NATO-Luftangriff über Griechenland – Brücken zerstört, vorrückende Verbände gestoppt
ATHEN / ORESTIADA – Bei einem umfangreichen NATO-Luftwaffeneinsatz über Griechenland sind nach vorläufigen Angaben mehrere strategisch wichtige Brücken zerstört worden. Über diese Verkehrswege hatten balburische Streitkräfte offenbar versucht, Nachschub sowie mobile Einheiten in Richtung der Front zu verlegen.
An dem Einsatz waren insgesamt neun F-16-Kampfjets beteiligt. Die Maschinen griffen mehrere Brückenverbindungen an, die für die Versorgung und den Transport balburischer Truppen genutzt wurden. Parallel dazu wurden vorrückende mobile Verbände aus der Luft aufgeklärt und anschließend mit gezielten Luftangriffen bekämpft. Nach Angaben aus Einsatzkreisen kam der Vormarsch mehrerer Einheiten daraufhin zum Erliegen.
Ein weiterer Schwerpunkt des Einsatzes war die Luftaufklärung. Durch Fotoaufklärung wurden nach NATO-Angaben Position, Umfang und Stärke der vorrückenden balburischen Bodeneinheiten erfasst. Die gewonnenen Informationen sollen anschließend zur Koordinierung weiterer Operationen verwendet worden sein.
Verluste auf beiden Seiten
Der Einsatz verlief allerdings nicht ohne eigene Verluste. Eine der neun eingesetzten F-16 ging kurz nach dem Start verloren. Ursache war nach bisherigen Angaben eine Störung im Flugsteuerungssystem. Über das Schicksal des Piloten liegen zunächst keine weiteren Informationen vor.
Auch die balburischen Streitkräfte erlitten nach den vorliegenden Angaben Verluste. Mehrere MiG-29- und MiG-23-Kampfflugzeuge sollen während der Operation zerstört oder abgeschossen worden sein.
Für besondere Bestürzung sorgt jedoch ein Zwischenfall im zivilen Luftverkehr. Eine Airbus A320 wurde offenbar von einer Luft-Luft-Rakete getroffen und stürzte anschließend in der Nähe von Orestiada ab. Die drei Besatzungsmitglieder kamen bei dem Absturz ums Leben.
Die genaue Ursache des Zwischenfalls ist bislang nicht abschließend geklärt. Insbesondere ist offen, ob die Maschine versehentlich für ein militärisches Ziel gehalten wurde oder unter welchen Umständen die Rakete abgefeuert wurde. Eine unabhängige Untersuchung soll den Hergang klären.
Militärische Lage bleibt angespannt
NATO-Stellen bezeichneten die Operation als militärisch erfolgreich und verwiesen auf die Unterbrechung wichtiger Nachschubwege sowie die Aufklärung balburischer Truppenbewegungen. Gleichzeitig steht der tödliche Zwischenfall mit dem A320 im Mittelpunkt der weiteren Untersuchungen.
Beobachter rechnen damit, dass die Luftoperation erhebliche Auswirkungen auf die weitere Bewegungsfreiheit der balburischen Verbände haben könnte. Die militärische Lage in der Region bleibt unterdessen angespannt.
Danke an alle Teilnehmer: Bumi, Nik, Bikeman, Husar, Cuca, Pitbull, Mav und Marvel. Schön das so viele Teilnehmer dabei waren... TOP! ![]()