aus dem Bauch raus für die Linke. Zum Glück, denn schon kam Vipers Herkules um die Ecke. Nach dem Fangschuss machte ich mir natürlich große Sorgen um die hintere Mig, zumal ich gerade meine zweite und letzte Rakete verschossen hatte. Ich versuchte weg zu kurven und sie vor allem in Sicht zu kriegen. Dann war sie plötzlich weg und nach zwei weiteren Kurven nahm ich richtiger Weise an, dass sie wohl Bekanntschaft mit dem felsigen Untergrund gemacht hatte. Glück für uns.

    Von Polar sah und hörte ich nichts mehr. Später berichtete er, dass er es noch aus dem balburischen Luftraum geschafft hatte, bevor seine Maschine abkippte und er sich mit dem Schleudersitz ausschoß.


    Die 25 Personen wurden nach der Landung sofort in eine Spezialklinik für Strahlenkrankheit gebracht und was man so hört kommen sie durch.

    Dank des Einsatzes der Dragon Fighter.


    Redwolf2: Kowalski, RatCat

    Panther1: Bumerang, Polar

    Voodoo1: Viper


    Voodoo1 im Tiefflug


    Rauchmaskierung für Voodoo1


    Engagement Mig-29

    TopSecret!

    Für Mission 3 wird ein wagemutiger Pilot für einen Sondereinsatz benötigt.

    Nötige Flugmusterberechtigung: C-130 Herkules.

    Da bei dem Einsatz nichts schief gehen darf wird, dem Piloten die Möglichkeit gegeben sich

    vorab mit dem Einsatzprofil vertraut zu machen.

    Freiwillige, PN an den X/O für weitere Instruktionen...


    Das Ausmaß der Katastrophe in Maribor ist größer als angenommen. Die durch den Reaktorunfall freigesetzte Strahlung hat bislang 125 Todesopfer gefordert.

    Viele befinden sich im kritischen Zustand und nach einer erste Bilanz, der von uns eingeflogenen Hilfsorganisationen, müssen dringend weitere Hilfsgüter eingeflogen werden.

    Nach zähen Verhandlungen mit dem balburischen Regime wurde uns schließlich ein weiterer Einflug mit Hilfsgütern gestattet.

    Allerdings unterstrich man noch einmal die Forderung, dass der zugebilligte Einflugkorridor nach wie vor nur im Tiefflug zu passieren sei. Zur Untermauerung waren neben den begleitenden Migs nun auch noch

    SAMs entlang der Strecke aufgestellt worden.


    Zum Sonnenaufgang machten wir uns auf der italienischen AFB Aviano startbereit. Der Start verzögerte sich insgesamt um wenige Minuten und schon hatten wir Mühe das Zeitfenster um 04:00 in den balburischen Luftraum nicht zu verpassen.

    Die Migs warteten schon auf uns. Neben der wieder einmal ungünstigen Wolkenhöhe in 5000 Fuß verschlechterte sich das Wetter Zusehens und plötzlich waren wir in einer Gewitterwolke mit Null Sicht. Jene welche suchten das Wetter zu überfliegen

    wurden schnell von Suchradaren der SAMs angepeilt. Schnell ging man wieder runter und es stellte sich die bange Frage wer das höhere Vernichtungspotentzial hatte. Die SAMs oder der Boden.

    Leider wurde diese Frage recht schnell beantwortet. Kurz hintereinander zerschellten zwei der vier C-130 Herkules am Fels. Was für ein Desaster! Nachdem wir die Absturzstelle weitergemeldet hatten, konnten wir nicht mehr machen als weiter Richtung Maribor zu fliegen. Im späteren Verlauf des Fluges wiederholte sich die Situation. Regen peitschte gegen die Cockpitscheibe, Blitze blendeten uns und die Sicht war bei Null.

    Dieses Mal gab es zum Glück keine weiteren Verluste. Die Migs hielten sich diesmal auf weit größerem Abstand. Auch sie hatten wohl mit dem Wetter zu kämpfen.

    Endlich erreichten wir Orehove Vas, den Flugplatz bei Maribor. Nachdem die Nr. 2 der C-130 sicher gelandet war, tat sich die Führungsmaschine schwer. Anscheinend gab es Probleme mit den Flaps, aber auch mit den schlechten Sichtverhältnissen. Nach mehreren erfolglosen Anflügen crashte sie dann unerwartet eine Meile vor dem Pistenanfang. Das ernüchternde Ergebnis: von vier Transportern hatte es nur einer nach Maribor geschafft. Glück im Unglück war, dass es sich nur um reine Materialtransporte handelte. Wir hofften natürlich, dass es die Besatzungen irgendwie geschafft hatten....

    Recht ernüchtert gingen wir auf Heimkurs, auf dem wir wieder die gleiche Wetterlage zu durchfliegen hatten. Bis auf wenige mutige Migs ließ man uns aber in Ruhe.

    Wenig später setzten alle beteiligten F-16 wieder sicher in Aviano auf.


    TOP SECRET!

    Unser Flug beinhaltete noch eine Sondermission. Und zwar bat uns das Oberkommando das beschädigte Kernkraftwerk in Augenschein zu nehmen um sich besser ein Bild der Lage, bzw. des Ausmaßes des Unfalls machen zu können.

    Da wir in dieser Gegend keine Aufklärungsfotos hatten konnte nur die Position der nuklearen Explosion, welche von den Messstationen aufgezeichnete worden war als Referenz angeflogen werden. Falcon14 wurde auserkoren sich während der Landephase der Herkis heimlich zu separieren um sich die Sache mal anzusehen. Er überflog die Position....doch da war nichts... kein Kernkraftwerk, keine Trümmer, nichts. Nur ein großer See.

    An der Staffelbar wurde beim Frühstück über diesen Umstand schon spekuliert. Wenn es kein Reaktorunfall war, was war dann passiert. Viper meinte nur trocken, dass es ggf. ein Raketentest war.

    Mal sehen, was das Oberkommando dazu sagen würde.....

    Fortsetzung folgt...


    Piloten:

    Falcon1: Pitbull, Bikeman, Viper, Ratcat

    Lobo2: Polar, Bumerang

    Boxer6 (C-130): Husar


    Flug im Korridor. Die Sichtverhältnisse nahmen kontinuirlich ab.



    Die Crash-Side einer C-130


    Unsere Messstationen hatten in Balburien eine nukleare Explosion registriert.

    Auf Anfrage beim balburischen Regime bestätigte man dies mit einem unbedeutendem Unfall in einem ihrer 2 Kernkraftwerke.

    Nachdem zunächst unsere angebotene Hilfeleistung bestimmend abgeleht worden war, meldete sich die kleine, zum Unfallort am nächstgelegene Stadt Maribor

    und bat die vereinten Nationen ihrerseits um Hilfe, da von Seiten ihrer Staatsführung nicht mit Hilfe zu rechnen war.


    In einer eiligst einberaumten Sondersitzung wurde das Mandat verabschiedet, dass Maribor, dessen Bürger an einer Strahlenerkrankung litten und

    ebenfalls erste Todesfälle verzeichnet wurden, die humanitäre Hilfe entgegen der Weigerung des eigenen Regimes nicht verweigert werden konnte.

    Nach neuen Verhandlungen gestattetten uns die Balburen Hilfsgüter und medizinisches Personal von zivilen Hilfsorganisationen über einen schmalen gut bewachten Korridor einzufliegen.


    Acht F-16 der Dragonfighter eskortierten vier bis an die Oberkante voll beladene C-130 Herkules. Als man pünktlich in den balburischen Luftraum eindrang und sich quasi in den schmalen Korridor quetschte,

    wurden die Dragons schon von etlichen Migs empfangen, welche über die Strecke nach Maribor ihre gesetzten Ristriktionen wie z.B. den geforderten Tiefflug durch die Canyons, damit man Balburiens Infrastruktur nicht ausspionieren konnte, Nachdruck verliehen.

    Die Dragons hatten sich etwas gesplittet um im Falle eines Falles reagieren zu können, aber allen war klar; sollte es zur Konfrontation kommen, würde dies mit Verlusten einher gehen, denn die ROE besagten klar:

    "Eröffnen sie erst das FEuer wenn auf sie geschossen wird."


    So blieb nicht viel mehr zu tun als die Migs, welche den Verband auf allen Seiten umkreiste mit Argusaugen zu monitoren, in Formation im engen Koridor zu bleiben und nicht gegen den nächsten Bergrücken zu fliegen, denn

    leider herschte zwar nur eine aufgelockerte Bewölkung, diese allerdings in Flughöhe zwischen den Bergen.

    Auf halben Weg bekam die Führungsmaschine der C-130 auch noch Motorprobleme und zog in Folge eine lange schwarze Rauchspur hinter sich her.

    Schließlich erreichte man unangefochten den Flugplatz Orehove bei Maribor und alle vier C-130 konnten sicher landen.


    Leider gab es in dieser Phase aber auch einen Verlust, denn ein F-16 Pilot schaute sich wohl zu viel um und verlor im Tiefflug die Kontrolle über seine Maschine.

    Mit zu wenig Fahrt kippte die Maschine ab und zerschelte rund 1 Meile vor dem Flugplatz.

    Der Pilot konnte sich aber retten und tauchte wenig später bei den gelandeten Herkules Maschinen auf, wo ihn eine junge Ersthelferin ein schönes Kindermotiv Plflaster auf die geschrammte Stirn heftete.


    Nach der Landephase verabschiedeten sie die F-16 und machten sich wieder auf den Heimweg nach Aviano, natürlich wieder durch den engen Korridor und natürlich wieder eskortiert von etlichen Migs.

    Hier zeigte sich insbesondere eine Zweierrotte Mig-29 recht abenteuerlustig. Der Leader spielte etwas mit seinem Feuerleitradar rum, zeigte aggressives Flugverhalten und setzte sich mehrfach provozierend hinter diverse F-16.

    Die Dragon Fighter bewiesen Nervenstärke und versuchten lediglich den Gegner aktiv/ passiv aus dem Weg zu gehen.

    Zudem verschlechterte die heranbrechende Nacht die Sichtverhältnisse in den Canyons erheblich.

    Als man endlich das Ende des Korridors und somit des balburischen Luftraums erreichte, drehten die Migs ab.


    Zwanzig Minuten später konnten dann alle sieben verbliebenen F-16 sicher in Aviano glücklich aber durchgeschwitzt landen.


    Fortsetzung folgt....


    Piloten:

    F-16/ Cougar 1: Viper, Kowalski, Polar, RatCat

    F-16/ Hammer 2: Pitbull, Bikeman, Nik, Maverick

    C-130/ Diamont 4: Bumerang

    Missionsbauer wundern sich im Balkan Theater des öfteren, wenn zum Commiten in das Spiel "Slovenia" anstatt "NATO" angeboten wird.

    Problen/ Lösung:

    Das Slovenien von BMS scheint ein recht großes EGO zu haben.

    Immer wenn Slovenia getasket worden ist (oder versehentlich ein Flug damit erstellt und wieder gelöscht wird) legt BMS Slovenia als

    Team an (auch nicht im MC zu löschen) und bietet es beim Einstieg in erster Priorität an.

    Läßt man Slovenien links liegen und bedient sich anderer Teams wird die NATO beim Commit angezeigt.

    Hm, ok, dann springen wir mal über unseren eigenen Schatten. Ich muss gestehen, dass ich innerlich auf die Meinung von Nik über diese Manöver und unser Vorgehen welches wir gefühlt immer schon so gemacht haben mit Unverständnis reagiert habe.

    1. weil es einfach in Fleisch und Blut ist

    2. weil wir es, wie schon erwähnt, immer schon so praktiziert haben

    3. weil es eigentlich auch durchaus funktioniert.


    Ich hab mir gerade nochmal das original Falcon Handbuch und auch den Strategie Guide ins morgentliche Bett geholt, aber seltsamerweise eigentlich gar nichts darüber gefunden.


    Ich denke mal der Hauptgrund warum wir das Manöver im Two- Ship fliegen resultierte aus unserer Personalstärke welche oft verhindert, dass wir solch einen Flight in der Regel mit vier Piloten bestücken können.


    Der Grundgedanke hinter dem Chainsaw ist ja einen Luftraumbereich lückenlos zu überwachen in dem zu jeder Zeit ein Pilot seine Sensorik in die entsprechende Richtung hält. In der Regel haben wir bei diesem Szenario also durchaus eine konkrete Vorstellung davon, aus welcher Richtung der Feindkontakt zu erwarten ist.


    Wenn wir also jetzt durch Niks Anstoss unser bisheriges Vorgehen kritisch hinterfragen und wir einräumen müssen, dass es ja tatsächlich der Two- Ship Doctrin
    abträglich ist, wäre der nächst logische Schritt nach alternativen Lösungsansätzen zu suchen.

    Ich sehe hier spontan nur zwei Ansätze

    1. Wir stationieren AWACS so nah am betreffenden Luftraum, dass wir ein gutes Picture bekommen und somit Link-16 für den Blick in den Rückspiegel nutzen können.

    2. Ist dies nicht möglich, muss der CAP mit vier Piloten besetzt werden.


    Aber auch unser bisheriges Verfahren möchte ich durchaus noch einmal verteidigen. Gerade in letzter Zeit haben wir die CAP Punkte auf 10 Meilen Abstand reduziert, damit beide Piloten/ Elemente im Turn maximal 15 NM auseinander sind. Damit, so finde ich persönlich haben wir immer noch so etwas wie eine taktische Formation und gegenseitigen Support mit entsprechenden Vorteilen:

    Wir decken die Sechs Uhr unseres Buddys wenn dieser defensiv dreht

    Wir behalten ein gutes lückenloses Lagebild ob der Gegner getroffen wurde, offensiv/ defensiv steht, können unserem Flügelmann wichtige Infos geben, z.B das die Mig ihn verfolgt, 10Nm entfernt ist und aufholt

    Wir können ein dauerhaftes Pressing aufrecht erhalten usw.

    Hält man dem gegenüber, dass man gemeinsam angreift, gemeinsam defensiv dreht und dann die 29 im RWR erscheint…


    Oder nochmal anders ausgedrückt. Warum fliegt man das Chainsaw mit 4 Piloten nicht zusammen in einem Pulk. Eben aus gerade genannten Vorteilen. Die Frage ist also: Haben wir gerade nur zwei Piloten für die Aufgabe CAP zur Verfügung , welche Vorteile überwiegen? Die der Aufteilung, oder die der Two Ship Doctrin ???


    Ich danke Nik für den Guten Anstoss.

    Um weitere Überlegungen und Argumentationen in eine produktive Richtung zu lenken, wäre es Klasse, wenn die Piloten des Geschwaders sich folgende Situation vor Augen führen:

    Der Flügelmann hat gerade eine Rakete auf den Gegner geschossen und dreht defensiv. Wo würde ich mich jetzt gerne befinden, wo wäre ich in diesem Moment am nützlichsten um in Folge am besten reagieren zu können……..:)

    Grundsätzlich sollte bei einem Barcap immer ein Flieger in Richtung Gegner schauen. Das lässt sich mit dem Chainsaw bestmöglich erreichen.

    Ich bin bei Dir, nik, dass bei einem Kontakt zum Gegner die Flieger eines Elements näher zusammen sein sollten, um sich unterstützen zu können.


    Der Gedanke, der mir bei Deinen Ausführungen aber kam: Macht der Chainsaw überhaupt noch Sinn, wenn wir über Link16 die Positionen des Gegners per AWACS mitgeteilt bekommen? Oder ist das so unzuverlässig, dass man weiterhin das eigene Radar für die Lagebeurteilung braucht?

    Hummers Aussagen kann uch zustimmen. Wir fliegen das Chainsaw so um eine lückenlose Observation des Luftraums sichergestellt. Grundsätzlich können wir aus unseren derzeitigen Erfahrungen ableiten, das AWACS ab einer gewissen Entfernung absolut unzuverlässig ist. Ein Test müsste klären wie zuverlässig AWACS im Nahbereich ist.


    Meine Erfahrung zum gegenseitigen Support bei separiert geflogenem Chainsaw sind eigentlich positiv, wenn dann der Wingman etwas mitdenkt…

    Kann man denn den Pitbull Server so einstellen, dass er "moderate" am Air Refueling zulässt, aber der Client vom Piloten trotzdem

    im Ace Modus fliegen kann? Dann kann sich jeder aussuchen, was er gut findet bei einer Mission.

    ja sicher kein Problem

    Ich fand die Holz- Kanthölzer (die Schienen auf denen der Aces II ausgeschossen wird) optisch nicht mehr zeitgemäß und bin gerade dabei sie

    gegen Hobbycolor zu ersetzten.

    Auch wurde der hölzerne Flight Data Recorder ausgetauscht.

    Vorher:


    Jetzt




    Die Sicherung des Eject Handles musste auch mal erneuert werden. Diesmal in Alu

    Leider bleibt zum Schluss ein Logikfehler offen.

    Meines Erachtens müsste das Ergebnis der folgend beschriebenen Vorgänge gleich sein; ist es aber nicht…


    Vorgang 1:

    Jetfuelstarter 2 on

    Jetfuelstarter off

    Egal welchen Status ich erreiche, (Anlaufphase, Lampe leuchtet oder sogar Triebwerk auf 25% gebracht) sobald ich den JFS ausschalte ist die Kartusche leer und muss von der Groundcrew aufgefüllt werden.


    Vorhang 2:

    Das gleiche Vorgehen mit dem Unterschied , dass man erst wartet bis der JFS überhitzt.

    Jetzt muss nur der JFS abkühlen, die Kartusche ist aber nicht leer?

    Hier eine kleine Änderung zum IDM Datalink. Wenn man wie gewohnt versucht Platz 1-8 zu belegen, werden die Eingaben nicht gespeichert. Man muss dem Datalink vorher mitteilen wieviel Plätze man belegen will. Vor U4 ging didmas automatisch.

    Also mit LIST & ENTER zur IDM/L16 Seite gehen, mittels 4-Way Switch auf Page 7 blättern, Sternchen auf LAST bringen und hier "8" eingeben

    Ab da gehts in gewohnter Weise...

    Autopilot

    Sobald man den Autopilot aus den Limits fliegt, bzw. etwas falsch macht (z.B. Autopilot an machen obwohl die AAR Klappe noch auf ist)

    deaktiviert er sich nicht nur, sondern muss auch mittels FLCS RESET wieder zur Arbeitsaufnahme überredet werden.

    Lasst uns hier noch Dinge reinschreiben, welche uns bei U4 auffallen.


    Die Luftbetankung scheint beispielsweise etwas schwieriger geworden zu sein. Die Limits der richtigen Position und auch das dran bleiben erfordert höchste Konzentration.

    Habs nach dem letzten Einsatz nochmal mit einer KC-10 und einer KC-135 probiert.

    Bei letzterer wird man zumindest mit einem neuen Ausblick entschädigt. Die hat jetzt einen Boomoperator der sogar den Kopf drehen kann....

    Ich will ja nicht protzen, aber Viper hat es mir persönlich mit einer ganz tollen Witmung vorbei gebracht. :):):):thumbup::thumbup::thumbup:Nochmal ganz herzlichen Dank Armin!!!

    Inhaltlich spare ich es mir allerdings für den Urlaub auf.

    Hier eine kleine Änderung zum IDM Datalink. Wenn man wie gewohnt versucht Platz 1-8 zu belegen, werden die Eingaben nicht gespeichert. Man muss dem Datalink vorher mitteilen wieviel Plätze man belegen will. Vor U4 ging das automatisch.


    LÖSUNG

    Ah, jetzt geht mir ein LIcht auf.

    Hab gerade die Docs durchsucht aber leider den entsprechenden Passus nicht gefunden.

    Also wie war das nochmal.

    Wir müssen zwei Sachen unterscheiden:

    JFS leer = Lampe aus (kann man z.B. durch AN/Aus/ An machen provozieren)


    JFS nach 5 Minuten heiß gelaufen = Lampe blinkt


    ist der JFS leer muss die Bodencrew mit der Handjkurbel kommen. Dazu muss man nicht weiter machen als freundlich runter zu rufen T7

    (keine Frequenz, kein Refueldoor öffnen etc.)


    Ist der JFS heiß gelaufen, diesen auf off schalten und warten bis die blinkende Lampe wieder aus geht. Läßt man ihn an, läuft er irreperabel heiß, was durch ein schnelles Blinken angezeigt wird. Dann ist Schicht im Schacht.

    Heiß laufen ist nicht gleichbedeutend mit leer. Wenn man also gewartet hat bis der JFS abgekühlt ist (blinkende Lampe geht aus) und man ruft dem Chief runter (T7) dass er das Teil wieder aufladen soll und der dann nur dumm aus der Wäsche schaut, dann liegt es wohl daran, das der JFS nur heiß aber nicht leer war. Also nach abkühlen wieder auf Start2 schalten und der JFS arbeitet wieder.


    Danke für die Frage Marvel. Hatte den Sachverhalt schon ziemlich tief im Hinterstübchen vergraben gehabt...:):thumbup:

    Auch ein cooler neuer Ansatz:

    .4.3.6.2.6 PRACTICAL APPROACHES USING THE PDLT

    Since the PDLT works independently from the radar, a practical approach to enhance your SA and to gain a tactical advantage is to operate without any radar emission (= no RWR indication for your possible opponent) in an air-to-air environment. If it is known that the enemy side doesn’t have Link or early warning capabilities, it is with greater chance to succeed sneaking behind enemy lines or sweeping an area more efficient.


    Another approach could be to use the PDLT as a tool to enhance your SA for example in an BVR engagement. In the example below your see that a Mig-29 is engaged (is TOI). Another contact to the right of the TOI is already marked as PDLT to indicate your possible next target. If you get target fixated and loss focus on the other contact, the PDLT will help you to gain back SA quickly.