Beiträge von Bumerang

    Bislang favorisierte ich die klassische Variante und so hatte ich alle benötigten Charts und die Luftfahrtkarte in ausgedruckter Form auf dem Knie (Old-school)

    Mit BMS 4.36 hat sich jetzt so viel geändert das man wohl 3 Tage am Drucker stehen müsste um alles wieder auf den aktuellen Stand zu bringen.

    Daher habe ich mich entschlossen navigationstechnisch hier das elektonische Zeitalter in meinem Cockpit einzuläuten.

    Ich habe mir bei Amazone ein Teclast P85 8 Zoll Tablet für 89,- € geholt was den notwendigen Ansprüchen genügt.

    Dazu ein Kniebrett für 8,- € um das Tablett auf dem Bein fest zu kletten und schließlich noch Klebe- Sticker für 9,-€ um das Tablet auch mit den Nomex Handschuhen bedienen zu können.

    Für Korea hab ich natürlich das aktuelle Electronic Flight Bag drauf gepackt.

    Im Gebrauch zeigt sich eine intuitive Bedienung und schnelles Auffinden von Informationen!:thumbup:


    Ich schreibe das mal hier, weil mit Einführung von BMS 4.36 dürfte ich nicht der einzige Pilot sein der sich über das Thema Gedanken machen muss.

    Und seien wir mal ehrlich. Jeder Pilot der was auf sich hält weiß gerne wo er gerade ist...8):;):


    EDIT: Die Klebesticker für die Handschuhe wollten mich nicht richtig überzeugen. Also

    Daumen und Zeigefingerkuppen von den Handschuhen abgeschnitten.


    Vorläufiger Bericht der Flugunfall Kommission


    Am gestrigen Freitag den 20.05.2022 stürzte eine F-16 bei einem Trainingseinsatz in der Nähe der Kotar Trainingsranche in Süd Korea ab.

    Der Pilot hatte nach Abwurf seiner Maverick L Luft Boden Raketen plötzlich multiple Ausfälle und meldete einen Notfall.

    Auf Anraten aktivierte er seinen Notfall Transponder.

    In Folge war es seinem Flight Lead leider nicht möglich seine Position zu lokalisieren.

    Darauf nahm sich ein anderer Flight Leader der Sache an, konnte die beschädigte Maschine mittels Interorgierens auf Mode 3/ Code 7700 finden, ihren Kurs korrigieren und mit ihr

    zwecks Battle Damage Check in Formation gehen.

    Unter anderem meldete der Pilot der havarierten Maschine Hydraulik und Öldruck Probleme. Der Check der Instrumente konnte zumindest was die Hydraulik anging

    die Anzeige der Warnleuchten nicht bestätigen. Auch konnten keine austretenden Flüssigkeiten von dem zu Hilfe geeilten Piloten beobachtet werden.

    Dieser gab die Empfehlung den Throttle lt. Notfall Checkliste auf 80% zu stellen und die EPU zuzuschalten.


    Nach 5 Min Richtung Homeplate verschlechterte sich plötzlich die Lage durch einen Engine Flameout.

    Der Pilot konnte bei ausreichender Höhe seine beste Gleitgeschwindigkeit von 220 KT erreichen. Es wurde visuell nach einen Notlandeplatz gesucht.

    Schließlich wurde eine breite Straße zur Landung ausgewählt. Leider sackte die F-16 plötzlich durch und crashte gegen einen bewaldeten Berghang.

    Dies kam anscheinen zu überraschend für den Piloten, denn er löste nicht mehr den Schleudersitz aus.

    Die begleitende F-16 übermittelte die exakten Koordinaten der Crashside an die Rettungskräfte.


    Untersuchung:

    Der Flugdatenschreiber konnte geborgen werden. Allerdings gibt er nicht hinreichende Hinweise über die Ursache des Unglücks.

    U.u. wurde die Maschine unglücklich von eine Übungsrakete welche vom Boden aus verschossen wurde getroffen, es gab Vogelschlag oder

    ein anderes technisches Problem. Die Untersuchungen dauern an.


    Derweil gibt das Safety Board gleich eine Reihe von dringende Empfehlungen an das Geschwader aus:


    1. Das Prozedere Emergency Transponder/ Interorgator Anpassung zur Suche muss intensiver geschult werden.


    Der zur Hilfe geeilte Pilot, welcher als X/O des Geschwaders und mit über 4000 Flugstunden über genügend Erfahrung verfügen sollte,

    lieferte keinen ausreichenden Support.

    2. Ein Notfall mit möglichen Öl Problemen sollte zur schnellst möglichen Landung führen. Die Piloten waren

    auch nach Feststellung der Lage immer noch auf Kurs zur weit entfernten Homeplate Gunsan.

    Nach Auswertung des Flugwegs wäre eine Notlandung auf einem kleinen Airstrip namens Yongju möglich gewesen.

    Leider schaffte es der Support Pilot nicht Koordinaten und Kursanweisungen rechtzeitig an den Hilfebedürftigen weiter zu geben bzw. ihn dorthin zu führen.

    Hier empfiehlt das Safety Board eine weitere Schulung bezüglich Karten und Orientierungskunde bzw. Handling des Electronic Flight Bags.


    3. Das Problem einer in Not geratenen Maschine sollte kollektiver angegangen werden. Es sollten sich, wenn möglich, zwei Support Flugzeuge

    einfinden, da es zugegeben sehr schwer ist in den Karten zu wühlen und gleichzeitig den zu Supporten ständig im Auge zu behalten.


    4. Das richtige Mind- Setting sollte den Piloten bewusst gemacht werden. Sie werden darauf trainiert ihre Mission zu erfüllen.

    Das "in der Regel" wichtigste Missionziel ist allerdings wieder heil zu landen und das aller wichtigste Missionsziel sollte sein

    einen Kameraden zu retten.


    5. Optimierung im Funk. Die Kommunikation lief über die Notfrequenz was im Grunde ok ist, aber natürlich jedwede andere Kommunikation überlagert.

    Es sollte zumindest der Versuch unternommen werden auf eine separate Frequenz auszuweichen. Hier würde sich UHF CH 1 anbieten welcher ohnehin vor dem Triebwerkstart

    schon als Common Frequenz gerastet wurde. Die Umschaltung wäre nach Absprache sehr simpel. Einfach den CNI Switch auf Backup.

    Sehr schön Kowalski!:) Ah, jetzt habe ich das auch mit der "Auflösung Lego" verstanden. Meine Jungs würden da von Minecraft sprechen.:8:

    Gestern Abend unternahmen wir im Rahmen der Ausbildung von Redfox einen Nachtflug von Gunsan/ Korea nach Iwakuni/ Japan.

    Kowalski und Wildhog schlossen sich uns an. Nach leichten technischen Problemen konnten wir etwas verspätet los. Das Abnicken der Last Chance Checks funktioniert auch bei Nacht sehr gut. Die Tail Beleuchtung (Fuselage) ist hier übrigens extrem hilfreich um Speedbrakes- MPO- und Sec Check zu sehen. Trotz das nichts Unvorhergesehenes passierte, empfanden Alle den nächtlichen Flug als Herausforderung.

    Der Flug wurde unter Sichtflugregeln und Koppelnavigation über diverse VORTACs durchgeführt. War es über den Stätten durch den Lichtsmog noch relativ hell, wurde es über dem Meer trotz Mondschein schon sehr dunkel.

    Das Helligkeitsempfinden bzw. die Darstellung auf den verschiedenen Monitoren war hier recht unterschiedlich. Ich konnte z.B. ausschließlich ohne NVG fliegen, während Andere Diese permanent nutzen um was zu sehen. Als wir gegen Zwei Uhr Nachts nach einem nächtlichen Airrefueling an einer amerikanischen KC-135 über Japan ankamen, stellte sich beim Abhören verschiedentlicher ATIS Frequenzen raus, dass alle Plätze "black" waren. Wir versuchten es trotzdem und wurden anstandslos von der Anflugkontrolle von Iwakuni via VFR Vectoring runter gelotst.

    Anscheinend neu:

    Kowalski hatte hierbei etwas hausgemachte Radio Probleme. Als er wiederholt nicht auf die Anweisungen der Anflugkontrolle reagierte, wurde er kurzerhand von der Controllerin aus der Sequenz rausgeschmissen und gebeten sich wieder neu anzumelden. Dies tat er dann und ATC nahm ihn wieder problemlos auf.

    Alle vier Maschinen konnte wenig später sicher in Iwakuni landen.:)

    Habs gerade mal mal getestet. Bei mir keine Probleme. Scheint nicht am Update sondern an deinem Huey zu liegen. Gibt das mal an deinen Ground Chief weiter.


    Richtige Prozedur:

    Gasgriff komplett aufdrehen, dann wieder zudrehen bis zur Leerlaufsperre.

    Leerlaufsperre rausnehmen und den Gasgriff noch 1 mm unter Leerlauf drehen damit es keinen Hotstart gibt.

    Die Kopfbewegungen sind jetzt viiieeeel deutlicher zu erkennen.

    Das eröffnet neue Möglichkeiten.

    Gestern haben wir mal probeweise die Checks auf der Last Chance nonverbal, also durch abnicken gemacht.

    Das klappte ganz gut und bei einem 4-Ship können beide Elemente gleichzeitig die Checks durchführen, was die Sache zeitlich halbiert.

    Die Idee können wir mal weiter verfolgen und vielleicht schafft sie es sogar in die SOP

    Folgendes gibt es zu beachten:

    Die Checks sollten standarisiert in der gleichen Reihenfolge ablaufen. Brakes, MPO, SEC

    Beidseitiger Sichtkontakt muss bei Bestätigung vorliegen.

    Im Detail sieht das z.B. so aus.

    Nr.1 fährt die Speedbrakes aus und achtet auf die korrekte Anzeige seines Speedbrake Indikators.

    Dann schaut er zur N.2 welcher die Speedbrakes beobachtet hat. Wenn Nr.2 sieht, das Nr.1 ihn ansieht, bestätigt er mit einem Kopfnicken usw.

    Das Ganze gibt noch einmal einen etwas realeren Touch, da man noch mehr mit seinen Human Buddys zusätzlich zu ihrem Flugverhalten und ihrer Stimme am Funk auch noch mit ihren Bewegungen interagiert.:)

    Gestern haben wir einen leinen Flug nach Japan unternommen und dabei beim Tanker (KC-135e) vorbei geschaut.

    Single und Element Anmeldung haben geklappt, wobei zwar schon einmal die verbale Bestätigung ausblieb, die Bestellung allerdings anstandslos angenommen wurde.

    Meistens lochte der Boom etwas hinter dem Tanktrichter ein. Dafür verhält sich der Tanker beim Wechsel vorbildlich und zuckt um keinen Millimeter mehr.:)

    Es gibt ja umfangreiche Airport Charts. Neu ist jetzt das Chart mit den Parkslots, mit dessen Hilfe man

    schnell erkennen kann wo man gespornt ist.

    Das ist sehr hilfreich für die Piloten, welche nur Augen für die großen ...Augen.. der hübsche Fahrerin haben

    und am Ende nicht wissen wo sie abgesetzt worden sind.

    Nach dem Alignement kann man die eigene Position (GPS) mit den Parkingslots auf dem Chart abgleichen.


    Hi Leute,

    gibt es einen Trick um DCS wahlweise mit oder ohne VR Brille zu starten?

    Also nicht die Umstellung im Setup, sondern so in der Art von unterschiedlichen Verknüpfungen????

    So, hab auf BMS 4.36 umgerüstet.

    Im Zuge der Änderung des Lightning Panels hab ich beim Audio 1 Panel die Encoder von Comm1 und Comm2 Lautstärkenregler gegen 2 Potentiometer mit an/Aus Schalter eingebaut und die Encoder dann für das Lightning Panel verwendet. Dabei bemerkte ich, dass die Panel Grundplatte des Comm Panels durch den jahrelangen Gebrauch recht brüchig geworden war. Also hab ich die auch noch neu geschnitzt.


    Beim Lightning Panel passten soweit die Bohrungen, so dass ich das Plexiglas nicht verändern musste, sondern nur neue Schalter verbauen und ein neues Layout ausdrucken und laminieren musste.

    Man sieht es ihm nicht an, aber das Panel benötigt 22 Controllerports bei 21 Schalterstellungen und 2 Drehreglern. Zum Glück konnte ich einen alten und für tot geglaubten Pokeye Controller wieder reaktivieren.


    Jetzt mit "Poti" Lautstärkenreglern


    das aktualisierte Lightning Panel