Troll A Evac debrief vom Do 12.09.

  • LAGE:


    - ein Container-Frachter hat aufgrund einer Havarie, die Bohrplattform „TROLL A“ gerammt


    - der Frachter selbst ist nicht mehr zu retten


    - zügig eingetroffene Arbeitsschiffe haben bereits die Besatzung des Frachters aufgenommen


    - da sich die komplette Struktur der Troll A durch den Zusammenstoß verzogen hat, ist es den Arbeitern nicht möglich die Rettungsboote aus ihren Halterungen zu lösen


    Zusatz: natürlich lassen sich die Balburen das Spektakel nicht entgehen und sind mit ihren Schiffen und Flugzeugen ebenfalls auf den Weg


    Entsprechend war der Auftrag, so viele Arbeiter wie möglich zu evakuieren. Da die Anzahl der Mitarbeiter je nach Saison aber stark schwankt, gab es zum aktuellen Ereignis keine genauen Zahlen.

    Von daher galt, alles was auf der Plattform auftaucht, wird evakuiert. Weiterhin war bekannt, dass den Evac-Einheiten ca. 1 Stunde blieb, bevor die Plattform explodiert.

    So weit, so gut. Die Hueys, 6 an der Zahl, starteten von der Tarawa welche sich noch auf der Anfahrt befand.


    Angekommen an der Plattform, kreisten die Helis wie ein Schwarm Libellen über der Troll A, um die Landezonen auszumachen und sich für die Landung abzusprechen. Das war echt ein toller Anblick.

    Danach ging es wie am Fließband, landen auf der Plattform, Personal einladen, Abflug zu einem Evac-Schiff, dort landen, Personal raus und das Ganze von vorne.

    Es gab ein paar Ausfälle, welche aber nicht den Piloten anzurechnen waren, sondern eher der Technik. Kurze Lags, Ausstieg von Controllern oder Ruderpedalen, etc.

    Rechtzeitig vor der Explosion, ertönte ein Warnsignal und alle Schiffe und Helis gingen auf Abstand. Keine 3 Minuten später gab es 2 heftige Explosionen und die Plattform kippte zu Seite und ging zum Teil unter.


    Aufgrund des unermüdlichen Einsatzes der Heli-Piloten, konnten 232 Mitarbeiter evakuiert werden. Nach der Mission wurde anhand der Personalliste die Vollzähligkeit aller Mitarbeiter festgestellt und zum Glück fehlte niemand. Großartige Arbeit.


    Solch ein Ereignis zieht natürlich neugierige Blicke auf sich. Von daher waren die Balburen auch dorthin unterwegs. Mit Flugzeugen und Schiffen. Nur sie wussten nicht, dass F/O Marvel Dienst auf der USS G. Washington schob.

    Marvel stieg mit seiner F-18 auf und zerlegte die zwei L-39 so schnell, dass es vermutlich nicht mal weh tat.

    Die Schiffe nahm er sich mit ungelenkten HE Raketen vor und schickte sie zügig zum Meeresgrund.

    Von daher war schnell Ruhe, die Hueys konnten sich ganz auf ihre Aufgabe konzentrieren und zur moralischen Unterstützung gab es 6 Radiofrequenzen mit entsprechender Musik.


    Vor dem Start, die Einsatzstelle schon im Blick


    Jede Menge Libellen


    Landung zum Entladen


    Mit Anstellen


    Marvel fackelt nicht lange


    und die L-39 zerlegt sich in ihre Einzelteile


    Etwas nachjustieren und Treffer


    Große Explosion mit entsprechender Druckwelle


    Da geht sie unter