Nach der Buchenau LAN OPERATION COLD CASE



  • Ich kann es euch nicht ersparen, um den Einsatz zu verstehen, müsst ihr leider alles lesen und es wird noch mehr. :5:


    OPERATION COLD CASE

    47th Fighter Wing & 1. GW – Mission Briefing

    Einstufung: TOP SECRET

    Einsatzgebiet: Gebirgsregion der Balburen (Hellas)

    Einsatzkräfte: ~10 Humanpiloten der 47th und 1. GW

    Einsatzleitung: General Harmon Briggs

    Missionsart: Search & Rescue / SEAD / Escort / Electronic Warfare Support


    1. LAGE – DIE VERGANGENHEIT HOLT UNS EIN

    Einige von euch werden sich noch an die Operation Bermuda erinnern.

    Damals setzten die Balburen eine hochenergetische Strahlungsquelle ein, die den gesamten Kommunikationsverkehr massiv störte. Ein Learjet verschwand spurlos vom Radar – ebenso die ihn begleitende F-16. Auch zwei später entsandte F/A-18, deren Auftrag es war, der Ursache auf den Grund zu gehen, kehrten nicht zurück.

    Unsere damalige Antwort war eindeutig: Das Kraftwerk und die zugehörige Störanlage wurden vollständig zerstört.

    Fall abgeschlossen? Offenbar nicht.

    In der vergangenen Woche verschwanden erneut zwei F-16 während eines regulären Patrouillenfluges spurlos vom Radar. Das letzte Lebenszeichen bestand aus einem verstümmelten Funkspruch. Danach herrschte Funkstille.

    Eine nachträgliche Rekonstruktion des Geschehens anhand von Satellitenaufnahmen scheiterte auf bemerkenswerte Weise: Sämtliche infrage kommenden Satelliten befanden sich ausgerechnet zum fraglichen Zeitpunkt im Restartmodus. Ein Zufall? Wohl kaum.

    Zusätzlich meldeten mehrere Besatzungen ziviler Luftfahrzeuge ungewöhnliche Störungen ihrer elektronischen Systeme. Die Vorfälle erstreckten sich über ein größeres Gebiet und lassen auf eine gezielte elektronische Gegenmaßnahme schließen.

    Die Funkaufklärung konnte inzwischen extrem kurze, äußerst schwache Signal-Bursts über das gesamte Frequenzspektrum feststellen. Eine eindeutige Ortung war bislang nicht möglich.

    Das Auffällige daran: Während die Störquelle bei Operation Bermuda durch ihre massive Wirkung praktisch mit dem Vorschlaghammer auf sich aufmerksam machte, scheint diesmal jemand mit dem Skalpell zu arbeiten.

    Neue Technologie? Eine veränderte Anlage? Oder mehrere räumlich getrennte Störquellen?

    Wir wissen es nicht. Und genau das ist unser Problem.


    Fortsetzung folgt!


    Termin ist in Abstimmung mit den 1. GW festzulegen.

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    HQ – OPERATION COLD CASE

    MILITÄRISCHER LAGEBERICHT / UPDATE

    Einstufung: GEHEIM – NUR FÜR EINSATZPERSONAL

    Lageupdate – Fortsetzung Operation COLD CASE

    1. ALLGEMEINE LAGE

    Aufgrund eines gezielten Cyberangriffs auf die IT-Infrastruktur des Headquarters kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen der Führungs- und Kommunikationssysteme. Die Auswertung und Übermittlung der aktuellen Lageinformationen verzögerte sich dadurch erheblich.

    Nach Wiederherstellung der notwendigen Systeme kann das HQ nunmehr das überfällige Lageupdate zu Operation COLD CASE herausgeben.

    2. BISHERIGE ERKENNTNISSE – FLUGVORFALL

    Die inzwischen vorliegenden Erkenntnisse bestätigen, dass eine unserer F-16 während des letzten Einsatzes von einer bislang nicht identifizierten elektronischen Warfare-Störung erfasst wurde.

    Infolge der Störung fiel die Bordelektronik vollständig aus. Die Cockpitkanzel wurde abgesprengt. Der Pilot aktivierte daraufhin den Schleudersitz und konnte die Maschine verlassen.

    Der Aufenthaltsort und der aktuelle Status des Piloten sind unbekannt.

    Der zweite Pilot konnte offenbar ebenfalls nicht zum vorgesehenen Einsatzraum zurückkehren. Nach bisherigen Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass er seine Maschine außerhalb des vorgesehenen Einsatzgebietes notlanden musste. Sein Verbleib ist ebenfalls ungeklärt.

    Im weiteren Verlauf gelangten Informationen an das HQ, wonach im angrenzenden Bergland ein Jet mit einem Berg kollidiert und vollständig zerschellt sein soll.

    Eine erste Auswertung verfügbarer Satellitenaufnahmen bestätigt eine entsprechende Absturzstelle. Es besteht der dringende Verdacht, dass es sich dabei um die abgestürzte F-16 handelt.

    Besonders auffällig ist die Ausdehnung des Trümmerfeldes: Dieses erstreckt sich nahezu exakt entlang der Flugrichtung 140°.

    Bei der bisherigen Satellitenaufklärung konnten im Bereich der Absturzstelle keine eindeutigen Lebenszeichen festgestellt werden. Ein Überleben des Piloten kann damit weder bestätigt noch ausgeschlossen werden.

    3. ELEKTRONISCHE BEDROHUNG

    Die Ursache der elektronischen Störungen konnte bislang nicht identifiziert werden.

    Die Störungen treten sporadisch und räumlich begrenzt auf. Eine zuverlässige Ortung oder Zuordnung der Störquellen war bisher nicht möglich.

    Das HQ bewertet die Aufklärung dieser Bedrohung derzeit als nachrangig.

    Absolute Priorität hat die Suche und mögliche Rettung unserer beiden vermissten Piloten.

    Alle verfügbaren Einsatzmittel werden zunächst auf dieses Ziel konzentriert.

    4. SUCHGEBIET UND EINSATZORGANISATION

    Ausgehend von der vermuteten Absturzstelle wurde ein großräumiges Suchgebiet festgelegt und in drei Einsatzsektoren unterteilt:

    • SEKTOR A
    • SEKTOR B
    • SEKTOR C

    Jedem Sektor wird eine eigene Lead-Besatzung zugeordnet.

    Das HQ gibt bewusst kein verbindliches Suchmuster vor. Die taktische Gestaltung und Durchführung der Suche obliegt den drei Sector Leads.

    Diese haben sich vor beziehungsweise während des Einsatzes untereinander abzustimmen, um eine möglichst lückenlose Abdeckung des Suchgebietes sicherzustellen und unnötige Überschneidungen zu vermeiden.

    Die Koordination zwischen den Sektoren hat höchste Priorität.

    5. WETTERLAGE UND FEINDLICHE LUFTBEDROHUNG

    Die aktuelle Wetterentwicklung könnte sich für unseren Einsatz als taktischer Vorteil erweisen.

    Eine ausgeprägte Gewitterfront zieht aus östlicher Richtung über das gesamte Suchgebiet. Nach derzeitiger Einschätzung ist davon auszugehen, dass die gegnerischen QRA-Rotten aufgrund der zu erwartenden Wetterbedingungen zunächst nicht oder nur eingeschränkt aufsteigen können.

    Damit eröffnet sich möglicherweise ein begrenztes Zeitfenster für die Durchführung unserer Suchoperation.

    Es ist jedoch davon auszugehen, dass sich die Bedrohungslage nach Abzug der Gewitterfront grundlegend verändern kann.

    Ein möglicher Aufstieg gegnerischer QRA-Kräfte muss insbesondere für die Phase einer eventuellen Bergung und Evakuierung unserer Piloten berücksichtigt werden.

    Eine detaillierte meteorologische Bewertung erfolgt im Einsatzbriefing. Besonderes Augenmerk gilt dabei der vertikalen Ausdehnung der Cumulonimbus-Wolken (CB) sowie den daraus resultierenden Gefahren für die Flugdurchführung.

    6. AUFTRAG

    An alle eingesetzten Besatzungen:

    Durchführung einer systematischen Suche in den zugewiesenen Sektoren A, B und C.

    Primäres Einsatzziel ist die Lokalisierung der beiden vermissten Piloten.

    Bei Auffinden möglicher Absturzstellen, Schleudersitzpositionen oder sonstiger Hinweise auf die Vermissten sind diese unverzüglich an das HQ zu melden.

    Jeder Hinweis auf Lebenszeichen ist mit höchster Priorität zu behandeln.

    Die weitere Vorgehensweise hinsichtlich Bergung und Evakuierung wird abhängig von der aktuellen Wetter- und Bedrohungslage festgelegt.

    7. ABSCHLIESSENDE BEWERTUNG DES HQ

    Wir wissen derzeit nicht, wo sich unsere Piloten befinden. Wir wissen nicht, ob sie noch am Leben sind. Und wir wissen nicht, wie viel Zeit uns bleibt.

    Die Wetterlage verschafft uns möglicherweise einen entscheidenden Vorteil. Ob wir diesen nutzen können, wird sich im Verlauf der Operation zeigen.

    Zwei unserer Piloten sind vermisst. Wir lassen sie nicht zurück.

    Alle eingesetzten Kräfte haben sich auf das Briefing vorzubereiten.

    OPERATION COLD CASE – SEARCH AND RECOVERY

    HQ – ENDE DER LAGEÜBERMITTLUNG


    NRF HQ

    Nik

    Honorary Commander [S/O]