Briefing ins Bild klicken!
Die Operation Thetis war in zweierlei Hinsicht ein voller Erfolg. Der besondere Einsatz, das wurde im Debriefing bestätigt, hat allen Spaß gemacht und das steht bei mir immer im Vordergrund. Er war neben dem Spaß auch eine echte Herausforderung, galt es doch im Einsatzgebiet ohne Funk zu agieren. Einziges Kommunikationsmittel war eine Infrarot Daten-Sendeanlage, die in der F-16 des MC mit Klettband eingebaut war und über den IR Empfänger des TGP in Schriftform empfangen werden konnte. Eine geniale Anlage, die unsere Funkfachleute kurzfristig zusammengefrickelt haben. Hoffe, Bumi (MC) zeigt uns ein Bild und erläutert die Funktion im Cockpit mit einem beispielhaften Sendetext.
Die nächste Herausforderung war die Ungewissheit, was uns im Einsatzgebiet alles drohte. Nicht nur dass wir „taub“ waren, die Dunkelheit setzte zwar stimmungsvoll ein, verlangte aber unseren Augen alles ab. Für das IR Nachtsichtgerät war es noch zu hell und ohne zu dunkel.
Terroristen und Geheimdienstleute neigen oft zur Übertreibung, so auch in diesem Szenario. Dazu kommt, dass Terroristen zu 100% dumme Menschen sind und zB. ihre SA-6 Stellung nicht zum Laufen brachten. Die Idioten haben doch tatsächlich den Straight Flash abgefackelt. Genauso haben sie die 3 MIG-29 der Balburen nicht einsetzen können, die A….geigen hatten vergessen, dass durch ihren eigenen Störsender kein Funk möglich war. So sind die MIG’s einfach wieder unverrichteter Dinge nach Hause geflogen. War eine lebensverlängernde Maßnahme, denn auf sie warteten 6 hochmotivierte F-16 Piloten (Escort) unter der Führung von X/O Bumerang und wie das für unsere Gegner immer endete, wissen wir ja. Nicht umsonst hat die 47th NRF so einen guten Ruf und wurde für diesen diffizilen Einsatz ausgewählt. Genug des Lobes und wieder zurück zu den Fakten.
Der Störsender, der sich auf einem der OSA II befand, wurde sehr schnell aufgespürt und der Rosteimer auf den Grund der Adria befördert. Ebenso wurden die Primärziele, zwei große Frachter zu U-Booten gemacht.
Good Job Männer!
Möchte nicht unerwähnt lassen, dass der Einsatz der AGM-65G (Maverick ) beim Operieren auf engstem Raum nicht so einfach ist. Die Wolkenbasis der dichten Cumulis lag auf 6.000 ft, da war im Zwielicht die Wasserfläche vom gleichfarbigen Terrain nicht mehr zu unterscheiden. Mir wurde das beinahe zum Verhängnis, einmal zu lang auf den TGP/MavCam Monitor geschaut und schon war ich zu tief und das alles zwischen wild kurvenden F-16, Mirage und Viggen der Montenegriner, die uns einfach im LowLevel demonstrieren wollten, wir können auch und eigentlich hätten wir das gerne selbst erledigt. Siehe Briefing!
Als wir alles erledigt hatten, machten wir den Montenegrinern noch eine Freude und sie waren wieder versöhnt, wir hatten ihnen das zweite OSA II, das wir vorher weidwund geschossen hatten, zum Filetieren überlassen. Konnte noch im TGP sehen, wie die Gurgelbeißer über Bord sprangen, die Ratten verließen das sinkende Schiff.
Das war der erste Erfolg, jetzt zum Zweiten.
Das Game inklusive Server hat alles ohne jedes Problem mitgemacht. Wir sind mit 10 F-16 auf Pescara gestartet und nach einem ruhigen Flug auf Galatina gelandet. Zwischendurch hat Amendola Radio einen Test in der Form durchgeführt, dass sie uns ein Störsignal wechselseitig auf unsere beiden UHF/VHF Radios geschickt haben, damit wir einen Eindruck bekommen, wie sich das im Zielgebiet darstellt. Dort mussten allerdings beide Radios deaktiviert werden, weil nicht nur Störungen zu erwarten waren, sondern auch gezielte Fehlinformationen.
In der Pause auf Galatina (Ausstieg in die 2d Welt) wurden unsere Maschinen neu aufmunitioniert, wir konnten noch schnell Pipimachen gehen und dann erfolgte der Neustart über die Adria nach Montenegrino.
Die Airbase von Galatina empfanden alle als eine sehr heimelige Anlage, es wurde geäußert, da waren wir nicht das letzte Mal. Keine Ahnung warum das so ist, aber die Crew auf Galatina ist überwiegend weiblich und die sehen nicht wie die sonst üblichen Küchendragoner aus. Also es ist weniger die Airbase, sondern mehr der deutlich Hang unserer Piloten zum weiblichen Personal, ich erkenne meine Schweine am Gang. ![]()
Wieder ernsthaft.
Dieser besondere Flug mit Zweiteilung war ein Test für einen Einsatz, den ich demnächst einmal initiieren möchte, es soll eine mehrstündige campaignartige TE werden, in die man nach Lust und Laune einsteigen kann. Dafür wird sich sicherlich einmal ein Wochenendtag finden lassen?
Fazit:
Bin sehr zufrieden mit dem Gesamtablauf und habe wieder festgestellt, dass im Falken immer noch ein großes Potential schlummert, das es nur geschickt zu nutzen gilt. Gestern haben die Piloten der 47th das sehr schön demonstriert, wofür ich mich noch einmal bedanken möchte.
Teilnehmer:
Bumerang; Iceman; Monkey; Korbi; Harry; Wildhog; Cuca; Bikeman; Maverick; und euer Altcolonel
CsO/ret Nik
Es war schon sehr dunkel, da kam das beleuchtet 47th Dragonfighters Emblem auf dem Tail gut zur Geltung. Unsere neuen F-16 machen selbst im Dunklen eine gute Figur ![]()