Für diesen „echte Männer“ Einsatz am Mittwoch sind noch ein paar Slots frei.
Wer traut sich noch….![]()
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Debriefing
topsecret
Missionsbericht vom 24.09.2025
Ausgangslage:
Aus Geheimhaltungsgründen nicht näher auszuführende Bedrohung durch das Regime der Balburen.
Die Bedrohung wurde als extrem hoch eingestuft wodurch die Mission eine Highrisk Klassifizierung bekam. Zudem forderten die Umstände ein sofortiges Handeln. Es blieb somit keine Zeit jedweder Vorbereitung und Planung einer entsprechenden Operation und so fiel die Wahl auf die schnelle Eingreiftruppe der NRF, die 47th Dragon Fighters als einzig logische Wahl, da es nur dieser Einheit zugetraut wurde, ohne vorherige Planung die Unternehmung erfolgreich durchzuführen.
Eine gute halbe Stunde nach Alarmierung des Nato Oberbefehlshabers Gen. Briggs, machten sich sechs Piloten der Dragon Fighters an die Startvorbereitungen ihrer F-16 Jets.
Nach knapp 15 Minuten starteten sie im Norden Italiens von der AFB Aviano. Kurz nach dem Start umschrieb der X/O des Geschwaders über Funk die bekannten und unbekannten Fakten. Ziel war es einen Gebäudekomplex in Balburien zu bombardieren. Da der lange Anflugweg im Küstenverlauf mitunter durch den Radarerfassungsbereich der Balburen verlief, entschied man sich für eine List. Die Piloten schalteten ihren Mode 3 Transponder ein, was sie für ATC sichtbar machte und was zum offiziell eingereichten Trainingsflugplan passte. Auf halber Strecke überholte das Geschwader im engen Abstand ein C-17 Transportflugzeug und tauschte, wie vorher verabredet, die Transporterkennung. Als die C-17 kurz danach Richtung Italien abdrehte mussten die Luftüberwachung der Balburen annehmen, dass die Kampfjets abgedreht waren und nur ein harmloses Transportflugzeug dem Küstenrouting folgte. Zu diesem Zweck mussten die F-16 allerdings in enger Formation fliegen um einen einzelnen Radarreturn zu generieren.
Trotz der 3 mitgeführten Zusatztanks waren die Berechnungen des Treibstoffverbrauchs für das Unternehmen doch recht ernüchternd ausgefallen, da im balburischen Luftraum über weite Strecken im Tiefflug geflogen werde sollte. Zum Glück hielt Gen Briggs Wort. Er hatte es geschafft ein Tankflugzeug zu organisieren, welches sich rund 130 NM vor dem Einflugpunkt in den feindlichen Luftraum vor die F-16 setzte. Fünf von den sechs Maschinen fanden die Gelegenheit rund 3000 Pfund Kraftstoff zu übernehmen. Für den Letzten reichte das Zeitfenster nicht mehr aus.
Nach dem Auftanken gingen die Jets in den Tiefflug und flogen Landeinwärts. Im extrem überwachten balburischen Luftraum tauchten die F-16 in die Canyons ab. Sie konnten die doch erhebliche Strecke bis zum Ziel den Flussläufen folgen, welche sich tief in die Bergmassive eingegraben hatten. Dabei hatten sie in den steilen Schluchten mit engen Kurven, starken Turbulenzen und Sichtbehinderungen zu kämpfen. Das Wetter bei dieser Mission war vom Start ab sehr schlecht gewesen.
Auf dem Weg hatte leider eine F-16 Bodenberührung und stürzte ab. Der designierte Gebäudekomplex wurde schließlich erfolgreich bombardiert. Auch hier verloren die Dragon Fighter eine F-16 durch umherfliegende Trümmerteile.
Durch Treibstoffmangel blieb den Piloten auf dem Rückzug nur die Offensive und sie stiegen aus der Geländedeckung. Auf dem Rückweg versuchten noch zwei Mig-21 und eine Mig-29 dem Package den Weg abzuschneiden. Die Nato Piloten stellten sich dem Kampf welchen sie für sich entschieden.
Kurz nach Sonnenuntergang konnten dann die verbliebenen vier F-16 auf der AFB Amendola in der Mitte Italiens sicher landen.
Mission success!
Beteiligte Piloten:
Cuca, Hummer, Bumerang, Pitbull, Kowalski, Maverick
Lob und Anerkennung an die beteiligten Piloten!!!
Wow,
mehr fällt mir dazu nicht ein, das war definitiv eine der besten Missionen der letzten Jahre – hier hat alles gepasst.
Vom Start weg war es spannend: durch die Wolken auf eine dank der Beladung recht niedrige Höhe. Kaum waren wir stabil, begann das Briefing.
Kaum war dies abgeschlossen, waren wir auch schon an der C-130, welche wir begleiten sollten. Es folgten weitere Absprachen, und als diese vorbei waren, tauchte aus dem Nichts ein Tanker auf. Auf einmal waren wir mitten in einem spannenden Refuel-Prozess. Dieser wurde kurz vor Abschluss – beim Versuch, alle Fighter zu refuelen – jäh durch das Erreichen des Pushpoints unterbrochen.
Und dann ging es los: ab runter auf Deck, ran an die Küste und hinein in ein Tal, das offensichtlich nur für den Zweck erschaffen wurde, dass man dort mit F-16 im Tiefflug durchfliegt. (Wir haben inzwischen echte Karten …)
Nach einer wieder nervenaufreibenden Zeit mit Nebel und einmaligem Aufsteigen auf eine sichere Höhe – weil man eine SAM besiegen kann, eine Felswand nicht – kam auch schon viel zu schnell der Target Run, welcher bei uns leider nicht geklappt hat. Danach ging es sofort auf Höhe, nur um gleich darauf mitten in einem Luftkampf zu stecken.
Als dieser abgeschlossen war, ein Blick auf die Tankuhr: oh, das könnte noch eng werden. Zum ersten Mal ein paar Minuten Ruhe, bevor der Descent in einen Overhead Approach begann, welcher aufgrund der doch etwas knappen Sichtbedingungen ebenfalls zur Herausforderung geriet.
Dann gelandet und tatsächlich – die Beleuchtung hat funktioniert und sah klasse aus.
Blick auf die Uhr: Wo sind die Zwei Stunden hin?
Wie schon in Deriefing gesagt, Hut ab und Danke Bumi.
Danke auch an Pitbull der mich mit seiner einmaligen Ruhe durch diese Herausfordernde Mission geführt hat, bin noch etwas aus dem Training ![]()